Schafskopfereien

Ich hatte schon einmal das Beispiel der modernen Mathematik vorstellten, doch aus gegebenem Anlass benutze ich dieses heute erneut:

Wenn zwei Menschen in einem Raum stehen und fünf diesen verlassen, müssen drei wieder reingehen, damit keiner drin ist!

Wenn also ein Land in (fiktiv) 20 Jahren mehr als 300 Milliarden Euro Schulden angehäuft hat, müsste es 600 Milliarden in weiteren 20 Jahren gegenüber der aktuellen „Lebensweise“ einsparen, um eine schwarze Null vorzuweisen.

Das klappt wiederum auch nur, wenn die netten Banker auf Zinszahlungen in dieser Zeit verzichten.

Wie soll das nun realistisch betrachtet funktionieren?

Variante A – man schröpft die Reichen des Landes!

Gute Idee, doch die haben genug Möglichkeiten, sich zu wehren oder die Kohle außer Landes zu bringen.

Variante B – man schröpft die nicht so Begüterten des Landes!

Die sind zwar wehrloser, doch wenn die keine Kohle mehr haben, dann können die sich auch nichts mehr leisten und damit lahmt der Motor „Wirtschaft“. Der wichtige Gradmesser der Politiker für ihre Daseinsberechtigung.

Variante C – man nimmt einen Kredit auf, um seine Schulden zu bezahlen!

Gute Idee – wird aber ab einer gewissen Summe schwierig, da noch Interessenten zu finden (siehe Gegenargumente A und B)

Variante D – man fordert noch weitere Kredite und verspricht, dadurch Wege zu finden, die alten Schulden zu begleichen!

Eigentlich eine absolut dämliche Idee, wenn die Schuldbeträge immense Höhen erreicht haben, doch in der Praxis hat man damit meist Erfolg.

Denn in dem Moment, wo man dem Wolf seine Schafpelz-Verkleidung vom Leibe reißen würde, käme die Frage an die Hirten im Stall auf:

„Wer war denn so bescheuert darauf reinzufallen?“

Also kauft man lieber noch einen MP3-Player und lädt Blök-Geräusche drauf, um dann zu rufen:

„Schaut doch nur – wie niedlich dieses seltsame Schaf blökt!“

Wenn Sie sich nun fragen: Gibt es wirklich Menschen, die auf diesen Unsinn reinfallen?

Schauen Sie sich nur das aktuelle Ergebnis an, zur Entscheidung wegen neuer Kredite für Griechenland!

Wohin das Ganze in Zukunft führen wird?

Zu einer erneuten Abstimmung – in ein paar Monaten – und durch den Einsatz einer kleinen Flasche Schafsduft-Spray – wird mit der Begründung

„Schaut nur wie schafig es riecht!“

der Wolf weiter sein Unwesen treiben dürfen!

Hier geht eindeutig nicht der Krug zum Brunnen bis er bricht – sondern es werden so lange seine Scherben dahin getragen, bis der Brunnen versandet ist.

Mehr mag ich dazu nicht mehr schreiben!

Schwarze und andere Löcher

„Wie haben die denn das herausgefunden?“

Das war mein erster Gedanke, als ich heute in den Medien die News erfuhr, dass man ein Schwarzes Loch entdeckt habe, mit einem niemals für möglich gehaltenem Ausmaß.

Ich war fest davon ausgegangen, dass man sich Informationen über den nicht vorhanden Inhalt meines Portemonnaies ergaunert hatte.

Doch ich irrte.

Es geht nicht einmal um das Finanzloch, welches Schalke 04 durch Mitgliederspenden decken will.

Und es geht auch nicht um das noch größere Loch im Haushalt von Griechenland.

Wenn da nämlich ein Grieche „Oi Hoibe“ (=eine Halbe) bestellt, dann ist nicht ein Krug mit 500 Kubikzentimeter hopfenhaltiges Getränk gemeint, sondern der Schnitt der Schulden auf die Hälfte.

Nein – die Meldung heute bezog sich auf ein schwarzes Loch im Weltall.

Das war größer als man es rechnerisch für möglich gehalten hat.

Sicherlich wird man eines Tages ein noch größeres finden, so wie das griechische auch noch ungeahnte Größen annehmen wird.

Und was meine Geldbörse betrifft, so ende ich auch in Griechenland.

Denn immer wenn ich darin die schwarze Unendlichkeit erblicke, da denke ich mir:

„Hoffentlich griesch´ich bald einen besser bezahlten Job!“

🙂

Aufwärtstrends

Na wer sagt es denn: es geht voran in Deutschland!

Der Bachelor muss sich nur noch zwischen zwei Frauen entscheiden.

Beim Public-Viewing bei der WM 2022 wird man hier in unserem Land keine Angst vor Sommer-Gewitter haben müssen und kann zwischen Weihnachstmarkt-Buden unsere Jungs -dort bei idealem Wetter- aufspielen sehen. Endlich mal mehr als nur süßen Glühwein und Xmas-Mucke!

In Berlin hat man sich entschieden: in einigen Monaten werden neue Mieter nicht mehr die Kosten übernehmen müssen, die Vermieter eigentlich hätten, weil sie die Suche nach einem Mieter nicht selbst durchführen wollen, sondern das lieber einem Makler überlassen.

Jetzt hoffe ich auf eine baldige weitere Erfolgsmeldung:

Dass eine Impflicht gegen Masern nicht nötig wird, weil die Menschen selbst clever genug sind zu erkennen:

* Die Chance bei erfolgter Maserninfektion zu sterben liegt 1 zu 1000

* Die Chance auf Nebenwirkungen durch Impfung sind um ein vielfaches geringer

* Sich keine schädlichen Stoffe wie Quecksilber oder Formaldehyd im Impfstoff befinden

* Das Serum (anders wie bei der Influenza) nicht nur einen geringen Teil der möglichen Viren-Varianten abdeckt, das es eben nur eine Stamm-Form gibt.

* Wenn man sich selbst schon den Schutz verwehrt, sollte man an die Mitmenschen denken, die man anstecken kann, weil man eben nicht geimpft worden ist.

Ein Arzt macht nicht satt

Mehr als hunderttausend Lehrstellen wären derzeit noch unbesetzt in Deutschland und klar – das sind Bereiche in Handwerk und anderen „unattraktiven“ Jobs

Auf der einen Seite halten wir unseren Nachwuchs so unfähig, dass dieser heute ohne Youtube-Anleitung keine Birne mehr in der Computertisch-Lampe selbständig auswechseln kann.

Auf der anderen Seite werden unserer Wonneproppen bis zum Studium durchgepresst.

Ich stelle mir folgendes (derzeit noch) fiktives Szenario vor:

Eines Tages tritt ein großes Massensterben ein und ein Großteil der Menschen kann ärztlich fundiert diagnostizieren:

„Hunger ist die Ursache dafür!“

Eine weitere Gruppe zitiert Rilke oder wen auch immer und stellt Thesen auf, wie:

„Der Tod als Chance!“

Doch niemand ist mehr da Ahnung davon hat, wie man Nahrung anbaut.

Terrorbekämpfungsverbesserungsvorschlagswesen

Es gibt und geschehen immer wieder Dinge, die mich und sicherlich auch Sie verwundern.

Heute: die Terrorbekämpfung

Da werden irgendwelche ganz gefährlichen Terroristen gesucht und die ganzen Dienste von NSA bis C&A können diese nicht ausfindig machen.

Doch irgendwelche Reporter dürfen/können Interviews mit solchen Kerlen führen.

Wie schaffen die das?

Aktuelles Beispiel: der Anführer der IS,  Baghdadi

Als derzeit meistgesuchter Terrorist der Welt weiß kaum jemand etwas über ihn, doch der ARD und der SZ gelang es, diverses Bildmaterial und auch Dokumente aus seiner Jugend aufzutreiben.

Mal abgesehen davon, ob es Sinn macht, sich Baghdadi mit der Schultüte im Arm oder bloß einem Joint in der Hand zu sehen.

Da bekommen ein paar Journalisten beauftragt: „Bringt mal Info her!“ Die ziehen los und nach ein paar Tagen haben sie das gewünschte Material.

Wieso schaffen es also die Geheimdienste nicht, den Kerl zu finden obwohl es offensichtlich nicht so schwer sein kann?

Einfach mal ein paar unterschiedliche Sorten dieser SZ Schoko-Schnitten geholt, die Suche gestartet und dann sollte sich der Typ doch aufgreifen lassen.

Schuldner-Voll-Machten

Es gibt immer wieder Dinge, die mich und sicherlich auch Sie verwundern.

Heute: Kreditwesen

Wurde man in meiner Jugend dazu erzogen, dass Schulden machen etwas sehr schlechtes ist, so wird man heute eines anderen belehrt.

Wer nicht auf Pump lebt ist selbst schuld und je höher die Verpflichtungen, desto besser.

Hatte man früher Angst vor Kredit-Haien, so haben diese heute mehr Furcht als Schillerlocke oder mit den Flossen in einer Suppe zu enden.

Denn als Gläubiger glauben diese nur, ihr Geld mit Zinsen zurück zu erhalten und uns allen ist klar:

Glauben heißt – nicht wissen!

So kommt es wie es kommen muss:

Ab einer gewissen Höhe ist man nämlich Herr der Lage.

Denn wenn die Kreditgeber erst einmal Angst haben, dass sie ihr Geld nicht wieder sehen, dann sind diese für weitere Zahlungen schnell bereit.

Machen Sie den Test:

Kaufen sie einmal im Media-Markt so richtig kräftig auf Pump ein.

Schmeißen Sie dann ihren Job und werden in 18 Monaten Sozialhilfe-Empfänger.

Nun gehen Sie erneut in den Media-Markt, schnappen sich einen neuen Computer und lassen Sie den auch Anschreiben, denn Sie wollen mit diesem Bewerbungen schreiben.

Sie werden sehen: Die Verkäufer schwitzen vor Angst, aber es dürfte klappen!

Dann fangen Sie an mit der Kiste zu zocken.

Spätestens nach einer Woche erhalten Sie durch Lieferheld vom Media-Markt die ersten Speisen und Getränke. Sie sollen keinesfalls durch Ernährungsmangel verenden.

Und wenn Sie selbst zu meiner Generation gehören und nicht Mut haben oder Geduld, sich Macht durch Verschuldung anzueignen, dann lassen sie es andere tun.

Nehmen Sie Griechenland!

Bin mir sicher, dass da noch weitere Kohle fließen wird, weil niemand die Verantwortung dafür übernehmen möchte, dass mehr als 260 Milliarden Euro in den Sand gesetzt wurden.

Das ist einfach Ouzo so bei den Banken!

Beim nächsten Mal lesen Sie:

Neue Wege der Terrorbekämpfung

Quoten-Quatsch

Deutschland wird zum Quoten-Land.

Das fängt schon im TV an. Stimmt bei einer Sendung die Quote an Zuschauern nicht, dann hat sie rasch keine mehr, weil sie abgesetzt wurde.

Damit der Sprit an der Tankstelle weniger Erdöl enthält, wird mit dem E10 einfach mal die Quote des biologisch angebauten Streck-Materials (wie z.B. Raps oder Mais) von 5 auf 10 Prozent verdoppelt.

Von einer Einhaltung des Reinheitsgebot kann man da schon lange nicht mehr sprechen.

Dann die Frauenquote in Vorstandsetagen.

Wird sich dadurch etwas am Führungsstil andern?

Nein – denn um Vorstand zu werden, bedarf es:

* einer Charakterlichen Einheitlichkeit

* einer schulischen sowie beruflichen sehr identischen Laufbahn

Besser noch:

* keiner Ahnung aber reichlich Verbindungen zu nützlichen anderen Unternehmen bzw. Institutionen.

Was also ändert die Frauenquote in den Führungsetagen wirklich ?

Die Damentoiletten müssen nun auch regelmäßig von der engagierten Reinigungsfirma geputzt werden!

Aktuell gibt es eine neue wahnwitzige Idee, unser Deutschland noch ein wenig quotiger zu machen.

Eine freiwillige Selbstverpflichtung der Radiosender, den Anteil an deutschsprachig ausgestrahlter Musik auf 30 Prozent festzulegen.

Dieser Vorschlag stammt nicht etwa von irgendeinem Kerl aus einem sehr rechten Lager oder einem volltrunkenen Karnevalisten, der noch nicht gemerkt hat, dass er nicht mehr in der Bütt steht.

Der Urheber dieses Vorschlags ist ein Jungpolitiker der Jungen Union.

Da stellen sich mir zwei Fragen:

1. Wie kann man auf die Idee kommen, so was zu fordern?

2. Wer kann auf die Idee kommen, so jemand zu wählen?

Nun hätte ich da noch ein paar Ideen zu Quoten-Regelung:

1. Wenn ich als Mann eine statistische Lebenserwartung von ca. 73 Jahren habe und davon rund 35 Jahre gearbeitet, dann möchte ich eine Rente von 30 Prozent-Quote erhalten.

30% von 25 Jahren sind mehr als 10 Jahre Rentenanwartschaft.

73 Jahre – (aufgerundet) 11 Jahre Rente = Eintrittsalter 62

2. Es sollen nur 30 Prozent der Arbeitnehmer maximal 30 Prozent weniger verdienen, als die 30 best-verdienensten Deutschen.

3. Deutsche Unternehmen oder Firmen die hier Geld einnehmen, sollen mindestens 30 Prozent davon als Steuern abtreten.

4. Die mittlere Spur einer Autobahn sollte nur dann genutzt werden dürfen, wenn eine 30-prozentige Chance besteht, innerhalb einer Minute ein Fahrzeug zu überholen.

5. Auf dreispurigen Strecken darf zudem nur die ganz linke Spur benutzt werden, wenn die Mittlere zu 30 Prozent belegt ist.

6. Mindestens 30 Prozent unserer Parlamentarier sollten wirklich aus dem Herzen heraus politisch engagiert sein und nicht nur einen Job mit guter Bezahlung, dabei leicht verdientem Geld sowie vielen Sondervergünstigungen im Fokus haben.

7. Bei den Vorständen sollten mindestens 30 Prozent der Mitarbeiter aus den eigenen Reihen stammen sowie die Kernkompetenzen des Unternehmens kennen.

Sie sehen: man kann Deutschland so richtig toll „ausquoten“.

Allerdings haben Sie Glück: ich bin kein Politiker.

Insofern bleibt mein Wahnsinn wenigstens anonym und ungefährlich!

Hellau und Alaf nachträglich!

Auf dem Weg zum Höhepunkt

Jetzt heißt es nochmal Vollgas geben für die Jecken und deren Leber, in dieser närrischen Saison.

Der heutige Rosenmontag ist für Fastnachter wie ein sexueller Höhepunkt:

* Erst arbeitet man lange darauf hin.

* Dann ist er da – sehr schön – meist zu früh – und irgendwie viel zu kurz.

* Danach tritt die Erschöpfung und teils heftige Katerstimmung ein.

* Je nach Kondition, geht noch eine zweite Runde am Veilchendienstag und die fällt meist weniger heftig aus.

* Oftmals ist dieser Akt dann auch nicht mehr wirklich mit Lust gesegnet, sondern man tut es,

weil man entweder darum gebeten wurde

oder

weil man weiß, dass es vorerst das letzte Mal sein wird.

Wichtig ist allerdings nur eines – wie beim echten Sex:

Gut war´s, wenn man es am nächsten Tag nicht heftig bereut!

In diesem Sinne Hellau und Alaf !!

The next 50 shades after the first fifty

Sie haben kein Klebeband im Baumarkt mehr bekommen?

Sie haben welches, doch Ihre Frau weigert sich von Ihnen gefesselt zu werden?

Oder noch schlimmer:

Sie fesselt SM-Sex nicht mehr, weil Sie keine Lust mehr an der Erniedrigungs-Lust spüren?

Dann empfehle ich Ihnen die sexuelle Spielart der „Micronecta Scholtzi“ anzuwenden:

Singen Sie mit Ihrem Penis!

Alles was Sie da zu brauchen, ist ein Borstenfeld am Hinterleib.

Das zu finden sollte wohl kein Problem sein.

Und dann rubbeln Sie kräftig daran los mit Ihrem besten Stück.

Nun behaupten Sie bitte nicht, „Er“ wäre nicht ausreichend bemessen.

Wenn es die Zwergruderwanze schafft, damit Töne bis zu 100 Dezibel Lautstärke zu produzieren, dann sollte es Ihnen – der Krone der Schöpfung – doch auch möglich sein!

Geben Sie sich etwas mehr Mühe!

Sexualität ist auch ein Stück weit Kampf mit der Herausforderung!

Wir Männer suchen doch auch nicht nach einer Frau, die froh ist, wenn es überhaupt endlich mal jemand mit ihr macht sondern sind stolz, wenn wir eine erobern konnten, die wesentlich attraktiver oder jünger oder berühmter als man(n) selbst ist.

Anmerkung: ganz abartige Kerle versuchen es auch mal mit einer intelligenteren Frau, doch perverse Varianten der menschlichen Sexualität sollen nicht Thema meines Blogs sein.

Viel Spaß nun mit der Erweiterung Ihrer Sammlung an sexueller Spielarten!

Nächste Woche behandeln wir dann das Thema:

„Hilfe – mein Mann musiziert mit seinem Glied – doch ich bin völlig unmusikalisch!“

Keine 50 und schon ´nen Schatten

Es ist nun so weit: „Fünfzig Schattierungen von Grau“ läuft in den deutschen Kinos an.

Will man heutzutage einen Bestseller schreiben, dann einfach ein provozierendes Thema nehmen und schon klingelt die Kasse. Das hat beim Buch „Feuchtgebiete“ von Charlotte Roche prima geklappt und erst Recht bei diesem Werk.

Reicher Mann verführt schüchternes Mädchen – ein Klassiker im Stile von Aschenputtel.

Damals reichte es als Provokation, dass die junge Frau den Prinzen verführte.

Heutzutage bringt das nicht den Kick, wo man nackte Körper und Geschlechtsteile in den unterschiedlichsten Einsatzgebieten im Internet für lau ansehen kann.

War Mann in meiner Jugend froh, wenn er mit der Volljährigkeit nicht nur seine Erziehungsberechtigten sondern auch seine Jungfräulichkeit verloren hatte, so wird den jungen Menschen heutzutage immer wieder der Eindruck vermittelt, dass man als Zwanzigjähriger mindestens einmal mit einer Gang gebanged haben sollte sowie den Hintereingang einer Dame penetriert.

Wenn diese wiederum im Playboy abgelichtet worden ist und Erfahrung in bi-sexuellen Bereich vorweisen kann, dann ist das gut für das weibliche Selbstwertgefühl.

Wie also das Ganze steigern?

Richtig: mit sexueller Gewalt – schick als SM (sado maso) und BDSM (bondage mit sado maso) bezeichnet!

Eigentlich eher selten in der Natur vorzufinden, dass Menschen es lieben, erniedrigt und gequält zu werden – und meist das Resultat eines übermäßig langweiligen Leben in Führungsposition.

Ein Buch darüber musste zum Bestseller werden, weil es diverse Interessen-Gruppen anspricht:

* Die wenigen, die es mögen, gepeinigt zu werden.

* Die bestimmt höhere Zahl derer, die gerne einmal ihren sexuellen Frust in Form von rabiaten Aktivitäten ablassen wollen (denn dieser Zwang zum weiblichen Orgasmus-Produzenten werden zu müssen, weckt bestimmt die ein oder andere Gewalt-Fantasie bei Männern)

* Die Neugierigen, die einfach nur denken: „Wie und wieso tun die das?“

* Und die Schwachmaten, die sich denken: „Ej Mann – dass will ich auch machen!“

Genau die letztere Klientel fürchte ich – denn die kennt das Buch „50 shades of grey“ nicht, weil das ein Lesen voraussetzen würde.

Jetzt – als Film – besteht endlich geistiger Zugriff auf das Material.

Es würde mich nicht wundern, wenn in Kürze eine größere Zahl von Testosteron-Junkies nun diesen Film privat nachspielen will und wird. Egal, ob die ausgesuchte Darstellerin wirklich devot genug ist, daran Lust zu verspüren.

Deshalb mag ich den Film nicht – ohne ihn gesehen zu haben!

Ich persönlich bin froh, dass ich vor einiger Zeit meinen Bedarf an Kabelbinder für viele Monate gedeckt habe. So bleiben mir die Gesichter an der Baumarktkasse erspart:

Je nach Geschlecht abweisend oder bewundernd!

Wenn Sie es provokativ lieben – dann starten Sie doch den Versuch:

Holen Sie im Baumarkt, Seile, Kabelbinder, Zange und was man sonst noch nutzen könnte, um einen Menschen zu quälen und dann gehen Sie mit einem fiesen Grinsen an die Kasse, öffnen Ihr mehr als prall gefülltes Portemonnaie und sagen zur Kassiererin:

„Ich will die Bude renovieren – haben Sie Lust mir zu helfen?“