App-solute Labeleien

Nicht wundern, wenn demnächst vor Ihnen jemand im Supermarkt mit dem Smartphone vor einer Ware steht und die scheinbar abfotografiert.

Diese Person nutzt vermutlich die neue Label-App, um beispielweise zu erfahren, was das Siegel

Lamu-Lamu

bedeutet.

Glückwunsch, wenn Sie das bereits ohne technische Hilfe wissen!

Wir Deutschen haben es mit unserem Qualitäts-Siegel-Wildwuchs so weit getrieben, dass ein normaler Bürger nicht mehr beurteilen kann, was all diese „Stamperl“ überhaupt aussagen wollen.

Da muss man sich auch nicht wegen des Wissen-Defizites grämen.

Derzeit sind in der App 250 Zeichen erfasst und bis zum Jahresende werden es 600. (Insgesamt soll es über 1000 Stück davon geben!)

Da könnten Sie sich schon bei „Wetten das… ?“ anmelden, wenn Sie alle diese Gütekennzeichen auswendig kennen würden und es „Wetten das…?“ bis dahin noch gäbe.

Wir alles ohnehin schwierig bei Einkauf werden – vor allem bei schlechten Leitungsverbindungen:

Eine App für die Inhaltsstoffe (E612 & Co.)

Ein App für die Hersteller-Codes

Eine App für die Nährwert- und Gesundheitsbilanz

Eine App für die Gütesiegel

Ab 2015 werden es dann sogar 601 Siegel sein, denn ich plane mein eigenes zu entwerfen:

Kurzbezeichnung            : Batz

Long Version                  : Blogs anspruchsvoll tiefschürfend zensurfrei

Und hier das Logo           : Bild

Seltsamer Zufall von zufälligen Seltsamkeiten

Ist das nicht ein herrlicher Zufall?

Kaum wird für XP der Support eingestellt (das immerhin noch auf einem Drittel aller Rechner aktiv in Einsatz sein soll) da entdeckt man im Internet Explorer eine irre gefährliche Sicherheitslücke.

Aber nicht nur in einer der modernen Varianten – nein, von der IE-Version 6 ab, bis hoch zum aktuellen Release 11, besteht das Problem.

Microsoft lässt sich Zeit mit der Reparatur, damit dann auch wirklich reichlich Geräte infiziert sind und wird dann natürlich die Fixes nur für aktuelle Windows Versionen verteilen. Das heißt: mehr als 30 Prozent aller Nutzer haben Pech… oder auch nicht:

Denn spätestens jetzt wäre der Zeitpunkt gekommen, die Finger von dem Microsoft Browser zu lassen. Gibt mit Google Chrome, Firefox oder Opera ja passable Alternativen.

An dieser Stelle jedoch mal ein Tadel an die Menschen, die genug kriminelle Energie besitzen, Spaß am Programmieren von Viren bzw. Malware zu finden:

Seit August 2001 (da wurde IE 6 veröffentlich) – also nunmehr fast 13 Jahren – gibt es da diese mega-gefährliche Sicherheitslücke und erst jetzt fangt ihr an, diese für eure zweifelhaften „Späße“ zu entdecken sowie auszunutzen.

Ein schwache Leistung!

Oder wollt ihr Microsoft helfen, dass die User schneller von XP umsatteln?

Das wäre ebenfalls beschämend!

Nomen est nicht gleich omen !

Letzten Freitag monierte ich, dass immer mehr Biere gleich schmecken würden, in Folge der industriellen Herstellung.

Natürlich gibt es da schon Unterschiede – die sich dann jedoch auch preislich extrem bemerkbar machen.

Von geschmacklichem Einheitsbrei spreche bzw. meine ich die Biere, die sich preislich in der Mid-Range-Klasse befinden.

Die „andere“ Erfahrung durfte ich vor einigen Jahren selbst machen.

Da begleitete ich einen Freund mit einem Regatta-Segelboot öfter u.a. in das Saarland.

Recht süffig war da das abendliche Karlsberg-Bier, das wir uns gönnten.

Ein paar Wochen später sah ich bei Einkauf im Aldi das Bier in Dosen. Ich freute mich enorm – auch über den extrem günstigen Preis – und erwarb gleich eine 24er-Palette.

Meine Begeisterung sank gegen Null als ich daheim erfreut die erste Dose öffnete.

Das Zeug schmeckte mir überhaupt nicht und ich war überrascht, dass Dosenbier so extrem vom Geschmack abweichen konnte.

Doch es lag nicht an der Verpackung – sondern an einer temporären Leseschwäche:

Ich hatte 24 Dosen Karlskrone und nicht Karlsberg erworben.

Da ich weder mich noch Freunde von dem Gebräu überzeugen konnte, entsorgte ich nach einigen Wochen den größten Teil davon.

Carlsberg – Karlsberg – Karlskrone – die unterscheiden sich preislich wie auch geschmacklich weit mehr, als es beispielweise ein Krombacher und ein Veltins tun.

Es braut sich was zusammen

Eigentlich erstaunlich, dass in Hessen – dem Land des Apfelweines – der Zuwachs an Privat-Brauereien und deren Absatz (im zweistelligen Prozent- Bereich) zunimmt.

Wenn man die industriell gefertigten Biere vergleicht, so ist das kein Wunder – dort sinken Absatz wie auch der Geschmack kontinuierlich.

Mittlerweile ist das Reinheitsgebot aus dem Jahre 1516 ohnehin nicht mehr so wirklich rein.

Statt echtem Hopfen wird üblicherweise Hopfenextrakt verwendet (das löst man zuvor mit Ethanol und Kohlensäure aus echtem Hopfen ). Obergärige Biere (wie Weißbier, Kölsch und Alt) können Zucker sowie den Farbstoff Zuckerkulör enthalten oder mit Süßstoff versetzt sein.

Und wegen der heute oft längeren Transporte wird meist (zur besseren Haltbarkeit) ganz legal Kieselsol. Kieselgur und das Kunststoff-Pulver Polyvinylpolypyrrolidon beigemischt. Das filtert man zwar vor der Abfüllung wieder heraus – lecker aber klingt das nicht wirklich.

Wen wundert es also, dass man die Standard-Biermarken geschmacklich kaum mehr auseinander halten kann und bei mir so ein Bierkasten gut zwei Monate im Keller überlebt.

Insofern hat die längere Haltbarkeit auch für den Verbraucher seine gute Seite.

Also ich würde es begrüßen, wenn ein Getränkeladen in der Nähe aufmachen würde und Bier von regionalen Privatbrauereien anbietet. Ich wäre sicherlich Stammkunde!

Ob die zwei F´s das erfreuen würden (= Frau & Figur) sei dahingestellt und wenn mir mal nach Polyvinylpolypyrrolidon sein sollte, kann ich immer noch am PVC-Boden lutschen. Ist zwar dann nur Polyvinylchlorid – doch da es ähnlich heißt, dürfte es auch ähnlich schmecken.

Prost Mahlzeit – sozusagen!

Reportagen nach einem Spiel / Rennen / Wettkampf

Haben Sie gestern das CL-Fußballspiel des FC Bayern München gegen Real Madrid gesehen?

Wenn nicht, dann haben Sie das schlimmste verpasst!

Nein – nicht um das Spiel geht es – das einem Bayern-Fan vom Ergebnis sicherlich nicht gerecht erschien und einem „Hasser“ die Niederlage nicht hoch genug ausgefallen ist.

Ich meine diese Journalisten immer, die am Ende eines Spieles den Sportlern Fragen stellen.

Da wurde ein Philipp Lahm beispielsweise gefragt, wieso die Bayern verloren haben.

Er hätte es knapp formulieren können: „Weil die Spanier siegten!“

Was denn das Ziel für das Rückspiel sei?

Was für eine Frage und sicherlich nicht die Antwort erwartend: „So nicht so knapp zu gewinnen, dass man trotzdem verloren hat!“

Oder der Manuel Neuer wurde gefragt: „Sehen Sie für Dienstag noch eine Chance, das herum zu reißen?“

Also der Reporter meinte nicht den Rahmen des Tores – sondern so hoch zu siegen, dass die Niederlage unerheblich wird.

Was soll denn der Bayern-Torwart antworten?

„Nein – sehe ich nicht!“

Oder wenn der Sebastian Vettel aktuell die Frage gestellt bekommt:

„Ist Ihr Red-Bull-Bolide den Mercedes Rennwagen unterlegen?“

Soll er antworten: „Der Wagen ist klasse – nur ich fahre grottenschlecht!“ oder die Alternative: „Der Wagen ist so schlecht, weil die Leute einen miesen Job machen!“ ?

Jogi Löw wird in den nächsten Tagen sicherlich auch einige hundert Male gefragt werden, ob er die Weltmeisterschaft mit seinen Jungs gewinnen will.

„Sie wissen doch: dabei sein ist alles!“ das wäre mal eine Antwort die verblüffen würde.

Ich kann einen Jürgen Klopp verstehen, dem da manchmal die Hutschnur reißt.

Warum also schickt man diese Reporter hin?

Damit Verlierer noch ein wenig mehr gequält werden – oder Sieger zu verführen, Überheblichkeit zu zeigen?

Ich freue mich jedenfalls bei diesen Reportagen immer auf die Werbung – und das, denke ich, sagt alles!

Vorschlags-Unwesen

Wie würden Sie das finden: Sie spenden 100 Euro an eine humanitäre Hilfsorganisation und das Geld wandert stattdessen in den Ausbau von alternativen Energien?

Sicherlich weniger gut!

Wären Sie bereit maximal 1 Prozent einer Gehaltserhöhung abzutreten, um dafür qualitativ bessere Straßen zu erhalten?

Sicherlich ja!

Falls Sie meine Fragen nicht verstehen, will ich das jetzt klären:

Durch Kfz- und Mineralölsteuer fließen jährlich zwischen 70 und 80 Milliarden Euro in die Staatskasse. Hierbei sind Einnahmen durch Mehrwertsteuer (bei Autokauf, Reparaturen, Inspektionen etc.) nicht berücksichtigt.

Ungefähr ein Viertel von diesen Einnahmen wird allerdings nur zweckgebunden für das Straßennetz eingesetzt. Der Rest fließt in andere Töpfe des Staates.

Von einer Person die wir gewählt haben damit sie uns Bürger vertritt, würde ich folgende Forderungen erwarten:

* 30 Milliarden in den Ausbau und die Sanierung!

* 10 Milliarden Rücklagen!

* Halbierung der Steuern die das Automobil betreffen!

Dafür können die Steuern dort angehoben werden, wohin bisher das Geld hin fließt!

Dadurch bekommen wir mehr Überblick, für was denn dieses Geld (bisher ca. 60 Milliarden Euro im Jahr) verbraucht bzw. verschwendet wird!

Es ist schon dreist, wenn ein Politiker (der sich gerade erst eine Gehaltserhöhung von rund 10000 Euro jährlich eingesteckt hat) nun die Einmalabgabe von jährlich 100 Euro je Bürger vorschlägt, um damit das marode Straßennetz zu sanieren.

Für ihn bedeutet das mal gerade 1 Prozent seiner Gehaltsanhebung und vermutlich werden die Politiker noch von dieser Zahlung befreit. Ein Bürger mit Mindestlohn darf für diesen Jahresbetrag knapp 2 Tage arbeiten gehen.

Schlimm ist allerdings nicht nur dass wir Volksvertreter im Amt haben, die sich mit solchen Vorschlägen profilieren wollen – sondern viel schlimmer ist: wir haben diese gewählt!

Sind wir ein Volk der Dummwähler, die Dummschwätzer im Amt lieben – oder sind wir lediglich (um es mit einem Lieblings-Wort unserer Kanzlerin zu sagen): alternativlos?

Zum Abschluß nun auch mal von mir einen Verbesserungsvorschlag von mir:

Ich bin dafür, den Kühen die Harnwege stillzulegen. Wenn diese Tiere Körperflüssigkeiten abbauen wollen, dann sollen sie einfach mehr Milch produzieren.

Blöd für so eine Kuh – aber ich bin ja keine!

Strittige runde Geburtstage

Im Jahre 1953 kam die erste Ausgabe des Playboy heraus und bis heute gibt es Fans dieses Männermagazins während andere es verdammen als schmuddelige Macholektüre.

Ich gebe zu: wann immer ich das Heft ergattern konnte (zu kaufen war es mir erst zu teuer und dann nicht wert) habe ich es mir angesehen. Wobei ich nicht wirklich darauf geachtet habe, worauf oder worin sich die leicht bis nicht bekleideten Schönheiten geräkelt haben.

Doch genau dieses Interieur ist der Grund, dass es in diesem Jahr im Frankfurter Architektur Museum anlässlich des 60-jährigen Jubiläums sogar eine Ausstellung geben wird. Der Playboy als Kultur-Gut! – Wer hätte das für möglich gehalten?

Ähnlich kontrovers beurteilt wurde auch die Arbeit von Martin Goldstein, der unter dem Pseudonym Dr. Jochen Sommer und Dr. Alexander Korff in der Zeitschrift Bravo bis 1984 – also bis vor genau – 30 Jahren sich den Problemen Jugendlicher widmete. (Danach löste ihn ein ganzes Dr. Sommer Team ab)

Als jugendlicher Zeitungsausträger habe ich auch regelmäßig die Kolumnen gelesen und mich amüsiert, wenn in jedem Frühjahr ein Junge mit Namen Udo – Uli – Ulf (und was es sonst noch so mit U beginnend gab) morgens im Bett auf dem Laken eine erschreckende Entdeckung machte.

Dieses Jahr nun feiert ein anderes strittiges Produkt seinen runden Geburtstag: NUTELLA

Die einen lieben Nutella – die anderen verdammen den Brotaufstrich, weil er viel Zucker und Fette enthält.

Doch Hand auf´s Herz: erwartet wirklich jemand von uns, dass diese Mischung aus Schokolade, Nüssen, Zucker und Fette etwas anderes kann als lecker schmecken?

Nur weil ein paar Sportler dafür Werbung machen, ist das doch kein Garant für ein Fitness-Produkt. Ich nehme doch auch nicht an, dass ich Formel-1-Rennfahrer werde, nur wenn ich die gleiche Rasierklingen-Marke wie der Sebastian Vettel benutze.

Wie auch immer: die Erfindung des Herrn Pietro Ferrero wird nun dieses Jahr 50 Jahre alt.

Mag es an der permanenten Werbung liegen oder einfach nur an dem tollen Geschmack dieser Nuss-Nougat-Creme: sie ist genauso ein Teil unseres Alltages und hat uns… wie der Playboy und auch Dr. Sommer durch unser Älterwerden begleitet.

Ob ich meinen 100ten Geburtstag feiern werde vermag ich nicht zu sagen: bei Nutella & Co. bin ich mir ziemlich sicher.

Wirtschafts-Kuriositäten

Mal wieder ein Blick auf Kuriositäten aus der Wirtschaft gefällig?

Die Chinesen werden nervös, denn ein erzieltes Wirtschaftswachstum von „nur“ 7,4 Prozent zeigt deutlich eine konjunkturelle Abkühlung.

Eigentlich immer noch ein ordentlicher Wert, doch wir wissen alle: nur eines ist noch schlimmer als ein sich verkleinerndes Wachstum – kein Wachstum!

Unsere Experten rechnen dieses Jahr mit ca. 1,8 Prozent Steigerung des Bruttosozialproduktes und in 2015 sogar mit ungefähr 2 Prozent. Doch das interessanteste an diesem Wert ist die Aussage von unserem Wirtschaftsminister Gunter Gabriel.

Nein, der Schlagergrufti Gunter sieht zwar aus als habe er auch mit Wirtschaften engen Kontakt – doch hier geht es natürlich um den Sigmar. Wollte nur einmal testen, ob Sie auch ein aufmerksamer Leser bzw. eine aufmerksame Leserin sind.

Also Sigmar Gabriel betonte, dass diese Prognosen unabhängig von der Entwicklung in der Ukraine sind.

Ja wie nun?

Vor ein paar Tagen noch große Angst-Szenarien, was alles mit der deutschen Wirtschaft passieren würde, wenn man „richtige“ Sanktionen gegen Russland einführt und nun ist das völlig egal?

Heißt das, dass solche Sanktionen für den Wirtschafts-Bären namens Deutschland nur dem Blutverlust von 5 saugenden Stechmücken gleichzusetzen ist?

Oder geht der Herr Gabriel davon aus, dass Herr Putin kuscht?

Aber vielleicht hat unser Wirtschaftsminister die Ukraine schon längst abgeschrieben und der Ausruf „Sanktionen gegen Russland“ ist so furchteinflößend bedeutsam, wie für die Waffenindustrie, wenn Sigmar Gabriel allen Menschen den „Weltfrieden“ wünscht.

Zum Abschluß, weil Ostern vor der Tür steht und wir es eben von den Chinesen hatten, noch ein passender Witz als Zugabe:

Wieso ist Liebeskummer besonders heftig für einen chinesischen Mann?

Weil jede altersgleiche Chinesin wie seine Ex aussieht!

1und1 ist nicht gleich 2

Zum Oktober haben wir den Vertrag mit unserem derzeitigen Provider gekündigt, damit der Junior mehr „Saugleistung“ im Internet über 1&1 erhält.

Ebenfalls für 10/2014 kündigte meine Gattin Ihren Handy-Vertrag, weil die Anbindung an den DSL-Partner eine kostenfreie „kleine“ Handy-Flat anbietet – und die Erweiterung auf XXL sich nur knappe 10 Euro im Monat beläuft.

Der Herbst kann also kommen und für den neuen Anbieter genug Zeit, sich auf die neue Kundschaft vorzubereiten.

„Der frühe Vogel fängt den Wurm!“, heißt es bekanntlich.

Doch stattdessen wurmt es uns Vögel nun früh!

1&1 reagierte recht schnell und mit weiblicher Logik wurde alles zur Seite gelegt: ist ja erst ab Oktober interessant.

Einen Monat später stieg das Interesse schlagartig, als wir eine Rechnung bekamen über

10 Euro Einrichtungsgebühr DSL – was wir noch nicht nutzen

10 Euro Einrichtungsgebühr Handy-Flat – die meine Frau noch nicht nutzt

10 Euro XXL-Rate für den Monat Februar

Ich muss nicht sonderlich erwähnen, dass wir diese Erweiterung auch nicht nutzen.

„Reg dich nicht auf – da ist ein Fehler unterlaufen, die buchen das schon wieder um!“, versuchte ich meine Frau zu beruhigen.

Diverse Schriftwechsel später, musste ich erkennen: ich irrte mit dieser Aussage.

Keine Ahnung auf welcher rechtlichen Grundlage es beruht, dass die Erweiterung zu einem DSL Vertrag schon sofort und damit viel früher beginnen kann, nur weil sie kostenfrei ist. Logisch dagegen, dass auf diesen Sofort-Start natürlich auch die XXL-Erweiterung für 10 Euro monatlich beginnt.

„Warum nutzen sie denn nicht diese Flat einfach?“ kam es vom Servicedesk.

Klar: der Trend geht eindeutig zum Zweithandy!

Wir haben also stornieren lassen was wir nicht wollten (was vermutlich eine Storno-Gebühr mit sich bringt – und uns zumindest nochmal 10 Euro kostet, weil die Aufhebung erst ab nächstem Monat Gültigkeit hat).

Im Oktober werden wir dann erneut beantragen müssen, was wir schon beantragt haben und dafür sicherlich auch eine Bereitstellungsgebühr zahlen müssen.

Aktuelle Kostenbilanz: 40 oder 50 Euro gehen an 1&1 – damit wir erst einmal nichts bekommen – und dann nochmal 10 Euro, damit es im Oktober normal losgehen kann.

Närrische Zeiten – auch nach Fasching bzw. Fassenacht

Wie tief ist nicht nur MH370 gesunken

Nun sind sie also leer, die Batterien in der Blackbox und waren nicht wie erhofft, Duracel-Longlife-Zellen – wo der Hase in der Werbung noch wesentlich länger auf die Marschtrommel schlagen kann.

Dabei hat die Box schon länger gefiept als erwartet – aber irgendwie war dann das entsprechende Material zu Ortung ziemlich spät an der Örtlichkeit.

Für mich als Laie auch nicht nachvollziehbar, wieso trotz des Signales das Suchareal so groß geblieben sein soll. Ich war und bin so der naiven Ansicht: „Signal entdecken – anpeilen – und dank hochmoderner Technik dann auf wenige Meter abgrenzen!“

Nun kann man mir ja versuchen zu erklären, dass das unter Wasser halt schwierig ist – aber dann frage ich mich: „Viele Flugrouten führen über Ozeane und wieso setzt man da Techniken ein, die so unpräzise zu lokalisieren sind?“

Apropos Techniken:             

Bekanntlich ist in dem Suchgebiet das Meer zwischen 4500 und 5000 Meter tief – und dann schleift man für sicherlich recht hohe Transportkosten das unbemannte U-Boot „Blue Fin 21“ dort hin, das eine maximale Tauchtiefe von 4500 Metern erreicht.

Was hat man sich erhofft?

Dass das Flugzeugwrack noch nicht so tief gesunken ist oder vielleicht auf einer Anhebung liegt?

Der Clou: das wurde uns Anfang der Woche in den Medien vollmundig als „neue Hoffnung“ verkündet.

Das ist so als würde die Feuerwehr versuchen, mit einer 2,50 Leiter eine Katze vom 5 Meter hohen Dach zu retten.

Da hätten Sie sich mal den Regisseur James Cameron kommen lassen sollen. Der war schon 2012 mit seiner „Deepsea Challenger“ 3 Stunden in fast 11 Kilometern Tiefe unterwegs gewesen.

So hat mich der Abbruch der Aktion (ohne Ergebnis, versteht sich) nicht gewundert.

Offen gestanden: im Falle „Flug MH370“ würde es mich am meisten wundern, wenn mich nichts mehr wundert.

 

Hier noch eine Karte, wo gesucht wurde und aktuell noch so getan wird als ob gesucht würde:

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