Geht´s noch?

Seit Jahren habe ich mir schon die Frage gestellt, wieso ich kein Psychopat geworden bin, obwohl ich eine lange Zeit meines Säuglingsalters in einer Klinik verbracht habe, wo mich meine Eltern am Wochenende einmal durch ein Sichtfenster betrachten durften.

Ich würde bei allen Straf- sowie Schandtaten auf meine harte Kindheit verweisen können und dürfte mit mildernden Umständen rechnen. Doch irgendwas ist schief gelaufen: ich bin völlig normal!

Kaum habe ich mich mit dieser merkwürdigen Situation halbwegs abgefunden, nun der nächste herbe Schlag:

Da ich beim Ballwerfen bei den Bundesjugendspielen grottenschlecht war und Weiten erzielte, die gute Athleten selbst beim Kugelstoßen übertrafen, konnte ich nur gelegentlich so schnell laufen und springen, dass es zu einer Urkunde reichte.

Beziehe ich mich auf die Meinung einer Mutter und der Petition mit mehr als 17000 Unterschriften die sie bereits gesammelt hat, dann habe ich auch dort psychische Folgeschäden erlitten (wie viele andere auch), weil ich meist ein Verlierer war.

Wie haben wir denn das alle so unbeschadet überstanden, die keine Sportskanonen waren?

Meine persönliche Meinung:

Da mittlerweile bei vielen Kindner sich die sportliche Aktivität auf das Surfen beschränkt und dies auch nur im Internet, sollten die Eltern über jede Möglichkeit froh sein, wo deren Nachwuchs zur Bewegung gebracht wird. Schlimm genug, dass wir uns nicht mehr trauen, hier unsere Kinder zu ihrem Glück zu zwingen und die Kleinsten schon bereits in den Kindergarten gefahren werden, wenn dieser mehr als 100 Meter Distanz zur Wohnung aufweist.

Ihr Siebzehntausend und die, die dem Aufruf noch folgen werden, ihr werdet euch eines Tages für die Unterzeichnung schämen, wenn der Nachwuchs ständig unter Rückenschmerzen und anderen Problemen leidet!

Advertisements

Schöne Aussichten für hässliche Menschen

Sind Sie unattraktiv und zwar so stark, dass selbst die besten Therapeuten nicht erst versuchen, Ihre Selbstwahrnehmung zu korrigieren, sondern Sie gleich zum Kurs „Leben mit der Hässlichkeit“ anmelden möchten?

Dann habe ich genau den richtigen Tip für Sie und der kommt aus dem Land der Menschen, die sich mit Amore auskennen: Italien!

Dort waren vor rund, 150 Jahren optisch unansehnliche Personen nicht nur jammernde Singles, sondern hässliche Frauen lagen dem jeweiligen Landesfürsten auf der Tasche. Denn wenn sie nicht geheiratet wurden, bekamen sie von diesem Herrscher ihren Lebensunterhalt gezahlt.

Daher hat ein italienischer Graf im Jahre 1879 für seine 128 unbemannten Frauen im Reich eine Art Restpostenbörse eingeführt: den Club der Hässlichen!

Dort sollten sich hässliche Frauen mit übrig gebliebenen Männern treffen und so den Graf entlasten: Durch eine Heirat sozusagen das Gesichts-Hartz I beenden.

Diesen „Club dei Brutti“ mit rund 30.000 Mitgliedern. gibt es immer noch und seit den 70er Jahren treffen sich jedes Jahr am ersten Sonntag im September mittlerweile rund 3.000 Menschen beim Fest der Hässlichen im italienischen Alpendorf Piobico.

Wenn Sie also unansehnlich sind und einen Partner suchen, der Ihnen an Attraktivität nichts voraus hat, dann empfehle ich den Besuch dieses Festes. Befinden Sie sich optisch in einem grenzwertigen Bereich,  dann bleiben Sie am ersten Septemberwochenende auf jeden Fall daheim und verhalten sich so auffällig, dass es dafür Zeugen gibt.

Wäre doch schade,  wenn das Gerücht die Runde macht, Sie wären feiern in den italienischen Alpen.

😉

Seh- und andere Schwächen

Im Fernsehen versucht uns seit ein paar Wochen ein Hersteller in seiner Werbung die Geruchsblindheit von Menschen zu vermitteln. Dabei wissen wir alle: wenn man Geruch bereits sehen kann (beispielsweise durch Schweißränder an Hemden), dann redet man nicht mehr von Geruch sondern von Gestank. Früher wurden solche Personen als Ferkel bezeichnet. Die hatten natürlich auch nichts mit Schweinen gemeinsam, reduziert man das Ganze auf die biologische Zusammensetzung. Wenn also die Nase laufen kann und die Füße riechen, wieso sollte da nicht auch eine Sehschwäche der Nase denkbar sein?

Vielleicht ist das entsprechende Geruchsvernichterspray bald auch schon bei Optikern wie Apollo oder Fielmann erhältlich.

Doch nicht nur die Werbung denkt sich solche Worte aus.

Es gibt die Takttaubheit – auch Amusie benannt. Da kann man zwar so weit alles hören, doch das Schlagen eines Taktes gelingt nicht. Ich halte Frau Angela Merkel für solch eine Amusie-Kandidaten.

Oder die Gesichtsblindheit (Prosopagnosie), die nichts mit unansehnlichen Gesichtzügen zu tun hat, sondern darunter leidende Menschen können Personen nicht oder nur sehr schwer unterscheiden.

Angeblich wären bis zu 2,5 Prozent der Weltbevölkerung davon betroffen. Hier vermute ich, dass man in Beverly Hills die Versuchsreihe gestartet und dann auf die Weltbevölkerung hochgerechnet hat. Da scheint mir jedoch der Krankheitsgrund ein anderer zu sein: eine Schönheitschirurgie-Blindheit. Sich ein Gesicht von der Stange operieren zu lassen, gehört doch dort schon zum guten Ton.

Oder die Tester haben Leute wie einen früheren Nachbarn von mir gefragt. Für den sahen alle ‚Schlitzaugen‘ (=Asiaten) gleich aus. Das war jedoch mehr eine Intellekt-Taubheit.

Abwarten was als nächstes Kunstwort uns serviert wird. Sollten Sie demnächst auf einen geruchsblinden Typ stoßen, dann fordern sie ihn energisch: „Reinige mal dich (oder was auch immer)!“

Mit etwas Glück können Sie einem Blinden sein Nasenlicht zurückgeben und ihrer Heiligsprechung steht durch solch ein Wunder nichts mehr im Wege.

hundiges Schweinewetter

Ich will nicht meckern: die Mitte von Deutschland war die letzten Monate viel zu trocken und der Regen tut der Natur gut. Doch haben Sie eine Vorstellung davon, wie es einem Hundehalter geht, dessen Tier wasserscheu ist?

Da stellt man sich die Frage, wer denn eigentlich mit wem Gassi gehen muss?

Was, wenn des Menschen bester Freund unter dem Vordach der Ausgangstür steht und keinerlei Lust hat, seinem Herrchen oder Frauchen in die Nässe zu folgen?

Spielen Sie mit dem Gedanken, sich einen Hund anzuschaffen, dann sollten Sie ausprobieren, ob sie solch einer möglichen Situation gewachsen sind:

Nehmen Sie sich eine Leine und binden Sie sich (je nach Größe des gewünschten Hundes) einen Dachziegel oder eine Marmorplatte daran. Bei sogenannten Handtaschenhunden reicht auch eine Tafel Schokolade.

Malen Sie dann noch ein paar bettelnde Augen auf und dann schleifen Sie Ihr Konstrukt für 20 Minuten bis eine Stunde hinter sich durch den Regen her. Nehmen Sie eine leere Plastiktüte mit und sammeln Sie unterwegs einen Hundehaufen ein, den irgendein unachtsamer Halter nicht entfernt hat. Hier sollte es -leider- reichlich Möglichkeiten dazu geben. Tragen Sie dann dieses Säckchen mit nach Hause und entsorgen es dort.

Wenn Sie wieder daheim angekommen sind, nehmen Sie einen alten und stark müffelnden Wischmob. Machen Sie diesen nass und versuchen ihn mit einem Handtuch danach halbwegs trocken zu rubbeln. Dann legen sie sich diesen in ein Hundekörbchen.

Haben Sie das alles mit Bravur und Freude erledigt, dann können Sie sich getrost einen Hund zulegen.

Eure Wahl für einen Buchtitel

Ein typischer Sommersonntag, wie man ihn üblicher Weise in der Vorweihnachtszeit antrifft: nasskalt & grau

Um dem Tag wenigstens etwas Sinn zu geben, bitte ich um kurze Mithilfe!

Aktuell versuche ich den von mir geschriebenen Thriller über einige herkömmliche Verlage auf den Markt zu bringen. Das kann allerdings mehrere Monate dauern, bis ich Feedback auf die Exposés erhalte.

Eine Fortsetzung habe ich bereits angefangen und derzeit geparkt, weil ich dem Wunsch einiger Freunde nachkommen möchte, die sich „was lustiges“ von mir wünschen.

Ich schreibe daher aktuell über Kevin Müller, einem jungen Menschen, der sich nicht nur über seinen Namen ärgert, sondern auch darüber, dass die Natur ihn sehr langsam reifen lässt. Da helfen die tröstenden Sätze seiner Mutter nicht, die stets mit „Eines Tages…“ beginnen. Kevin wünscht sich nichts sehnlicher, als das was wir älteren Menschen möglichst verhindern wollen: rasch älter werden!

Durch seine komischen Erlebnisse wird dies für den Leser auch irgendwie nachvollziehbar.

Nun überlege ich, wie der Titel des Buches lauten soll und möchte Sie bzw. Euch unter dem nachfolgenden Link abstimmen lassen, was am besten gefällt.

Zur Auswahl stehen:

*Kevin und andere Probleme *

*Ärger mit dem „Eines Tages…“*‎

*“Eines Tages…“ und andere Hürden*

*Kevin’s Kampf mit „Eines Tages…*

*Kevin’s Prüfungen bis zur Reife*

Hier ist der Link, um Eure Auswahl einzutragen:

http://doodle.com/7rk8fa7g2ub2u763

XXL-Grüße und Danke!

Peter ‎

Wahre Worte

Natürlich gibt es in der deutschen Sprache komische Wörter, wie beispielsweise ’selbständig‘. Wer oder was ist ’selb‘ und das auch noch ständig, also permanent? Oder nehmen wir das Wort ‚alternativlos‘. Klingt recht vielversprechend, wie ein Zusatzjoker bei einer Lotterie, doch es ist eben kein alternatives Los.

Dennoch bietet unsere Sprache auch sehr viele sinnreiche Worte. So bedeutet ‚Selbstbewusstsein‘ sich seiner Selbst bewusst zu werden und damit die persönliche Schönheit zu entdecken.

Aktuell lerne ich ‚Entscheidung‘ kennen. Auch hier verdeutlicht das Wort,  dass das Treffen einer Wahl auch immer mit Scheiden verbunden ist.

Wer sich nun erhofft, dass meine Anmerkungen in die weibliche Anatomie abdriften, den muss ich enttäuschen: es geht mir um Abschied.

Wenn ich beispielsweise die Entscheidung fälle, einen neuen Job anzunehmen, dann trenne ich mich von alten Gewohnheiten und auch von Menschen, die einen bisher als Kollegen/Kollegin oder sonst wie auch immer begleitet haben.

In meinem Fall wären das beispielsweise die freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeiterinnen der Arbeitsagentur, die zu jeder Zeit für mich aktiv wurden, wenn ich Fragen hatte (Ein Scherz am Rande), mehr oder weniger gute Referenten aus dem Bildungszentrum sowie Menschen, die wie ich auf der Suche nach einem guten Arbeitsplatz sind. (Kein Scherz)

So ist das Leben: jeder Schritt nach links bedeutet gleichzeitig ein Abschied von rechts. Dabei hoffen wir alle, dass solch eine Entscheidung zu keiner Ausscheidung wird.

🙂