Happy und nicht unhappy Halloween

Ganz schön gruselig, dass sich Menschen als Clowns verkleiden, um dann andere Menschen erschrecken zu wollen. Noch gruseliger finde ich es jedoch, dass so viele Idioten gibt, die diesen Bekloppten nacheifern.

Haben die Eltern es versäumt, euch Grenzen aufzuzeigen (nennt man im Volksmund: Erziehung) und deshalb habt ihr keinen Plan, wo die Grenze zwischen Belustigung und Belästigung liegt?

Kommen wir bald an den Punkt, wo Clowns-Kostüme nur noch im Waffenladen, mit Vorlage eines Berechtigungsscheines oder illegal über das Darknet bezogen werden können? Muss bei den Gebrauchsanleitungen für Baseballschläger, Kettensägen und ähnlichem Zeug demnächst der Warnhinweis stehen: „Dient nicht zum Spaßgebrauch bei Tragen von Clownskostümen!“

Experten gehen davon aus, dass dieser dubiose Spaß auf Basis des Clowns „Pennywise“ aus dem Buch „Es“ von Stephen King entstanden ist. Ich bin mir ganz sicher, dass diese Spezialisten irren, denn Lesen ist sicherlich kein Hobby, was diese unerzogenen Kleinhirnnutzer pflegen.

Eine verrückte Welt: da fliehen Menschen vor Krieg und Hungersnöten und wir müssen es vor Menschen in Verkleidung tun, denen unsere freiheitliche Wohlstandgesellschaft ganz offensichtlich nicht gut bekommt.

Na mal sehen wie heute Halloween wird und ob Spinner es ausarten lassen. Ich hoffe nicht.

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Die CETA-Prophezeiungen des H-P.B.

Hab ich´s nicht gesagt bzw. geschrieben, zu Beginn der Woche?

Für alle die nun denken, ich besitze da besondere Informations-Quellen, nachdem ich einst schon die Entwicklung in Griechenland korrekt prophezeit hatte und nun im Falle CETA ebenfalls richtig lag; das Ganze ist viel einfacher:  ich stelle mir vor, ich wäre beispielsweise so ein renitenter Wallone.

Unterbreite mir ein persönliches Angebot und noch ein Jahr kanadischen Ahornsirup für lau „on top“ und ich stimme CETA, DETA, EETA oder was auch immer für ein Abkommen zu. Was scheren mich die Bedenken der regionalen Landwirte, wenn ich es mir leisten kann, die Produkte aus Kanada zu erwerben oder woher auch immer.

Alles hat eben seinen Preis – und den scheint man bei den Volksvertretern gefunden zu haben.

Ich wünsche ein schönes Wochenende und das absolut gratis und abkommensfrei!

Wallonien – Widerstand – Wachstum – Wirtschaft – Wahrsagung

Sie meinen, das Freihandelsabkommen mit Kanada sei vom Tisch? Ich bin mir ziemlich sicher, dass es am Donnerstag unterzeichnet wird, denn weil die Wirtschaftsbosse davon profitieren wollen, werden die sich die Geschmeidigkeit der aktuell noch störrisch zeigenden Politiker erkaufen oder erpressen.

Da wollen alle Staatsvertreter CETA abschließen, weil es sich zumindest für diese unmittelbar und in irgendeiner Form lohnt und nun das:  die Walloniken oder Wallonesen oder Wallonier (keine Ahnung, was da richtig ist) sträuben sich! Irgendwie bewundere ich diesen Ansatz von „Kante zeigen“.

Allerdings die übliche Form der europäischen Entscheidungsfindung ist mir ein Rätsel: da stimmen 27 Länder pro CETA und eines dagegen und schon sind die ganzen kostspieligen Verhandlungsrunden (scheinbar) futsch.

Nehmen wir die geplanten Sanktionen gegen Russland: Italien sagt „niente“ und schon ist es wurscht, ob die anderen Länder „yes“ „oui“ „Ja“ oder was auch immer sagen wollten.

Da muss ich an die Zeit denken, als ich in einer 6-köpfigen Coverband musiziert habe: da wurde ein neuer Titel als Vorschlag unterbreitet und wenn 4 Musiker dafür waren, dann ist der gespielt worden. Unser Repertoire hätte vermutlich aus 10 Hardrock-Songs bestanden, wenn wir das Vetorecht eingeführt hätten, denn unser Schlagzeuger war im Grunde mit keinem Song einverstanden, wenn der nicht von Van Halen, Toto oder dergleichen stammte.

Wir hätten mit diesem Stimmverfahren kein Programm erarbeiten können, um auf der Bühne ein Publikum über viele Stunden zu begeistern zu können. Nimmt man mal Auftritte wie Rock am Ring oder in Wacken aus – und denen wären wir nicht hart genug gewesen.

Doch genug geredet: die Sanktionen gegen Russland sind entfallen, weil zu viele Länder insgeheim überhaupt nicht daran interessiert waren. CETA wird kommen, weil ein „Oui“ der störrischen Politiker nur eine Frage des Preises ist. Danach wir TITIP kommen, weil es dann heißt: „Schaut doch wie herrlich das mit Kanada klappt. Warum nicht auch mit der USA?“

Danach wird man in Verhandlungen mit dem IS gehen. Wir brauchen Wachstum und wenn uns Wirtschaftsabkommen mit diesen Terroristen ein Wachstum in der Waffenindustrie und damit auch Metallbranche bringen, warum nicht darüber rede? Denn wer nicht wächst, der wächst nicht und Stillstand, das macht Shareholder nervös und wenn die nervös werden, dann werden es die Vorstände und wenn die es sind, dann zerren die heftig an den Fäden ihrer Marionetten – Entschuldigung – an ihren Politikern. Die werden dann nervös und sehen zu, dass sie die Bestien am anderen Ende der Schnur gefüttert und damit Ruhig gestellt werden.

Männer – Frauen und andere Krankheiten

Sie sind männlich, haben eine Partnerin und eine Erkältung?

Dann geht es Ihnen wirklich schlecht, denn Sie leiden besonders heftig!

Weniger durch den grippalen Infekt, doch wegen Ihres Geschlechtes beziehungsweise dem anderen: dem ihrer Freundin/Frau.

Denn wenn Männer sich mies fühlen, dann lassen wir uns gerne ein wenig verwöhnen und wenn man(n) uns die Frage stellt: „Wie geht es Dir?“ – dann schildern wir unsere aktuellen Probleme. Das ist eine nüchterne Bestandsanalyse und kein Gejammer; wenngleich uns die Frauen das immer wieder einzureden versuchen.

Den oft zitierten Männerschnupfen, den gibt es wirklich – hart und kräftezehrend!!

So wie wir Kerle nicht die Schmerzen von Wehen und Geburt eines Kindes beurteilen können, so ist eine Frau absolut ahnungslos, wie wir bei Männerschnupfenbefall leiden müssen. Ich bin mir sicher: Geburt und diese Krankheit sind sich sehr ähnlich.

Jedoch mit einem Unterschied: so eine Geburt ist nach ein paar Stunden abgeschlossen und Hormone lassen anschließend Glücksgefühle in der jungen Mutter entstehen, die alles vergessen lässt. In dieser glücklichen Situation sind wir Männer nicht. Unser Leidensweg ist lang und endet erst allmählich.

Tipp am Rande: Bei guter Pflege und weniger Gemecker kann der Heilungsprozess beschleunigt werden!

Fast noch schlimmer als der Männerschnupfen: eine kranke Frau.

Unbelehrbar, schlecht gelaunt und kaum ansprechbar machen sie nicht nur sich das Leben schwer, sondern auch das des helfenden Partners. Will der aufopfernd zur Seite stehen, so bekommt er Ärger. Versucht er seiner Frau Mut zuzusprechen, indem er möglichst den Tagesablauf normal gestaltet, mit gutgemeinten Aufforderungen wie:  „Ich kann mir auch eine Pizza bestellen, wenn Du nicht kochen willst, weil Du nicht gescheit abschmecken kannst.“ – ist leider auch kein Dank zu erwarten.

Im Gegenteil – Vorwürfe sind da üblich, dass Mann kein Verständnis habe.

Doch wenn der arme Typ die Gegenfrage stellt: „Für was? ist die sprichwörtliche Kacke so richtig am Dampfen.

Meist folgen dann eine beleidigte Aufforderung: „Verzieh Dich einfach!“

Auch hier kannst Du nur alles falsch machen: verdrückst Du Dich zu einem Kumpel – dann passt es der Kranken nicht. Bleibst Du daheim, hast Du auch verloren.

Was lernen wir daraus?

Nichts!

Und was hat das dann für einen Sinn?

Wir Männer wissen, dass wir uns nicht die Mühe geben müssen, verstanden zu werden und die Frauen erkennen, dass wir nicht verstehen, dass wir nicht verstanden werden, obwohl alles so verständlich einfach ist.

😉

Jetzt geht´s los

Jedes Jahr das Gleiche: kaum ist der Sommer vorbei, da sind sie auch schon da und es besteht kaum die Chance, diesen Dingern auszuweichen! Nein, ich meine nicht die weihnachtlichen Leckereien, die in den Supermärkten aufgetürmt zu finden sind. Mit geht es um diese Rhino-Viren und anderes Zeug, das Erkältungen sowie grippale Infekte auslöst.

Hier gibt es vier Stadien:

Entweder Sie sitzen einer Person gegenüber, die röchelnd, schniefend und rotzend zugleich versucht, ihren Job zu machen und Sie denken: „Mensch, bleib doch daheim – kuriere dich aus und steck mich nicht noch an, denn ich muss schaffen!“

Sie sitzen keiner Person mehr gegenüber und ärgern sich: „Mensch, da bleibt das Weichei daheim und kuriert sich aus. Ich Depp darf schaffen!“

Variante 3 und 4 – da sind sie die Bazillenschleuder und wissen nun, was das berufliche Gegenüber von Ihnen denkt.

Sind sie verheiratet oder verpartnert, dann gibt es zudem noch zwei Sonder-Varianten:

„Mensch, da bleibt der/die daheim und kuriert sich aus. Steck mich nicht an, denn ich muss schaffen!“

Oder:

„Mensch, da bleibt das Weichei daheim und kuriert sich aus. Ich Depp darf schaffen!“

Doch absolut erwischt hat es Sie, wenn Sie endlich aus der Arztpraxis mit dem gelben Zettel nach Hause kommen und dort die bessere bzw. andere Hälfte mit den Worten wartet: „Wo warst denn Du so lange? Ich will zum Arzt und lasse mich krankschreiben!“

Am besten lassen Sie sich dann wieder gesundschreiben und nehmen es in Kauf, dass das vorhin beschrieben Szenario Nummer 1 in Kraft tritt.

Happy Genesing!

What a (Buch)mess(e))

Jedes Jahr soll eine Zahl von neuen Büchern erscheinen, die einen Turm von 2300 Meter ergäben, würde man diese alle aufeinander legen.

Nun – Sie werden diese Behauptung sicherlich nicht nachprüfen, indem Sie alle Werke kaufen und anschließend auf- oder nebeneinander legen? Ob da wirklich jemand alle Bücher vermessen und addiert hat, das wage ich zu bezweifeln. Wie siehst es zudem mit den Werken aus, die lediglich digital vermarktet werden, weil sich kein Verlag findet der die Kosten für den Buchdruck finanziert?

Ob nun 2300 oder 3200 Meter oder vielleicht doch weitaus weniger, eines zeigt es jedoch:

Es sind immens viele Neuerscheinungen zu dem schon beträchtlichen Bestand an vorhandener Literatur!

Das macht es dem Leser genauso schwer, gute Literatur zu entdecken, wie dem Autor, diese an den Mann oder die Frau zu bekommen. Selbst die Empfehlungen sind auch nicht mehr, als würde auf einer riesigen Palmenplantage sich jemand 5 Bäume betrachten, davon jeweils 2 Kokosnüsse ernten und dann die Empfehlung aussprechen, welcher Baum die besten Kokosnüsse trägt.

Selbst wenn sich Buchexperten und Literaturkritiker nur durch die Inhaltsangaben, von 2,3 Kilometer Buchmaterial lesen müssten, so wären rund 10 Meter Bücher an jedem  Werktag zu bearbeiten. Das macht und schafft wohl niemand.

Wichtig ist also nicht nur, dass man eine gute Kokosnuss gezüchtet hat, sondern auch das Glück und/oder die Beziehungen, dass man Leute kennt, die entscheiden, welcher Baum begutachtet wird. Hier würde ich gerne den Franz Beckenbauer zum Freund haben, der sich mit solchen Themen auskennt und meine ca. 3 Zentimeter Buchneuerscheinung in diesem oder Anfang 2017 an den richtigen Ast hängen lässt.

😉

Also heißt es hoffen und beten für mich!

Insofern hat die Bezeichung Buchmesse eine religös fast zutreffende Bedeutung.

Wunder gibt es immer wieder

Manchmal passieren Dinge, mit denen rechnet der Einzelne einfach nicht, obwohl man unzählige Male entsprechende Wünsche zum Universum gesandt hat. So bin ich noch vollkommen ergriffen, dass ich solch ein Wunder erleben durfte.

Nein – ich habe nicht im Lotto gewonnen oder noch krasser: als Mitfünfziger eine Festanstellung zu einem ordentlichen Gehalt angeboten bekommen.

Doch gigantisch fühlt sich mein Erlebnis trotzdem an.

Zum ersten Mal, soweit ich mich zurückerinnern kann, bin ich meine knapp 40 Kilometer bis zur Arbeitsstelle gefahren und es befand nicht eine Baustelle auf der Wegstrecke!!

Stau gab es zwar trotzdem und das an der Stelle, wo sich bis zum Wochenende noch eine Baustelle befunden hat. Doch das ist vollkommen natürlich. Man muss als Fahrzeugführer erst einmal sondieren, dass da nichts mehr ist was behindert und sich zudem behutsam daran gewöhnen, dass der Abschnitt wieder freie Fahrt gestattet.

Auch ich bin ganz zittrig und extrem aufgeregt nach Erreichen des Firmengeländes aus meinem Wagen ausgestiegen. Noch dachte ich, dass jeden Augenblick der Wecker läuten wird und ich aus meinen Männerfantasien gerissen werde. Erst die Arbeit bewies: ich war wach und das erlebte real. Wenn jetzt auch noch die Heimfahrt baustellenfrei bleiben sollte, dann weiß ich, dass alles gut wird auf unserer Welt.

Man muss nur extrem viel Geduld haben.