Eine dicke Lippe riskiert

Ich war schon immer ein Fantast: ich konnte mir Frauen an der Spitze von Regierungen vorstellen, auch Farbige und sogar rentenberechtigte Toupetträger  mit Alterswahnsinn.

Doch einige Dinge waren für mich immer klar:

Meine Eltern trennen sich nicht – und Brangelinas (also Brad Pitt mit seiner Angelina Jolie) auch nicht!

Und nun die schockierende Nachricht: nach 12 Jahren sind „Mr. und Mrs. Smith“ kein Paar mehr. Die Madame hat die dritte Scheidung eingereicht.

Gibt es denn noch irgendetwas, auf das man sich verlassen kann?

Offen gestanden:  Ich habe es nie verstehen können, dass sich Pitt für diese Dicklippen-Dame von Jennifer Aniston hat scheiden lassen. Jetzt hat es das volle Brad – Verzeihung: Brett abbekommen. Wenn er optisch bei der Richtung bleibt, so wäre der Weg für ihn vorgezeichnet:

 

 

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Schrumpfkur

Menschen im besten Alter – sprich, so altes Eisen wie ich – werden jetzt zustimmend mit dem Kopf nicken: Wir werden kleiner und weil es die Haut nicht wird, wird die zudem noch schrumpelig.

Doch mal abgesehen von den Falten, ist nicht nur der homo sapiens von dieser körperlichen Verkleinerung betroffen. Obst und Gemüse betrifft es, wie auch viele Produkte, die es bereits seit geraumer Zeit auf dem Markt gibt. Da beinhaltet das Glas Ovomaltine Brotaufstrich nur noch 380 Gramm der Schokocreme und Glück hat die Person, welche im Regal noch ein älteres 400-Gramm-Glas entdeckt.

Wer hat´s erfunden? Nicht die Schweizer, denn beispielsweise mit einer Flasche Lenor-Weichspüler können plötzlich nur noch 34 statt 36 Waschmaschinenladungen versorgt werden.

Bei uns Menschen hört die Miniaturisierung mit dem Tod auf – bei den Artikeln des täglichen Lebens wird diese fortschreiten, bis wir unser Waschmittel eines Tages in der Größe einer Tabasco-Saucen-Flasche erwerben. Doch das stört dann nicht mehr, da wir bis dahin ohnedies alles online beziehen und unsere Waschmaschine rechtzeitig nachbestellt, wenn nach zwei Wäschen die Pulle mal wieder leer ist.

Die Gesetze der Straße

Diese Woche war es wieder mal so weit: ein Auffahrunfall mit vier Fahrzeugen auf der Autobahn. Beteiligt waren daran die üblichen Marken in einer ebenso fast schon als gewöhnlich zu bezeichnenden Konstellation:

Vorne ein Mercedes der B-Klasse – natürlich in Silber. Dieses Modell oder auch der Bruder, die A-Klasse sind an dieser Position recht häufig zu finden. Letztgenannter Typ hatte einst Probleme mit dem Elch-Test – ich bei den Lenkern dieses Autos mit einem anderen Tier: ich werde zum Hirsch, wenn ich hinter einem solchen Modell fahre und sich die Person hinter dem Steuer des Mercedes mal wieder durch besonders defensive Fahrweise mit extrem hoher Bremsfreudigkeit auszeichnet.

Ich befinde mich ungern hinter dem Fahrer des Benz – weder eine Sitzreihe noch ein Auto weiter.

Apropos Reihe: direkt in dem Benz – in der demolierten  Blechreihe – befand sich der nächste Klassiker, ein Transporter. Die Fahrer dieser hochbeinigen Lieferwagen denken wohl häufig, sie säßen in einem BMW, bis die Gesetze der Physik – beziehungsweise der Fahrer eines A- oder B-Klasse-Mercedes sie eine Besseren belehrt.

Natürlich darf ein Model der bayrischen Motorenwerke bei solch einer Massenkarambolage auch nicht fehlen. Warum das so ist und selbst unter der meist üblichen Hinzuschaltung der Nebelscheinwerfer im Oberstübchen doch recht wenig Licht brennt, vermag ich nicht zu sagen. Auch hier fallen die Erfahrungen mit den physikalischen Gesetzen ziemlich heftig aus. Doch mal ehrlich: was scheren Dich Gesetze, wenn Du Dir einen BMW leisten kannst?

Die letzte beteiligte Klientel trifft man auch gerne bei Unfällen an: ein arg betagtes Fahrzeug!

Wenn die modernen Fahrzeug mit ABS – ESP – FJA – OFC – SPD – oder CDU – und wie sonst noch diese ganzen Assistenten heißen mögen, voll auf die Eisen gehen, haben die Nutzer eines alten Wagen null Chance, dem Elend zu entkommen.

Was passiert anschließend?

Die Versicherungen einigen sich untereinander und jeder trägt eine Teilschuld – mit Ausnahme des Verursachers in der ersten Reihe, der niemanden aufgefahren ist. Nur auffahren lassen, ist bei uns nicht strafbar. Der bekommt dann einen neuen Mercedes der A- oder B-Klasse – mit noch besseren Bremsen und – ganz klar – in toller Silberlackierung.

 

Jahreszeiten 2.0

Der Wonnemonat Mai zeigte sich in einer Verfassung, dass man sich einen Elendsmonat nur schwerlich schlechter vorstellen kann. Auch die anderen Sommermonate in Hessen entsprachen weitgehend nicht dem, was man von diesen erwartet.

Doch kaum wurde es kalendarischer Herbst, da werden wir mit einer Hitze bedacht, die erstaunlich heftig und konstant ausfällt. Traurig für die Saisonbetriebe, wie vielen Schwimmbädern, die bereits geschlossen haben oder den Supermärkten, deren Weihnachtsnaschereien in den Regalen noch keinen Absatz finden.

Nächstes Jahr werde ich auf jeden Fall meinen Sommerurlaub im Herbst nehmen!

Ein sommerlicher Herbst ist besser als ein herbstlicher Sommer – obwohl der dann – dank der neuzeitlichen Wetterbedingungen ja dann auch nicht mehr herbstlich, sondern eher winterlich ist, oder?

Was freue ich mich da auf die Zeit als Rentner, wenn mir das alles egal sein kann und ich lediglich gelegentlich mal die Frage stelle:

„Welches Jahr haben wir den heute?“

Jetzt wird´s eng!

Neulich hatte ich schon berichtet, dass Pflanzen in gewisser Form miteinander kommunizieren und extrem rudimentäre Emotionen zeigen. Doch nun kommt es ganz Dicke: Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass einige Pflanzen in der Lage sind zu zählen!

So würde die fleischfressende Venusfliegenfalle erst nach dem zweiten Rütteln an den entsprechen Fäden zwischen ihren zwei Fangklappen, diese erst schließen.

Erst mit dem Zappler Nummer 5 dann die Produktion der Verdauungssäfte starten.

Bis Fünf zählen können – das ist schon fast Oberstufenniveau!   😉

Doch es geht noch weiter: je öfter und heftiger das gefangene Insekt zappelt, desto mehr und stärkere Säure wird produziert, um dem Opfer die wichtigen Stoffe zu entziehen.

Es wird also nicht nur schwer für Veganer und Vegetarier, ohne Gewissenbisse Grünzeug zu sich zu nehmen – sondern überhaupt wird es eng, wenn die ersten Stauden beginnen, sich auf irgendwelchen Universitäten zum Studium einzuschreiben.

Die befraute Welt

Was ist denn mit den Frauen los? Wollte man früher mal unter Männern alleine sein, so reichte der Gang ins Fußballstadion. Dort sind mittlerweile ein Drittel der Besucher weiblich.

Auch der Boxsport ist – spätestens seit Henry Maske –  kein Ort mehr, wo einzig die Sportler-Frauen sowie die Nummern-Girls vom vermeintlich schwachen Geschlecht stammen. Würde mich nicht wundern, wenn wir in wenigen Jahren leicht bekleidete Herren die Rundennummern durch den Ring tragen sehen.

Selbst die ganz harten Jobs, wie die des Terrorists, sind keine reine Männerdomäne mehr, wie die gerade erst in Frankreich inhaftierten Frauen beweisen, die unter Terrorverdacht stehen.

Es wird also nur noch eine Frage der Zeit sein, bis man auch beim Spezialisten für Prostata-Erkrankungen nicht mehr alleine unter Männern im Warteraum der Arztpraxis sitzt.

It is a (wo)mens world!

Die Rehm-Theorie

Die Rehm-Zwillinge konnte ich nicht leiden, weil sie meinen Freund, den Eberhard, gerne einmal verhauen haben. Doch manchmal waren die Beiden auch recht brauchbar, denn den Bruder vom Eberhard, den konnte ich nicht leiden und gelegentlich bekam der auch eine Abreibung von dem Pärchen. In solch einem Moment fand ich die zwei Jungs recht okay.

Meine übliche Abneigung habe nicht wirklich kundgetan, denn ich wollte keinesfalls Stress mit diesen Rehms bekommen. Beim Lob war ich schon etwas großzügiger, hatte ich doch das Gefühl, es würde die Gewaltbereitschaft forcieren und damit dem Michael (= Bruder von Eberhard) deftiger ausfallende Abreibungen verschaffen.

Insofern ist doch das Verhalten der Kanzlerin, Angela Merkel, völlig verständlich.

Die mag den Erdogan so wenig, wie ich einst die Rehms. Doch weil der die Michaels aus Afrika auf Abstand hält, da ist sie auch netter mit ihm, als es ihr eigentlich lieb ist. Also braucht niemand auf der First Lady von Germany herumhacken. Die macht das nicht aus Spaß und wenn sie nicht Vorbild sein müsste, würde ihr vielzitierter Satz nicht:

„Wir schaffen das!“ lauten – sondern –

„Mich schafft das!“

😉