Brexit and more

Es ist passiert: die Briten wollen raus aus Europa.

Das Pfund ist aktuell nur noch 350 Gramm wert und der Dax verkriecht sich panisch in seinen Bau.

Es soll ein „Schwarzer Freitag“ an den Börsen werden.

Hier stellt sich mir die Frage, ob das ethisch korrekt ist, denn was hat ein Schwarzer damit zu tun und dann auch noch mit einer negativen Belegung?

Doch das wird nicht die letzte Frage sein, die sich stellen wird und noch mehr gespannt bin ich auf die Antworten – nicht von den Experten, die den Verbleib beim Votum vorausgesagt haben – sondern die die Wirklichkeit liefern wird, in zwei bis drei Jahren.

Vielleicht sogar mit dem Horrorszenario, dass sich die Vorstände der Autobauer die Bonuszahlungen kürzen müssen, weil das Geschäft mit Briten stockt.

Wir werden es erleben!

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Brexit malfunction-wises (Hin: das hessische wort für „defekt“ und weise = Hinweise)

Brexit – klingt wie der Name eines französischen Weichkäse, verweist aber auf britische Hartleibigkeit, was das Thema „europäisches Miteinander“ angeht.

Da gibt es die Experten, die eine Rezession in Europa und damit auch für unser Land befürchten. Wenn das die gleichen Spezialisten sind, die beim Mindestlohn von 8 Euro den Zusammenbruch der Deutschen Wirtschaft orakelten, dann ist mir nicht bang.

Während Spekulanten wie auch Geldinstituten schon wieder der Sabber der Gier aus den Mundwinkeln tropft, sollte es zu einem Austritt Englands kommen. Müssten doch viele Banken neue Filialen im restlichen Europa eröffnen und damit vermutlich in Frankfurt am Main. Man rechnet mit 10.000 neuen Schlipsträgern im Dienste der Finanzwelt, die mit Kaffee-to-go-Bechern die Stadt zumüllen werden.

Auch anderweitig würde es bei einem Brexit Sieger und Verlierer geben.  Der Beruf des Grenzbeamten hätte wieder Zukunft und auch beim Zoll ist mit Stellenanbau zu rechnen, Holland ist zwar bei der EM nicht dabei, würde aber das vereinigte Königreich von Platz 3 der Export-Charts verdrängen und wir von unseren Nachbarn aus Österreich mehr Produkte beziehen, als von den Briten.

Da wird es natürlich nichts werden, mit dem kräftigen Auslagern von manipulierten Dieselfahrzeugen auf die Insel. Und wenn wir erst einmal Titip bekommen, wird uns ohnehin die USA mit Waren sowie Klagen überschwemmen, dass uns der Verlust von britischen Gütern überhaupt nicht mehr auffällt.

Wenden wir uns also den wirklich wichtigen Dingen zu, die Deutschland betreffen: dass wir in der K.O.-Runde bei der Fußball-EM weiterkommen!

Für Die, die es härter mögen!

Sie finden Urlaub am Strand langweilig?

Selbst extremste Extremsportarten sind Ihnen nicht extrem genug?

Dann habe ich hier einen Tipp für, der selbst Klippenspringen in Acapulco wirken lässt, wie ein Hopser vom Beckenrand im Hallenbad.

Was Sie dazu brauchen?

Einen unwetterträchtigen Monat wie den Juni in diesem Jahr.

Ein Areal in einem deutschen Mittelgebirge. Es empfiehlt sich der Taunus.

Ein Gelände auf einem Campingplatz – beispielsweise dem Wisperpark – auf dem „Mann“ ein liebevoll degeneriertes Vorzelt übernimmt, an dessen Renovierungsarbeiten er sich dann übernimmt.

Für die Hardliner unter den Extrem-Aktivisten empfiehlt sich die zur Hilfenahme eine Ehefrau, welche es nicht nur funktionell sondern auch schön haben will und Ihnen mächtig die Hölle heiß macht, sofern sich Ihr Schönheitsideal nicht mit dem Ihrigen deckt.

Schon nach kurzer Zeit reifen viele neue Erkenntnisse in Ihnen heran:

Schönheit liegt eindeutig nicht im Auge des Betrachters sondern der Betrachterin!

Gott konnte die Erde in 6 Tagen erschaffen, weil ihm keine Frau zur Seite stand, die besondere Wünsche an das Design von Flora & Fauna stellte.

Nach kurzer Zeit wissen Sie, warum Leisten „Leisten“ heißen, weil man sich von den teuren Hölzchen nur wenige leisten kann. Sie finden heraus, dass Nägel Soll-Knick und Hölzer Soll-Bruchstellen haben.

Sie erfahren, dass Ihr Neuwagen ein Schnäppchenkauf war, denn der Kaufpreis betrug den Gegenwert von ca. 16 Kilo Schrauben.

Sie haben ein Vermögen für Werkzeuge ausgegeben und doch fehlt Ihnen permanent der passende Schraubenzieher oder der korrekte Gabelschlüssel.

Sie benötigen eine Latte von 80 Zentimeter Länge? Sie werden diese nur in 240 Zentimeter Länge im Baumarkt erhalten. Dafür gibt es eine andere Leiste nur in 200 Zentimeter, wo Sie jedoch 210 gebraucht hätten. An dieser Stelle ein Warnhinweis: denken Sie nicht einmal ansatzweise daran, die fehlenden 10 Zentimeter mit einem anderen Material zu überbrücken oder von Leiste Nummer Zwei ein Stück von 10 Zentimeter abzusägen, um die verbleibenden 90 Zentimeter eventuell anderweitig verbauen zu können! Richtige Vorgehensweise zur Wahrung des partnerschaftlichen Friedens:  2 x 55 cm Stücke verarbeiten und 2 x 45 cm irgendwo lagern, die dann doch nicht genutzt werden, weil irgendwann 1 x 90 Zentimeter aus einer 1-Meter-Leiste einfach besser aussieht. Wobei es durchaus sein kann, dass man bis dahin zwar den Preis der Leiste halten konnte, doch die Länge auf 85 Zentimeter gekürzt hat.

Wir lernen also, dass die Mathematik der Schulzeit nur wenig mit den Baumarktformeln der Realität gemeinsam haben und von wegen: „Es kommt nicht auf die Länge an!“

Doch auch die moderne Technik fordert viel Geschick vom Anwender ab.

Sie bauen im Freien Böcke auf, legen die zu schneidenden Paneele bereit, packen die Handkreissäge aus und schließen sie an. All das geschieht bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein. Doch so preiswert das Werkzeug aus asiatischer Herkunft auch sein mag – es bietet ein geheimes Zusatzfeature!  Denn bei Betätigung des Einschalters schickt es offensichtlich ein Signal in die Wetterzentrale von Petrus und aktiviert dort, remote gesteuert, einen Schlechtwetter-Button. Zwei Minuten später erfolgt ein Wolkenbruch und wenn man nicht rasch genug das Material verstaut hat, sind neue Paneele oder eine neue Säge fällig.

Kaum haben Sie sich jetzt entschlossen, die Arbeit für heute einzustellen und sich bei einem Nickerchen zu erholen, ertönt es aus der unmittelbaren Nähe:  „Kannst weitermachen – die Sonne kommt wieder raus!“

20 Minuten später haben Sie erneut nach dem Aufbau abgebaut und wenn Sie ein Optimist sind, versuchen Sie ein weiteres Mal die Augen zu schließen, während Sie als Pessimist hinter der Ausgangstür über Stunden warten, ob der Regen wieder aufhört.

Doch wenn Ihnen dann kurz darauf ein Kollege stolz erzählt, dass dieser zwei Wochen Urlaub in einem amerikanischen Bootcamp überlebt hat, können Sie nur geringschätzig grinsen. Ihr Camping fand zwar ohne Boot statt – aber mit wesentlich mehr Action!

Wechseljahre

Eigentlich ist das Frühjahr gefährlich wegen Wildwechsel. Doch liegt es daran, dass dieses Tierproblem hauptsächlich in der Morgen- und Abenddämmerung stattfindet? Derzeit wirkt sich nämlich ein anderer Wechsel viel heftiger aus: der wilde hessische Spurwechsel.

Sonntag A5 bei Weiterstadt – ein spontaner Spurwechsel verdrängt ein Fahrzeug mit zwei Frauen an Bord. Traurige Bilanz: zwei Verletzte – ein flüchtiger Verursacher.

Montag A3 bei Wiesbaden – ein spontaner Spurwechsel verursacht eine Massekarambolage. Traurige Bilanz: zwei Tote und mehrere Verletzte – darunter ein Säugling als frischer Vollwaise sowie ein Verursacher auf der Flucht.

Abdrängen und Abhauen – zwei offenbar in Mode geratene Verkehrsphänomene.

Auf meinen rund 80 Kilometern die ich von und zur Arbeit fahre, erlebe dich diese Manöver nahezu täglich und fast nie sind diese mit totem Winkel zu erklären sondern einfach nur mit: „Mir ist jetzt danach!“

Zwei Gründe gibt es, warum es mich noch nicht erwischt hat:  Glück und rechtzeitiges Reagieren!

Ich wünsche allen umsichtigen Verkehrsteilnehmern das gleiche Glück und den Fahrerflüchtigen, dass sie geschnappt und zur Rechenschaft gezogen werden können.

Spieglein, Spieglein tief im Darm

Wenn man so auf die Mitte 50 zugeht und man sein erotisches Wissensspektrum erweitern möchte, ist eine Darmspiegelung eine preiswerte Sache, denn die Krankenkasse übernimmt das Vergnügen.

Ich weiß von was ich rede, denn ich habe dieses Spektakel gerade hinter mir. Dieser Blog-Eintrag dient nun als kleiner Ratgeber, um Enttäuschungen oder Irritationen zu vermeiden.

Wer den Wunsch auf das anale Abenteuer haben möchte, sollte folgendes beachten:

Im Internet findet man den Facharzt nicht unter Archeologie, denn der umgangssprachliche „Arscheologe“ gräbt zwar auch herum, allerdings üblicherweise nicht in menschlichen Hintern. Auch der Analytiker hat völlige andere Aufgaben, obwohl dessen Analysen öfter mal für den A…. sein können.

Richtige Wahl ist ein „Gastroenterologe“ und auch hier irritiert die Bezeichnung gewaltig: denn mit Gastronomie hat das wahrlich nichts zu tun, wenn Sie gut 24 Stunden vor der Aktion nichts mehr essen und möglichst nur noch Wasser trinken sollen.

Den Drink, den man zuvor einnimmt, enthält kein Alkohol und dient nicht der seelischen Entspannung sowie Reinigung, sondern der körperlichen. Sollten Sie sich dabei beschissen fühlen, können Sie so ungefähr empfinden, was Ihre Kloschüssel in dieser Zeit mitmacht.

Die entspannte Art des Eingriffs ist, wenn Sie sich in einen Schlafzustand versetzten lassen. Doch dann ist es wie beim Sex im tiefsten Suff: nach dem Aufwachen erinnern Sie sich an nichts. Der harte Mann zieht hier sicherlich die wache Variante und lediglich die Nutzung eines Beißhölzchens vor.

Wer nach der Prozedur sich erhofft, das hautnahe Bildmaterial zu Gesicht zu bekommen, um es dann in Facebook & Co posten zu können, der wird ebenfalls enttäuscht werden.

In 10 Jahren zahlt mir erneut die Kasse diese Untersuchung. Bis dahin habe ich hoffentlich die alte Enttäuschung vergessen. Obwohl ich eines nicht vergessen darf: Es sei alles okay – und das ist letztendlich die wichtigste und beste aller Erfahrungen die ich hier gemacht habe.

Fahr-lässigkeit wünschenswert

An jedem Arbeitstag muss ich auf dem Weg zum Job bereits eine schwere Entscheidung treffen: Den kurzen Weg durch den Ort oder doch lieber den flüssig zu fahrenden Umweg? Als Ehemann bin ich gewöhnt, dass ich gravierende Entschlüsse meiner Frau überlasse und wen wundert´s da, dass ich einer Ampelanlage gerne die Verantwortung für meine Fahrtroute übertrage.

Das Signal für Rechtsabbieger schaltet nämlich früher auf Grün und nach einer gewissen gemeinsamen Grünphase springt sie auch schneller wieder auf Rot um.

Heute Morgen sah ich aus der Ferne, dass beide Ampel frei Fahrt gaben und als Krönung der Schöpfung traf ich selbstverständlich blitzschnell den Entschluss, lieber hinter einem Tanklastzug und Lieferwagen flüssig weiter zu kommen, als rechtzeitig zum nächsten Rot bei den Abbiegern zu landen. Ein voreiliger Entscheid, wie mir eine plötzliche Vollbremsung zeigte. Ich war irritiert und mein Vordermann sichtlich verärgert. So zumindest deutete ich das beginnende Hupkonzert.

Wieder spielte das menschliche Hirn seine Überlegenheit aus. Ich entschied mich spontan zu einem Fahrspurwechsel auf die Abbiegerspur, denn da würde ich alsbald wieder in den Genuss der Fahrerlaubnis kommen. Diese war erwartungsgemäß rot während vor dem parkenden Tanklaster die Ampel grün zeigte. Wenn dieser sich bei Grün das Halten erlauben konnte, war mir ein schneller Start bei Rot (mit sofortigem Spurwechsel) nicht zu verdenken.

Hinter mir ließ weiterhin zwei stillstehende Fahrzeuge, eines davon unvermindert hupend.

Mein freudiger Triumph währte jedoch nur kurze Zeit.

Ich näherte mich einer Bushaltestelle und dort signalisierte ein Busfahrer den Wunsch, sein dort stehendes Vehikel wieder auf die Straße zu leiten. Dank meiner guten Laune verzögerte ich das Tempo meines Mopeds und deutete mit einem ausholenden Winken an:  „Du kannst fahren!“

Kurze Zeit darauf musste ich diese Geste unterbrechen, denn ich war zum Stillstand gekommen. Erst als ich am überlegen war, entweder dem blinkenden Bus einen Tritt zu verpassen oder doch vorbei zu fahren, fuhr das große Transportmittel los. Hinter mir standen bereits ein paar Fahrzeuge und aus der Ferne sah ich den Tanklastzug sich herannähern.

Nun dauerte es nicht mehr lange und ich erreichte die Auffahrt zur Autobahn. Vor mir ein Mercedes, bei dem ich gespannt war, ob er am Beschleunigungsstreifen das tun würde, was der Name andeutet oder nicht. In der Tat wurde er langsamer und fuhr dann mit nur etwas mehr als 50 km/h auf die Autobahn auf – was natürlich einen Kleinlaster auf der rechten Spur zu einer Vollbremsung zwang. Ich nutzte den Beschleunigungsstreifen bis zum Ende aus und fuhr dann mit mehr als 100 Sachen auf die Autobahn auf. Mercedes und der LKW mit erfolgreich absolviertem Bremstest befanden sich bereits in weiter Ferne.

Die nächsten Kilometer auf der zweispurigen Autobahn verliefen wie üblich. Da auf der Überholspur langsamer gefahren wurde, als auf dem rechten Streifen, begannen nach kurzer Zeit die Eiligen, die Seite zu wechseln. Natürlich führte das dazu, dass nun diese Spur nahezu zum Stillstand kam und sich nun wieder hektisch auf die langsam schneller werdende Überholspur gepresst wurde, um diese schnell langsamer werden zu lassen. Und so weiter… eben der ganz normale Wahnsinn.

Besonders auffällig ging der Fahrer eines hochbeinigen VW „Crafter“ zu Werke.  Fast wie ein Skifahrer „wedelte“ er mit seinem Sprinter von einer Spur zu anderen – stets bemüht, mit der maximalen Geschwindigkeit bei dieser Slalom-Disziplin durchzukommen.

Nach 10 Minuten war das Ergebnis der sportlichen Fahrweise: knappe 200 Meter Fahrbahngewinn!

Respekt: Einer Geschwindigkeitssteigerung von etwas mehr als 1 km/h die Stunde standen diverse Reaktionstests mit stärkeren Bremsaktivitäten der anderen Verkehrsteilnehmer gegenüber.

Gut zwei Kilometer vor dem kommenden Autobahndreieck wurde es dann so richtig zäh und ließ böses erahnen. Doch oh Wunder: beim Erreichen der eigentlichen Verzweigung ist kaum noch ein Fahrzeug unterwegs. Die sind alle wohl hinten dran und machen sich gegenseitig das Leben schwer, beim Einordnen in die richtige Spur. Meine Anspannung legte sich und mein Puls wurde ruhige.

Alles war im Fluss, denn nun fuhr ich auf einem  Abschnitt mit wenig Verkehr – allerdings mit einer Baustelle. Von hinten schoss ein bayrischer SUV heran – überholte – bremste dann rüde auf die ausgewiesene Geschwindigkeit herunter und blieb auf der Spur, die zum einen nur dem Überholen dienen sollte und zum anderen für seine Breite nicht freigegeben war.

Es ist immer wieder ein herrliches Bild, wenn dann so ein Protzfahrzeug dicht hinter einem LKW – jedoch links fährt, weil es der Platz oder der Mut nicht zulässt, zu überholen. Das wäre nun ein guter Zeitpunkt um nach rechts zu scheren – doch von wegen: „Wenn mich der LKW nicht durchlässt, dann lasse ich Euch nicht durch, ihr lächerlichen Kleinwagenbesitzer!“ – so oder ähnlich dürften die Gedankengänge sein, sofern in der Limousine überhaupt gedacht wird.

Die Abfahrt nahte und weil mein Vordermann schon auf der Autobahn auf 80 km/h herabgebremst hatte, mag das für die verbliebenen Fahrzeug blöde sein, doch es ersparte nervige Bremserei auf dem Verzögerungsstreifen. Das ist auch nur Fair: wenn man auf dem Beschleunigungsstreifen nicht beschleunigt und auf der Überholspur nicht überholt, dann wäre das Verzögern auf dem Verzögerungsstreifen ein fahrerischer Stilbruch.

Noch eine Baustelle auf dem Weg ins Stadtinnere und das Schöne an dieser: man darf 80 Sachen fahren und darauf wird der Fahrer auch mehrere Male durch diverse Beschilderung hingewiesen. Doch natürlich geht das auch mit 55 km/h – und da „darf“ nicht „müssen“ heißt, müssen eben auch andere Verkehrsteilnehmer nicht dürfen.

Endlich war die letzte Kreuzung erreicht an der ich zum Ziel rechts abbiege. Ein Radfahrer nahm sich, ohne einen Blick zu werfen, das Recht der Vorfahrt, welches er durch das fehlende Absteigen eigentlich verwirkt hatte. So bemerkte er nicht welches Glück ihm geschah, dass der Führer des PKW´s an dem Zebrastreifen so gut reagierte  und auch ich, durch einen blitzartigen Nothalt, nicht in eine Kollision verwickelt worden bin.

Dann war der Parkplatz meiner Firma erreicht. Nach knapp 40 Kilometer Strecke kann ich resümierend feststellen: viele Interaktionen durch viele Fahrzeuge waren nötig, damit viele Handlungen nicht zu Unfällen geführt haben. Ich habe mein Ziel wieder einmal erreicht und bin nun hellwach!

 

Anmerkung: Die Schilderung eines Weges zur Arbeit ist keine Zusammenstellung von mehreren Tagen, sondern nur das „bad-off“ einer Fahrt. Diese war leider auch kein unrühmlicher Einzelfall. So geht es permanent zu und daher möchte ich mein Fazit einmal ganz pur und ungeschminkt weitergeben:

Zwischen ganz wenigen Rasern sind unzählige Idioten unterwegs oder solche, die mit dem Führen eines Fahrzeuges absolut überfordert sind und wenn diese Fahrer dann noch auf die Klientel stoßen, die eine Fahrzeuginnenraum als Platz der Entspannung ansehen, dann sind immer wieder unzählige Schutzengel damit beschäftigt, schlimmeres zu verhüten.