Närrisches Landunter

Gleich etwas zur Klarstellung: auch ich bin für den Abbau des Schadstoff-Ausstoßes bei Fahrzeugen, von Industrie sowie den privaten Haushalten.

Ich befürworte auch nicht die Vergrößerung des Ozon-Loches – getreu dem Motto: „Je größer das Loch, desto freier der Blick ins Weltall!“

Natürlich fände ich es persönlich schön, wenn durch die globale Erderwärmung der Wasserspiegel so ansteigt, dass ich gleich hinter Mainz eine Nordsee-Wattwanderung durchführen kann.

Mir ist allerdings klar, dass wir dafür einen hohen Preis zahlen müssten. Schon alleine durch den Wegfall der 5ten Jahreszeit, wenn Köln und Mainz nur noch per Tauchgang erreichbar sind und man lediglich aus Erzählungen von Altbier sowie Kölsch und der Fassenacht erfährt.

Allerdings amüsieren mich die Prognosen der Spezialisten.

Bestes Beispiel im Jahr 2003 – da hatten wir hier in Deutschland so einen mega-heißen Sommer und schon wurde prognostiziert, dass das eine Folge der Klimaerwärmung wäre.

Wir müssten künftig mit extrem heißen Sommer sowie arger Trockenheit rechnen und milden, jedoch nassen Wintermonaten.

Auch dieses Jahr, als der Frühling so früh startete und wir im Juni kräftig schwitzten, war die Aussage der Wetter-Päpste: „Das wird (als Folge der Erderwärmung) ein langer und heißer Sommer!“

Bereits im Juli schwächelte diese Jahreszeit kräftig und im August wünscht sich so mancher -besonders im Norden Deutschlands- so ein wenig mehr Anteil von der globalen Erderwärmung.

Doch auch hier werden uns Experten erklären können, dass eben genau dieses April-Wetter im August, eine Folge der solchen ist.

Ich bin der Ansicht, dass wir Menschen zwar so wenig wie möglich Schäden an Mutter Natur anrichten sollten, ob nun durch vermindertem Schadstoffausstoß oder einem Abholzungsstopp in den Regenwäldern (und so weiter). Jedoch sollte man aufhören, gewisse Wetterkapriolen als Resultat unserer Eingriffe zu werten. Dazu verstehen wir die Zusammenhänge viel zu wenig.

Zudem verlieren die Warner und Mahner an Glaubwürdigkeit, wenn genau das Gegenteil von dem Eintritt, was düster prophezeit wurde.

Wir werden sehen, ob wir in 150 Jahren mit der Bahn zum Rosenmontagszug nach Köln fahren, mit dem Kamel dahin reiten werden oder man per Schiff zum närrischen Treiben auf einer ausgedienten Bohrinsel reist, welche an der Kölner Domspitze angekettet wurde.

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Nebenwirkungen von Promi-Big-Brother

Eigentlich fand ich die Sendung Big Brother ziemlich langweilig, seitdem man mehr nackte Haut auch anderweitig gratis im Netz sehen kann und die attraktiveren Teilnehmerinnen ohnehin vor oder nach diesem Spektakel auf Hochglanzbildern in einer Playboy-Ausgabe zu bewundern sind.

Für die Mitwirkenden empfand ich dabei nur Mitleid.

Sie kommen nach 14 Tage aus der Hütte raus und sind plötzlich berühmt, obwohl sie nichts anderes getan haben, als Millionen andere Menschen auch: einfach vor sich hingelebt und gezickt!

14 Wochen später war es dann auch schon wieder vorbei mit dem Promi-Erlebnis und nun wurde das reale Leben noch öder als es vorher im BB-Haus gewesen war.

Kein Wunder also, dass auch gefühlte oder gewesene Promis zumindest für eine Zeit wieder in die B-Klassen-Prominez-Riege aufsteigen wollen und sich zu zwei Wochen „betreutes Wohnen“ hinreißen lassen.

Dazu winkt ein Preisgeld für das ich mehr als zwei Jahre für den „Big Arbeitgeber“ malochen darf.

Aktuell neigt sich eine Staffel Promi-Big-Brother dem Ende entgegen und wenngleich ich mir auch schöneres vorstellen kann als den zwei Platz-Hirschen (Wendler und Schill) beim Balz-Röhren beizuwohnen (und in der Enttäuschung zu leben, dass die zwei eben nicht platzen, wie es die Bezeichnung erhoffen lässt), so haben selbst Keller-Bewohner diesmal echt Glück:

Sie brauchten zwei Wochen diesen August nicht erleben, den man sich eigentlich selbst als November kaum in dieser Güte wünschen wird.

Und sie dürften sich die Ice-Bucket-Challenge erspart haben, denn bis die wieder draußen sind, desinfiziert sowie gestyled, ist der Hype darum wohl erloschen. Selbst wenn nicht: kein echter Promi wird den Refreshed-Big-Brother-Promi nominieren. Das wäre dann so, als würde man mit Dosen-Campignons eine leckere Pfifferling-Sauce untersetzen.

Und was wird passieren, wenn sich in 5 Jahren jemand an den August 2014 erinnert?

Niemand wird sagen: „Da hat doch der Bönsch seine Ice-Bucket-Challenge bestanden!“

Ebenso wird keiner aufzählen (können) wer in der Staffel Promi-Big-Brother dabei war.

Doch alle werden sagen: „Stimmt – da war doch das Wetter so grottenschlecht!“

Sie und ich, wir können dann wissend zustimmen – sofern Sie (so wie ich) nicht im Big-Brother-Haus waren.

Der C-Promi muss sich dann erklären, dass er nicht wegen irgendwelcher Delikte zu dieser Zeit eingesessen hatte oder sich den Verstand für zwei Wochen in eine Amnesie weg-gekokst oder getrunken hat.

Hier möchte zum Abschluss den unvergleichlichen Rudi Carrel leicht modifiziert aus der Sendung „Das laufende Band“ zitieren:

„Und dasch is ihr Preisch gewesche!“

Ice bucket challenge – wenn´s einen erwischt hat!

Im Moment in aller Munde: die Ice-Bucket-Challenge, was übersetzt heißt: „Lass dir Eiswasser über den Kopf schütten!“

Meines Wissen nach hat diese Aktion ihren Ursprung in Amerika (Stan Laurel und Oliver Hardy haben es in den Grundzügen schon vor Jahrzehnten getan) und selbst der gottesfürchtige Islamist wird gestehen müssen: „An sich eine gute Sache – weil es dabei um Spenden geht!“

Ich sehe das allerdings etwas differenziert:

Wieso wird erst unter Androhung dieser Eiswasser-Taufe das Spendenhöschen angezogen?

Viele Leute spenden dann sogar, obwohl sie sich haben bewässern lassen.

Brauchen wir also ein Spektakel, um großzügig sein zu können?

Wieso wurde ich jetzt selbst für diese Aktion nominiert, bin ich doch keine berühmte Persönlichkeit und möchte es neuerdings auch nicht sein? Auch die Person die mich nominiert hat, ist eher M-Prominenz. (M=Massenheim)

Ist das nicht auch optischer Frevel?

Während man Helene Fischer bei der Eisdusche umjubelt weil sie so einen schönen Körper hat, wird man das bei mir nicht tun. Ich sehe in Badehose ohnehin wie ein oberhessischer Pressack in Naturdarm aus (für Nicht-Hessen: das ist eine Kugel geräucherte Wurst in Naturdarm). Die tröstenden Worte „Der Herr Kalli Kalmund hat das auch getan!“ sind da auch nicht wirklich hilfreich.

Muss die Eisdusche ausgerechnet jetzt erfolgen, in diesem kalten August? Können wir nicht damit warten, bis man im milden Dezember das besser körperlich verarbeiten kann?

Zeige ich meine Feigheit und muss damit meinen Geiz leiden lassen oder lasse ich es doch lieber meinen Körper tun?

Jetzt eine Geld- und im Oktober eine Blutspende – vielleicht besser, als meinen Körper zweimal einer mächtigen Belastung auszusetzen.

Noch bleiben mir ein paar Minuten Zeit und wenn der Tag sich noch weiter verschlechtert, werden die Eiswürfel sogar wärmend auf der Haut sein.

Ich melde mich morgen zurück, falls ich das „Heute“ überstehe!

Frosch-Wetter

In meinem letzten Beitrag hatte ich darauf hingewiesen, dass das Wetter von Petrus gesteuert wird und der Typ spontan sein Wetter-Panel bedient.

Helfen sollen uns hier die sogenannten Wetter-Frösche. Doch mal Hand auf´s Herz: wenn plötzlich ein Frosch vor Ihnen stände und würde Ihnen sagen „Ziehen Sie sich warm an, Freundchen!“ – würden Sie den ernst nehmen?

So ist das auch mit dem Wetterbericht in Funk und Fernsehen.

Angeblich sollen die für die nächsten drei Tage das Wetter mit einer mehr als 80-prozentigen Wahrscheinlichkeit voraussagen können.

Das wiederum deckt sich fast mit den Werten der Pünktlichkeit unserer Deutschen Bahn – und auch hier das gleiche Phänomen: Wir als Endverbraucher merken von diesem tollen Ergebnis recht wenig!

Vermutlich liegt das an den Formulierungen des deutschen Wetterdienstes:

Mit Aussagen wie: „Strichweise Regen!“ denkt man sich entspannt: „Prima – dieser Ort Strichweise liegt vermutlich irgendwo in Ostdeutschland – also betrifft es unsere Gegend nicht!“

Wenn Sie dann durchnässt nach Hause kommen, haben Sie gelernt: Den Strich gibt es überall (nicht nur auf den Straßen)!

Damit es nicht so eintönig wird, ersetzt man das Wort strichweise zeitweilig durch gebietsweise oder lokale Schauer.

Bei so einer Formulierung kann dann der Wetterbericht an diesem Tag 100% Trefferquote einfahren und nach zwei Tagen mit solchen Ankündigungen, darf sich der Wetterfrosch ruhig auch einmal weit aus dem Fenster lehnen und forsch Sonnenschein verkünden.

Es regnet zwar überregional – doch die Gesamt-Treffer-Quote liegt immer noch bei knapp 70 Prozent.

Der deutsche Wetterdienst hat seinen Sitz übrigens in Offenbach – und ich, als geborener Frankfurter, kann da nur eines sagen: „Wen wundern da die schrägen Vorhersagen?“

Den Kickers wurde ein Erstliga-Stadion hingestellt – doch offensichtlich hatte niemand mit „strichweise schlechtem Fußball“ gerechnet, der den Verein drittklassig werden ließ.

Also dann doch lieber mit dem Smartphone oder via Internet auf unterschiedliche Wetterstationen zugreifen?

Fehlanzeige!

Nutzen sie einmal drei verschiedene Wetter-Vorhersage-Dienste und Sie werden drei unterschiedlich Wettervorhersagen bekommen. Ermitteln Sie aus den Temperaturen einen Mittelwert, teilen Sie diesen durch Ihre Lebensjahre, addieren dazu Ihre Postleitzahl – nehmen Sie alles mal 2 und fügen Sie dann noch „strichweise Regen“ hinzu.

Das Ergebnis muss nicht stimmen – aber wird es mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit!

Wem das alles noch zu ungenau ist, der nutzt auch noch den Regenradar – allerdings sind die nNformationen auch irgendwie skurril:

Man sieht, ob es in den letzten 1-1/2 Stunden geregnet hat. Ein eigentlich unnötiges Feature, denn das spürt man in der Regel auch am eigenen Leibe.

Dann kann man sehen, was so in der nächsten halben Stunde auf einen zu kommt. Ein Blick nach oben hilft da meist auch.

Selbst wenn auf dem Regenradar eine fette dunkelblaue Regenfront erscheint, so können Sie immer noch das Glück haben, dass es bei Ihnen strichweise trocken bleibt.

Sind Sie Landwirt und warten sehnsüchtig auf das Nass, so wird’s sicher genau so passieren!

Petrus ist halt auch nur ein Mensch

Was ist so zuverlässig unzuverlässig?

Nein, nicht Ihr Partner bzw. die Partnerin – ich meine das Wetter!

Durfte ich gerade erst an einem der letzten Morgen, die offiziell noch zum Hochsommer gehören, bei einstelligen Temperaturwerten mit dem Hund raus und dies mit leichter Sommerbekleidung, so stand ich schon in der Weihnachtszeit bei zweistelligen Temperaturen in der gefütterten Winterjacke und der Glühwein wollte so gar nicht schmecken.

Aus Platzgründen haben wir unsere Kleidung saisonal im Schrank und was gerade gebraucht wird lagert, getreu Murphy´s Regeln, im Keller.

So stellen wir uns aktuell täglich die Fragen:

„War´s das schon mit dem Sommer? Sollen wir die Herbst-/Winterkollektion aus dem Keller hervorholen? Oder versuchen wir irgendwie den zu kalten Sommer sowie den nass-grauen Herbst zu überstehen, damit wir im nass-lauen Winter mit den leichten Klamotten perfekt ausgerüstet sind?“

Natürlich gibt es da den Wetterbericht und noch besser: diese Wetter-Propheten, die uns einen tollen Herbst prognostizieren – und die anderen aus der gleichen Klientel, die behaupten: „Das war´s dann schon für dieses Jahr mit dem Sommer, der sich auf den Juni beschränkt hat!“

Über alle diese „Spezialisten“ werde ich in meinem nächsten Blog-Beitrag schreiben.

Jetzt geht es allerdings erst einmal um das vorletzte Wochenende im August und falls Sie an diesem etwas unternehmen wollen und sich dazu gerne trockenes, warmes Sonnenwetter wünschen, dann habe ich für Sie folgenden Tipp: „Legen Sie sich gefütterte Regensachen raus!“

Denn während die Frage noch ungeklärt ist, ob es einen Gott gibt, so ist die Existenz von Petrus bewiesen. Auch sein Charakter steht fest: Er ist ein Sadist, der genau prüft, was Sie vor haben und je nach seiner ständig wechselnden Laune schaltet er Ihnen in seinem Control-Center das Wetter dazu.

Wollen Sie beispielsweise in den Garten legen und bräunen, doch Petrus kann Sie nicht leiden weil Sie ihn an seine Ex-Frau erinnern, dann wird das nichts mit Sonne.

Wollen Sie stattdessen segeln wollen, wird Petrus den Windstille-Button drücken, sollten Sie dem Typ ähnlich sehen oder sein, der Schuld daran ist, dass die Ex seine Ex ist.

Mein Tipp: bleiben Sie daheim (dann wird das Wetter gut und ich kann Wandern gehen).

Trotzdem: Ein tolles Wochenende wünsche ich!

Phänomen: Statistiken

Geht es Ihnen auch manchmal wie mir und Sie fragen sich, wie Statistiker zu ihren Werten kommen?

Beispiel: Die Biomasse aus Ameisen und Termiten soll weltweit mehr als doppelt so hoch sein, wie die von uns Menschen.

Gehen wir einmal davon aus, dass tatsächlich weltweit Volkszählungen mit der Frage nach dem Gewicht durchgeführt wurden. Klar – da gibt natürlich jeder offen sein reales Gewicht an!

Was ist mit den ganz abgelegenen Volksstämmen, die weder solch einen Fragebogen ausgefüllt haben dürften und den ganz wilden Wilden, bei denen das Gewicht zwar eine Zunahme verzeichnet, jedoch nur deshalb, weil dafür der Nachbar verspeist wurde?

Dazu die Nebenfrage: Ist ein Kannibale eigentlich ein Veganer, wenn er keine tierischen Produkte zu sich nimmt?

Da die Erdbevölkerung ständig wächst und damit die humanoide Bio-Masse, ist auch der Zeitpunkt einer Erhebung meines Erachtens nicht unwichtig.

Noch schwerer stelle ich es mir allerdings vor, die Ameisen und Termiten von ihrer Masse her zu kalkulieren.

Wie führt man denn da ein repräsentative Gewichts-Erhebung durch?

Sucht man monatelang aus Google-Earth-Aufnahmen die Hügel und Haufen heraus und berechnet daraus das spezifische Insekten-Gewicht?

Oder ist das auch eine Frage bei einer Volkszählung: „Wieviel Ameisen sowie Termiten leben in Ihrer Nachbarschaft?“

Das tolle ist: niemand kann den Wahrheitsgehalt einer solchen Aussage prüfen und sollte doch jemand sich auf den Weg machen, weltweit durch die Lande zu ziehen und die Ameisen sowie Termiten auf eine Waage zerren, so kann der Thesen-Ersteller immer noch mit den Ausreden kommen, wie:

„Das war ein Druckfehler! Nicht Ameisen und Termiten – sondern Ameisen und (Leute) die Vermieten sind in der Biomasse doppelt so viel wie wir homo sapiens!“

Und wieder wird es Jahre dauern, bis eine besonders gründliche Person den Nachweis erbringen kann, dass die Zahlen aus einem Hut gezogen wurden.

Bis dahin bleibt uns von der Gattung „Biomasse Mensch“ nur zu staunen, wie viel Insekten es gibt.

Und um auch einmal etwas zum Staunen beizutragen, stelle ich folgende Behauptung auf:

„Die Biomasse aller Kaulquappen dieser Welt übertrifft die der Badekappen um ein 8-faches!“

Beweisen Sie mir das Gegenteil! 🙂

Geiz ist geil – Gier jedoch noch viel geiler!

Volkswagen hat im ersten Halbjahr von 2014 zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens mehr als 3 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert und deswegen werden die Mitarbeiter mit einer Sonderzahlung sowie einem Tag Sonderurlaub belohnt.

Okay – ich habe nicht die Wahrheit geschrieben – zumindest teilweise geschummelt.

Die irre hohe Zahl an Fahrzeugen in den ersten 6 Monaten stimmt, doch noch irrer hoch ist die Zahl an Euro, die der Konzernchef Martin Winterkorn künftig einsparen will: 5 Milliarden Euro !!

Wie das funktioniert?

Wie üblich halt: Personal wird entlassen, Zulieferer-Firmen kriegen die Preis-Daumenschraube angezogen und vermehrte Auslagerung der Produktion in Billiglohn-Länder.

Das nimmt den Druck, im nächsten Jahr 3,3 Millionen Autos im ersten Halbjahr verkaufen zu müssen, damit die Aktionäre zufrieden sind und auch in 2015 eine satte Boni-Zahlung für den Vorstand winkt.

Auch 2016 ist schon so gut wie gesichert:

Da werden dann nur noch 5 Millionen VW´s (Seat´s etc.) im gesamten Jahr abgesetzt, aber durch die niedrigen Absatzzahlungen kann man im Bereich der Produktion erneut durch Entlassungen sparen.

Wenn dann irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo keiner mehr VW kaufen kann oder will, hat der Vorstand so viel Geld gehortet, dass er im Winter seinen Korn gemütlich auf einer tropischen Insel zu sich nehmen kann.

Man sollte beim BWL-Studium die Fächer „Lebe auf Kosten anderer“ – „Zahlen frisieren leicht gemacht“ wie auch „Schrumpf dich groß!“ gegen das Fach „Ethik“ austauschen und dies als Hauptnote beim Abschluss werten. Vielleicht führt das irgendwann wieder zu mehr Anstand in den Führungsetagen!

Zusätzlich sollte der Aktienkurs automatisch um die Prozentzahl sinken, die ein Unternehmen seine Kosten senkt. Was glauben Sie, wie schnell man einem Herrn Sommerschnaps auf die Finger hauen würde, wenn beim Gewinn durch solche Aktionen weiterhin getrickst wird.

Geld verdirbt nicht den Charakter – man darf offensichtlich keinen haben, um beruflich so weit nach oben zu kommen.