Von Superweibern und Supermännern

Ein Radiosender behandelte gerade das Thema, warum sogenannte Superweiber – schön, klug, erfolgreich – so oft alleine bleiben.

Wieder steht die Meinung im Raume, dass wir Männer es nicht ertragen können, wenn eine Frau gleichgestellt oder erfolgreicher ist.

In meinen Augen ein Klischee!

Gut – es mag solche Typen geben – doch einige Dinge werden dabei außer Acht gelassen.

Erfolgreiche Frauen mussten meist mehr für diesen Erfolg kämpfen. Mit dem Herz einer Amazone, lässt sich dann Partnerschaft nicht so einfach führen, deren erfolgreiches Bestehen Toleranz sowie Anpassung voraussetzt.

Anders ausgedrückt: bei einer dominanten Frau fühlt sich ein Mann genauso unwohl, wie eine unterdrückte Frau gegenüber einem Alpha-Männchen.

Instinktiv sucht das Weibchen also nach einem ebenbürtigen oder sogar höher gestellten Partner. Denn auch mal Fallenlassen und keine Führungspersönlichkeit zu zeigen, ist wichtig für den seelischen Ausgleich.

Hier dezimiert eine Frau sich natürlich selbst und vor allem gravierend ihre Auswahl-Möglichkeiten.

Ebenso ein Kriterium: differierende Aufenthaltsorte!

Eine kluge, schöne sowie erfolgreiche Frau trifft man in der Regel selten in eher schlichten Lokalitäten und den finanziell nicht so gut dotierten Mann kaum in Schickeria-Örtlichkeiten.

Wieder ist die Chance gering, dass sich klassenübergreifend eine Paarung bildet.

Besser haben es da Männer, die so stark von sich selbst überzeugt sind, dass sie

a) nur für die aller-schönsten Weibchen eine Paarungsbereitschaft zeigen

und

b) auch notfalls über die (finanziellen) Verhältnisse leben – um eben an die Edel-Fräulein heranzukommen.

Unter den Typen hat dann SIE freie Auswahl und wundert sich anschließend, dass alle Männer gleich (blöde) Machos sind und mehr Schein als Sein dahinter steckt.

Anders ausgedrückt: den coolen tiefergelegten BWW-Fahrer mit Goldkettchen wird man eher selten auch am Herd kochend vorfinden, bevor er sich danach mit ihr über die menschliche Psyche oder die neuesten Möbeltrends von IKEA unterhält.

Der feinsinnige Herr jedoch wird viel zu viel Bammel haben, um sich Chancen bei einer so schönen sowie erfolgreichen Frau auszumalen, der scheinbar die Herren-Welt zu Füßen liegt.

Werbeanzeigen

Ein Gedanke zu „Von Superweibern und Supermännern

  1. Überdies auch effektvoll bei (vielen (um Verallgemeinerungen vorzubeugen) Frauen in verantwortlicher Stellung / Führungsposition oder in Selbstständigkeit (in sog. „frauenuntypischen“ Berufen) zu beobachten:
    Das „härter kämpfen“ müssen innerhalb einer Männerwelt artet aus in übertriebene Härte gegenüber Mitarbeitern und Geschäfts-/Verhandlungspartnern. Der eigene „Erfolg“ wird wesentlich zielstrebiger – und ungerechter auf Kosten Anderer – verfolgt.
    Kurz: Frau ist die schlechtere Chefin.
    Natürlich ist daran die männerdominierte Umwelt indirekt mit Schuld.
    Aber letztenendes ist Frau ja doch zu eigenem Denken und eigener Reflexion ihres Verhaltens fähig – oder eben auch nicht.
    Ein Phänomen, das ich immer wieder live erlebe und nur kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen kann.
    Ich will aber auch nicht verschweigen, daß mir auch genügend Frauen begegnen, die sehr wohl in der Lage sind trotz „Führungsposition“ Mensch bzw. Frau zu bleiben – und damit dann wohl auch gute Vorgesetzte sind.
    Und: diese übertriebene Verbissenheit findet sich quer durch alle Gesellschaftsschichten, ob Mann, Frau, jung, alt, reich, arm, Migrant, kein Migrant, groß, klein, … ist also wohl, wen wundert´s – systemimmanent.
    Aber wir lieben unser System ja …

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s