Grausame Natur – natürlich grausam!

Schauen Sie sich die nachfolgende Schüssel an. Für wieviel Euro würden Sie mir diese abkaufen?

 

Wenn Sie ein asiatischer Milliardär wären, wäre Ihnen das Porzellanschüsselchen satte 27 Millionen Euro wert. Ein Produkt, das ich nicht einmal in eBay eingestellt sondern gleich entsorgt hätte, weil es nicht zu meinem Wohnstil passt und der Platz in den Schränken knapp bemessen ist.

Wir Menschen sind schon komische Lebewesen! Da zerstören die einen Wahnsinnigen uralte Kunstschätze, nur weil diese von Andersgläubigen errichtet wurden. Dafür zahlen andere irre Summen für Gegenstände, einfach weil sie sehr alt oder sehr selten sind, während an anderen Stellen die Mitmenschen verhungern. Unter riesigen Aufwänden wird beispielsweise eine Katze vom Baum geholt und anderweitig quält man Tiere, nur um das Fleisch mit hohem Gewinn verticken zu können.

Die Natur sei grausam, sagt man lapidar. Dann ist allerdings auch eindeutig:

Der Mensch ist ein klassisches Naturprodukt!

 

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Das Wort zum Sonntag – oder: Die wollen doch nur spielen!

Die letzte Woche hat am Beispiel Clausnitz gezeigt, dass da extrem rassistische Auswüchse unter den Personen entstehen, die sich als das Volk bezeichnen.

Ich selbst bin auch nicht der Freund von: „Lasst mal alle rein und dann sehen wir weiter!“ – doch zu solch einer Art Volk möchte ich keinesfalls gehören, das sich derart unerzogen zeigt!

In meinen Augen ist es in der Tat eine Frage der Erziehung.

Wir leben in einer Zeit, in der Kinder von den Eltern entweder auf Karriere gedrillt werden und jeder Job unter Akademiker mit Niveau, nichts zählt. Getreu dem Motto: „Thorben-Hermann – wie willst du denn eines Tages über Elite-Partner eine Frau finden, wenn du nicht studiert hast?“.

Oder der Nachwuchs wird in einen Kokon der elterlichen sowie kindlichen Verantwortungslosigkeit gepackt. Zeigt sich der Wonneproppen beispielweise bei Hausaufgaben oder in der Schule lustlos, dann ist es nicht dieser etwa ein Faulpelz, sondern die Lehrer vermag den Stoff nicht interessant genug zu vermitteln. Kommt dann eine Arbeit mit einer 4- zurück, dann war der Stoff zu schwer oder der Nachhilfelehrer hat versagt.

Schuld tragen also nie die Eltern und erst recht nicht deren Erbgutträger: es sind stets die Anderen!

Daher treibt auch der Neid unter uns Deutschen zu extremen Auswüchsen, weil wir immer wieder damit konfrontiert werden, was die Anderen mehr oder schöner haben. Im Hadern sind wir besser als im Handeln, weil es auch bequemer ist.

Wir Wessis haben auf die Ossis geschimpft, weil die uns den Soli gebracht haben. Die Ossis haben auf die Wessis geschimpft, als die merkten, dass unsere West-Erfolge an Leistungen oder die Fähigkeiten zur Skrupellosigkeit verbunden sind.

Nach über 25 Jahren des Zeterns ist da irgendwie die Luft raus und da kommt der Flüchtling gerade wie gerufen. An ihm kann man den Frust über mangelnde Infrastruktur, Intelligenz oder Motivation prima auslassen.

Schon Mutti hatte gesagt: „Du siehst scheiße aus – aber schuld daran ist dein leiblicher Vater, der einst die Flucht vor der Verantwortung angetreten hat!“

Kein Wunder also, dass der Bub nun auch jemand treten will, der auf der Flucht ist.

„Das sind doch alles Kindheits-Traumata und dann lasst dem Jungen doch seinen Spaß, die Ausländer zu erschrecken und „Wir sind das Volk“-Parolen zu skandieren! Das wächst sich doch alles noch raus!“

Wohin Fremdenhass wachsen kann, das haben wir zwischen 1933 und 1945 erlebt – zumindest aus den Geschichtsbüchern. Aber das waren ja nicht wir – das waren ja andere!

Peter Lustig – r.i.p.

Ich bereits volljährig, als die Sendereihe Pusteblume begann. Doch ich fand es zum einen lustig, dass dieser Moderator nicht nur hieß wie ich sondern auch lustig und die Sendung lehrreich war.

Nur Freunden, auf deren Verschwiegenheit ich bauen konnte, beichtete ich, dass ich diese Sendung (wie auch die mit der Maus) unheimlich gerne sah.

Später hieß die Sendung Löwenzahn, was im Grunde ebenfalls eine Pusteblume ist und Peter Lustig wohnte in einem Bauwagen. Irgendwie beneidete ich ihn darum, denn mein Wohnklo mit Kochgelegenheit war nicht viel größer, jedoch nicht so cool. Das mit dem Bauwagen habe ich nie verwirklicht, doch noch heute habe ich eine uralte Latzhose, die ich – so wie er – immer wieder zur Erinnerung trage.

Irgendwann hatte ich so viel mit meinem eigenen Leben zu tun, dass Löwenzahn in den Hintergrund geriet. Doch dann kamen meine Töchter auf die Welt und endlich konnte ich wieder ungehemmt die Sendungen sehen, obwohl die Kinder zu jung waren, um die Folgen wirklich zu verstehen. Noch mehr ein Grund, ab 2005 auch Wiederholungen zu betrachten, denn nachdem Peter Lustig nicht mehr mitwirkte, war die Sendung für mich nicht mehr das, was mich über Jahre geprägt hatte.

Ohne Peter Lustig war es eben Löwenzahn, ohne den Spaßfaktor der Pusteblume!

Nun ist mein altes Idol an Krebs gestorben und ich hoffe, dass er bereits in einem himmlischen Bauwagen sitzt und dort all die Kinder beglückt, die viel zu früh schon aus dem Leben scheiden mussten.

Für nen Apple und ´n (FB-)EI

Dass in Amerika ein schlecht frisierter Milliardär mit Pauken und Trump-peten auch die Vorwahlen in Nevada gewinnt, das quittieren wir mittlerweile mit einem Achselzucken.

Die Worte Flüchtlings- und Europakrise lassen uns genervt die Augen rollen. Wir wissen, dank Angela Merkel, dass uns jede Krise stärker macht. Selbst wenn es nur die Armut oder die Fremdenfeindlichkeit betrifft… so prophezeit die Kanzlerin den Bürgern doch damit die Wahrheit.

Wer auf wen in Syrien schießt, für wen die Waffenruhe gilt und ob sich daran überhaupt jemand halten kann oder will? Wir haben längst den Überblick verloren und nachdem nun auch Mercedes in Verdacht steht, falsche Schadstoffausstoß-Daten geliefert zu haben, reift der Entschluss in uns heran, dass beim Autokauf nur noch die Features des Entertainment-Package von Relevanz sind.

Wie erfrischend anders ist da der Kampf des Elektronik-Giganten Apple mit dem Spitzel-Koloss FBI.

Ist das nun cool, dass Apple nicht freiwillig das Iphone eines Kriminellen entsperrt?

Ist es uncool, dass unser Steinobst aus Amerika das überhaupt grundsätzlich tun kann?

Sind nicht alle Maßnahmen legitim, die zur Klärung eines Verbrechens dienen?

Wird man die Vorstände von Apple foltern, wenn Donald Trump die Wahlen in den USA gewinnt?

Ist das Ganze Apple-Geziere vielleicht ein faules Ei und nur ein geschickter Weg, was für das Marketing zu tun, gerade auch zu Zeiten, wo Samsung zu einem zweiten Gozilla heranwächst?

Lauter mächtig interessante Fragen!   😉

 

EUROPA = Eine Unheimlich Raffgierige Organisation Persönlicher Ausbeuter

Freundschaften zeigen immer erst in der Krise ihre wahre Qualität. So geht es auch dem Freundeskreis namens „Europäische Union“

Die einen wollen die Freundschaft mit aller Macht bewahren, denn sie haben dadurch wirtschaftliche Vorteile. Die anderen wollen sie nur erhalten, wenn sie dadurch neue Vorteile erhalten und wieder gibt es Mitgliedsstaaten, die sich an den Wahlspruch halten: „Nehmen ist seliger als geben!“

Wen wundert es also, dass die Kanzlerin vehement versucht, Europa bestehen zu lassen und so lange dort hinein investiert, so lange sich der Einsatz für die Wirtschaft rechnet.

Es überrascht auch nur sehr gläubige Menschen, dass ausgerechnet das erzkatholische Polen (meines Wissen nach mit rund 6 Milliarden Euro in 2015 durch Europa subventioniert) von den erhaltenen Geldern ungern wieder ein Teil in die Flüchtlingsversorgung investieren möchte. So weit geht dann die christliche Nächstenliebe auch nicht.

Interessant auch, dass die Türkei 3 Milliarden Euro von der EU für die Flüchtlingsversorgung fordert, jedoch offensichtlich genug Kohle hat, um die Kurden in Syrien unter Beschuss zu setzen. Hat Erdogan also wirklich vor, von diesen Geldern den Flüchtlingen zu helfen oder ist sein Ziel nur das, noch weitere vor seinem Regime fliehen zu lassen?

Der Grieche droht: „Griechisch Geld – sonst griecht ihr Flüchtlinge!“

Und als ob da im Süden und Osten Europas nicht genug Zoff herrscht, nutzen die Insulaner im Nord-Westen die Gunst der Stunde und drohen ihrerseits mit einem Brexit, wenn der Wunschliste der Briten keine Beachtung geschenkt wird.

Europa mutiert damit zur Kuh, welche die einen zu Steaks verarbeiten wollen, die anderen zur Produktion von Milch nutzen möchten und wieder andere schielen nach der Haut, um daraus Leder zu produzieren.

Uns Bürgern allerdings versucht man das Ganze als reine Tierliebe zu verkaufen!

Und so wird auch der Flüchtling zum Instrument, um zu erpressen, drohen, Ängste zu schüren oder Bedenken als Extremismus zu definieren. Schade, dass Europa sich von einer so hässlichen Seite zeigt.

It´s a frechheit – not a feature

Stell Dir vor, Du kaufst ein neues Auto und die Klimaanlage ist nur für 6 Monate kostenfrei nutzbar, die Sicherheitsgurte lösen sich nach einige Zeit automatisch auf und die ungefragt eingebaute Standheizung lässt sich nur gegen eine Gebühr zur Nutzung freischalten. Dazu ist der Kofferraum vollgepackt mit irgendwelchem Kfz-Zubehör, dass entweder gekauft werden kann oder sonst wieder zurück zum Händler muss.

Was beim Fahrzeugkauf absolut unmöglich ist, funktioniert beim Erwerb eines Notebooks oder Computers bestens.

Mehr als eine Stunde habe ich am neuen Laptop meiner Eltern an Zeit verbraucht, bis ich alle Test- sowie Info-Software deinstalliert hatte und nochmals 10 Minuten, bis mit Unterstützung eines Tools die diversen Schnüffelfunktionen abgeschaltet waren, die seitens Betriebssystem-Hersteller Microsoft eingebaut worden sind.

Jetzt verstehe ich auch, warum es kein Windows 9 gab – sondern das neue Release die Zahl 10 erhalten hat. Das ist wegen der 10 Minuten die man braucht, die Neugier des Produktes einzugrenzen.

Jetzt kann es natürlich sein, dass die NSA auf meine Eltern aufmerksam wird. Denn wenn die so verschleiert mit dem neuen Gerät unterwegs sind, dann macht es die alten Herrschaften schon äußerst verdächtig.

😉

Warum Unterricht mehr blöde ist als es macht

Laut einer Studie würden besonders gerne die deutschen Kinder ungern in die Schule gehen und teilen sich diese Spitzenposition mit den Kids aus England und Südkorea.

Schuld daran haben natürlich die Lehrer und der langweilige Schulstoff.

Schon in meiner Jugend war Schule nicht gerade prickelnd, doch es schaffte die Möglichkeit, um sich mit Freunden in der Pause zu unterhalten und Treffen am Nachmittag oder Abend auszumachen. Heute braucht man die Schule nicht mehr als Meetingpoint. Verabredet wird sich per Smartphone und Treffen benötigen keiner physikalischen Anwesenheit mehr.

Auch damals stellte man sich als Schüler die Frage, wieso man binomische Formeln lernen oder die Länge des indischen Flusses Brahmaputra wissen muss. Dementsprechend unmotiviert saßen wir während des Unterrichtes da und hörten einfach aus Langweile zu, damit die Zeit bis zu den Pausen scheinbar schneller verging.

In der Gegenwart stören die Schulstunden bei der multimedialen Verfügbarkeit. Postings können nicht „just in time“ betrachtet und kommentiert werden. Videoclips haben wenige Minuten nach dem Eintreffen schon an Wichtigkeit verloren, wenn sie nicht angesehen und geliked wurden.

Kurzum: die Schule behindert die hiesigen Schüler bei seinen Online-Aktivitäten!

Warum es dann einige Länder gibt, in denen die Schulbildung ein völlig anderes Image und damit Wertigkeit besitzt, ist leicht erklärt:

Schule in Deutschland ist ein Muss für Jeden und begrenzt die Daddel- und Spielzeit an den elektronischen Geräten.

In vielen anderen Ländern dagegen ist die Schule ein Privileg und verschafft die (eventuelle) Möglichkeit, sich eines Tage auch so elektronische Zeitfresser leisten zu können.

Lasse in Deutschland nur noch reiche Kids zur Schule zu – und nehme allen Kindern das Handy weg und nur die Musterschüler dürfen ein solches besitzen.

Gleiche Lehrer – gleicher Lehrstoff wie bisher: Schule wäre eine mega-coole Sache!

So aber reicht es, dass die Eltern die Kids beim Wettbewerb um das beste Handy, die teuersten Klamotten und das beste Highspeed-Netz kräftig unterstützen und damit deren Image aufpolieren.

Wer also bald das neue Samsung 7 besitzt, ist cool – wer eine Note 1 geschrieben hat – ist es nicht!

Und  die Industrie fördert das Ganze noch, denn denen sind blöde Konsumenten lieber, als intelligente Sparer!