Ein Herz für Sprit- und andere Schlucker

Es wird der Tag kommen, an dem ist ein Liter Sprit so teuer, dass wir uns preislich besser stehen, eine Flasche Rum oder dergleichen in den Tank zu kippen.

Dann wird es wirklich Ernst für die Umwelt:
Denn während wir mit den Biokraftstoffen bisher nur Nahrungsanbauflächen blocken und der Hunger in der Welt ein außer-europäisches Phänomen ist, werden wir bei einem Fusel-Engpass direkt betroffen: egal ob nun daheim oder am Kiosk um die Ecke.

Es werden also harte Zeiten für den Genießer harter Getränke kommen.

Der Kampf um die Rohstoffe für die Mobilität wird heftig!

Die Spritpreis – Relativitätstheorie (frei nach Albert Einstein)

Eigentlich sind die Spritpreise derzeit recht günstig!!!

Allerdings nur dann, wenn man sie nicht in relation auf heute oder früher betrachtet.

Ich erinnere mich, als die Preise für E95 auf mehr als 1,33 Euro stiegen.

ich dachte damals: Irre!

Heute würde ich das gleiche denken, wenn ich eine Tanke auf einem derartigen Preisniveau finden könnte.

Wenn wir also, irgendwann im nächsten Jahr voraussichtlich, mehr als 2 Euro für den Liter Treibstoff zahlen müssen, werden wir wehmütig an die Zeit zurück denken, wo wir noch relativ günstig für rund 1,70 Euro tanken konnten.

Und 2014 werden wir uns die Zeit zurück wünschen, wo wir noch mit 2 Euro für den Liter Sprit leben durften.

Es ist eben alles nur relativ – nicht nur im Weltall – sondern vor allem an den Tankstellen!

Alltagsfragen und Phänomene – 01

Wir erforschen derzeit mit der Marssonde „Curiosity“ den Mars
Die Menschen suchten und fanden das Higgs-Bozon (Wer hat´s gefunden? – Die Schweizer)
Wir versuchen in die Tiefen unserer Weltmeere vorzudringen oder auch durch Bohrungen in den Kern unserer Erde.

Doch für die wirklichen Probleme bzw. Fragen aus dem Alltag kennen wir noch keine Antworten.

1. Ungelöste Fragen zum Thema Einkaufen:

Warum stelle ich mich immer an der scheinbar günstigsten Kasse an und bin dann doch extrem spät dran, weil

– jemand vor mir sein Kleingeld zusammen sucht?
– vor mir die Quittungsrolle oder gleich die komplette Kassiererin gewechselt wird?
– jemand vor mir Probleme hat, dass seine Kreditkarte erkannt wird (aber die rechnung über 5,79 nicht bar zahlen kann)?
– eine Ware nicht ausgezeichnet wurde und Elke an der anderen Kasse den Preis auch nicht weiß?

Wieso wird eine weitere Kasse immer erst dann eröffnet, wenn nicht mehr aus meiner Bucht ausweichen kann?

Warum fällt mir immer erst direkt an der Kasse auf, dass ich irgendetwas wichtiges vergessen habe einzukaufen?

Wieso aber habe ich trotzdem für so viele unwichtigen Einkäufe zu zahlen?

Verhalte ich mich unsozial, wenn ich Rapsöl oder andere Raps-Produkte erwerbe, aus denen man eigentlich Biosprit herstellen könnte?

Bin ich ein Wissenschaftler, wenn ich nach der 5ten Flasche Bier ebenfalls das Hicks-Bozon entdecke bzw. bekomme?

2. Ungelöste Fragen zum Thema „Zwischen- und menschliches“:

– Wieso kann ein kurzes Vorspiel zu einem langes Nachspiel führen und der Anpfiff folgt am Schluß?

– Wieso heißt es immer, dass es auf die Größe nicht ankommt und bei Umfragen und Dating-Foren die Frauen immer Typen von mindestens 1,80 suchen?

– Ist der heutige Computer typisch männlich, weil er nur zwei Zustände kennt (Ja – Nein) – die Frauen aber dem modernen Quanten-Computer entsprechen, der auch das Vielleicht beherrscht?

– Werde ich nach dem Tod weiter existieren und wenn ja, komme ich in den Himmel und darf mir meine Partnerin neu wählen oder dann doch eher in die Hölle?

– Wär ich ein Raser, weil ich immer am Stauende bin – wenn ich nicht im Stau stecken würde?

– Wieso ist dann kein Parkplatz mit WC, ein Rasthof oder dergleichen in der Nähe, wenn ich ein ganz dringendes Bedürfnis habe?

– Wieso habe ich immer ein dringendes Bedürfnis, dann wenn kein Parkplatz mit WC, ein Rasthof oder dergleichen in der Nähe ist?

– Wieso taucht 100%ig jemand selbst in tiefster Einöde auf, wenn ich mich einfach so in die Natur erleichtere?

Auch hier werde ich fortan immer mal weiter von Auffälligkeiten berichten

Wünsche an das Universum – 03

Gerade schon in meiner Jugend habe ich (aus Unkenntnis) viel Wünsche an das Universum sehr „unsauber“ formuliert und leide heute unter den Spätfolgen.

So war ich ein Schüler mit klassischer, chronischer Unlust zur Unterrichtteilnahme.

Kein Wunder, dass ich einst zu Beginn eines neuen Schuljahres den Wunsch äußerte: „Möge so richtig oft und für die nächsten Jahre viel ausfallen!“

Das Universum erhörte meinen Wunsch.

Doch während ich die Unterrichtsstunden meinte (jedoch nicht formulierte) widmete das Universum diesen Wunsch meiner Haarpracht.

Da fällt in der Tat mächtig viel aus – und das seit Jahren!

Ausgeliefert – Nachschlag

Ja – ich weiß: mit einem Wochen-Special für meine Freunde in den Lieferwagen ist eigentlich genug darüber geredet worden, doch aus aktuellem Anlass muss ich mich nochmals dazu äußern.

Ich denke nämlich, dass uns die Automobilindustrie etwas verheimlicht.

Mir ist nämlich folgendes aufgefallen:

Sobald ein Schild darauf hinweist, dass infolge einer Baustelle die erlaubte Geschwindigkeit reduziert und die Spuren sich (insbesondere die Linke) um einiges schmaler werden, zieht es auch noch die letzten Kleinlaster ganz nach links rüber.

Das geschieht ebenfalls bei einfachen Geschwindigkeitsbegrenzungen oder beginnenden Regenfällen (in der Wintersaison: Schnee).

Also ich vermute, dass man da testweise in diese Transporter schon neue Fahrspur-Assistenten eingebaut hat, die aber noch nicht einwandfrei arbeiten.

An dieser Stelle habe ich einen Verbesserungsvorschlag an das Verkehrsministerium, dreispurige Autobahnbaustellen betreffend:

Statt die ganz linke Spur extrem schmal zu halten macht es mehr Sinn, die mittlere Spur zu verengen. Jene wird ohnehin am wenigsten genutzt und es würde reichen, diese auf A-Klasse-Dimensionen zu reduzieren.

Hätte den weiteren Vorteil, dass die Fahrzeuge ganz links nicht gezwungen wären, sich an dem Tempo des Fahrers auf der Mittelspur zu orientieren.

Das brächte auch ökologische Vorteile: einen Lieferwagen von 160 km/h auf 80 Sachen herunter zu bremsen und später wieder zu beschleunigen, belastet die Umwelt stärker, als bei einer Durchfahrt mit permanentem Tempo 160.

Dazu der Wegfall von Staus wegen Berührungs-Unfällen – sowie auf der Gegenseite: Gaffer- würde enorm viel für die Umwelt beitragen und… auch nicht ohne… die Auslieferung von Ware könnte rascher erfolgen.

Verkehrsentlastung kann so simpel sein! 😉

Wünsche an das Universum – 02

Ich wünschte mir stets beim Universum eine Frau die unersättlich ist.

Ist die meinige auch – doch… altersbedingt und aus Gründen der langjährigen Partnerschaft für mich mittlerweile mehr zur Bürde als Freude.

Doch darum geht es diesmal thematisch nicht.

Sie ist (zum Leidwesen aller) nämlich schwer satt zu kriegen – erst recht, wo sie es jetzt satt ist, auf der Waage Werte gezeigt zu bekommen, die sie vehement einst zu wiegen ausgeschlossen hatte.

So nasche ich nur noch heimlich – esse Salat der beim kauen quietscht (weil kein Öl dran ist) und fühle mich überhaupt schlecht, wenn ich ein wenig Nahrung in ihrem Beisein zu mir nehme, die in der Summe mehr als eine zweistellige Kalorienzahl ausmacht.

Also ich werde mir nie wieder Unersättlichkeit wünschen und empfehle auch anderen bei solch Wunschformulierungen, wie „…einen Partner/eine Parterin der/die heiss und hungrig auf mich ist…“ aufzupassen:

Ständiger Heisshunger kann zu Gewichts- und damit Konfliktzunahme führen!!

Wünsche an das Universum – 01

Da war es wieder mal so weit:
Eigentlich mehr aus Spaß als wirklich an das Universum gerichtet, wünsche ich mir brasilianische Samba-Tänzerinnen.

Das hat damit zu tun, dass ich eigentlich immer sehr „gut bürgerlich“ träume.

Will meinen: da passiert nie was aufregendes!
Im Traum könnte ich Ferrari fahren – wilde Dinge erleben und eben auch die Damen aus Lateinamerika für mich tanzen.

Stattdessen gehe ich einkaufen und wenn es mal besonders spannend wird, bin ich mit dem Hund unterwegs.

Na ganz toll! *augenroll*

Ein paarmal darüber gemeckert und schon hat sich mein Wunsch nach den heißen Brasilianerinnen bei mir und vor allem meinem Umfeld manifestiert.

Gestern war es dann so weit:

Ich hatte beruflich mit zwei Brasilianern zu tun!
Okay – es waren keine Brasilianerinnen – doch ich hatte meinen Tanz mit denen.

Also muss ich da nochmals eine Neuformulierung vornehmen oder ich gebe mich mit dieser Teilerfüllung zufrieden.

Danke Universum!!!

A(hhhh….) Klasse?

Da sind sie wieder: die Sommerurlaubs-Rückkehrer, die uns mit ihrer Abwesenheit den Straßenverkehr angenehmer gemacht hatten.

Absolut nicht vermisst habe ich dabei die A-Klasse-Fahrer (die mit dem Stern und nicht die mit den Ringen als Markenlogo).

Ist das nur meine persönliche Meinung, ein regionales Phänomen oder könnte es sich sogar statistisch belegen lassen?

Ich jedenfalls habe das Gefühl, dass gerade in der A-Klasse Personen unterwegs sind, deren fahrerisches Vermögen zur Kategorie B-Ware gehört!

Um nur so ein paar hauptsächliche Auffälligkeiten zu nennen:

Raus auf die mittlere Spur der Autobahn (wenn es diese nicht gibt, dann eben die linke) und die dann halten bis zum Zeitpunkt, wo einen das abfahren zu einem zweiten Spurwechsel zwingt.

Blinken bei Richtungswechsel? Geht nur sehr selten, weil offensichtlich der Verkehr zu sehr die Aufmerksamkeit erfordert und dann für solche Nebensächlichkeiten einfach keine Zeit mehr bleibt.
Um hier allerdings das Fehlverhalten zu minimieren wird ein kleiner Trick angewandt: Spurwechsel-Minimierung (siehe oben)

Bei zwielichtigstem Zwielicht – sei es nun morgens, abends oder schlechtem Wetter – dass es selbst den Akteuren der Twilight-Saga zu twilightig wäre – fährt der eingefleischte A-Klasse-Fahrer (respektive: Fahrerin) ohne Licht. Getreu dem Motto: „Irgendwo muss man ja mit dem Energie-Sparen beginnen!“.
Zusätzlich erhöht sich die Gefahr übersehen zu werden, durch die beliebten Lack-Varianten: „Asphaltgraphit-Metallic“ oder auch „Herbstgrau-Silber“

Doch auch hier gilt zur Prävention: mit möglichst wenigen Spurwechseln das Risiko zu minimieren und sich da aufzuhalten wo man einen A-Klasse-Mercedes am ehesten erwartet – auf der Mittelspur!

Rollende Schlafzimmer

Konnte gestern in einem Journal nachlesen, dass man jetzt neue Assistenten für Autos der Luxusklassen entwickelt, die Unebenheiten in der Fahrbahn automatisch ausgleicht, bei Seitenwind aktiv werden und auch in Kurven die Stoßdämpfer verstellen.

Auto fahren soll damit noch bequemer werden!

Ganz offen gesagt: es ist mittlerweile schon viel zu bequem!!

Jeden Tag erlebe ich die Fahrer in ihren rollenden Wohnzimmer, die klimatisiert sind und das fahren so behaglich machen, dass sich mit allem möglichen beschäftigt wird – nur nicht mit der Fahrerei selbst und manchmal scheinen die Fahrzeugführer den Aufenthalt in ihrem Wagen für ein kleine Pause zur Entspannung zu nutzen.

Sorry – auf meinem Moped muss ich ständig auf die Straße aufpassen und Seitenwinde ausgleichen. Für Entspannung und/oder Sekundenschlaf ist überhaupt keine Zeit.

Daher meine Meinung:

So lange ein Kfz nicht komplett elektronisch gelenkt wird, erzeugt jeder weiterer Assistent noch mehr die trügerische Ansicht, alles total im Griff zu haben.

Jeder Hilfsassistent trägt dazu bei, uns immer unfähiger zu machen, unser Fahrzeug selbst zu lenken respektive einzuparken.

Und noch mehr Komfort macht aus unseren Kfz rollende und zugleich gefährliche Schlafzimmer.

Wie Wünsche wahr werden

Immer wieder kann man in einschlägiger Literatur lesen, dass man nur lernen müsse, seine Wünsche gezielt an das Universum zu richten.

Dann erfüllen sich diese.

Wenn´s so einfach wäre, würden wir alle in wunschlos glücklich sein und deshalb hat auch das Universum ein paar kleine Anforderung an uns gestellt.

Beispielweise funktionieren die extrem gezielten Wünsche nicht, wie:

„Kann denn dieser Schleicher da vor mir links auf der Spur nicht einfach mal verschwinden!“

Erst Recht nicht wenn sich zwei gezielte Wünsche gegenseitig auslöschen.

Beispiel:

Ich wünsche gezielt: „Oh diese heißen Schnitte da drüben möchte gerne mal auf Tuchfühlung gehen!“ und die Gegenseite wünscht „Oh – bitte lass diesen fiesen Typen verschwinden, der seine Glubschaugen nicht von mir kriegt!“

In der Summe wird nichts aus der Tuchfühlung – aber ich beobachte interessiert weiter.

Extrem schwierig gefährlich sind jedoch Wünsche, die nicht korrekt ausformuliert werden.

Ein Beispiel soll heute folgen und auch in den nächsten Tagen werde ich immer mal wieder ein „wishing outtake“ zur Verfügung stellen.

Da wir eben gerade das Thema „Zwischenmenschliches & Erotik“ hatten, beginne ich gleich mit einem Beispiel einer unausgewogenen Wunschformulierung:

Gehe ich heute Abend in eine Bar um eine Frau kennen zu lernen und dann wünsche, mit dieser Sex bis zum Abwinken zu haben, hat sich der Wunsch erfüllt, obwohl die Dame bei der Frage „Wollen wir zu dir oder zu mir?“ gleich abwinkt.

Also ganz wichtig beim wünschen: Richtig formulieren!