Positive Jahreswechseleinstelllung

Es wird die ein oder andere Person geben, die das Jahr 2016 mit wenig positiven Erinnerungen verknüpfen wird. Noch mehr Menschen werden vermutlich Befürchtungen haben, was uns 2017 bringt.

Ich für meine Person freue mich erst einmal auf das neue Jahr, weil es mir fast 12 Monate Zeit gibt, bevor ich wieder stundenlang Weihnachtswünsche sowie Neujahrgrüße in Facebook oder Whatsapp verfassen darf und genauso viel Zeit für das Lesen der Botschaften an mich verbringe.

Doch das zeigt auch deutlich: 2016 war ein gutes Jahr für mich, wenn das Dinge sind, die mich gestresst haben! 

Geht es Ihnen ähnlich? Dann herzlichen Glückwunsch! Wenn nicht, so geben sie dem neuen Jahr eine Chance es besser zu machen, als es 2016 getan hat.

Einen Vorsatz habe ich für 2017:

Ich werde immer wieder versuchen, Sie liebe Leserin oder lieber Leser, mit ein paar Zeilen zum Lächeln oder Nachdenken zu bringen! 

Deshalb wünsche ich Ihnen schon aus diesem Grund ein tolles 2017. Denn wenn Sie Zeit und Lust haben, meine niedergeschriebenen Gedanken zu lesen und ich es tue, haben wir eine Win-Win-Situation: das Jahr 2017 ist eindeutig okay!

Und mal ganz ehrlich: bei all dem was so auf dieser Kugel namens Erde passiert und was Menschen teilweise unseren Artgenossen und der tierischen wie pflanzlichen Umwelt antun, da ist Okay eigentlich ein Prima!

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Post, Weihnachten und andere Fakten

Das Wort des Jahres 2016 lautet „postfaktisch“

Dachte erst es würde bedeuten, dass es Fakt ist, dass seitens Post oft Abholzettel in den Briefkasten geworfen werden, obwohl (ebenso faktisch) jemand daheim war und die Ware hätte annehmen können.

Vielleicht bezeichnet es auch  die nächstePortoerhöhung, obwohl in diesem Fall der Begriff Bahn-faktisch besser treffen würde, die ihre Zuverlässigkeit nur bei den regelmäßigen Ticket-Preisanhebungen beweist.

Das Wort des Jahrs bedeutet allerdings, dass Tatsachen keine Rolle mehr spielen, sondern lediglich Emotionen.

Beispiel: Postfaktisch ist Weihnachten 2016!

Weil tatsächlich Weihnachten so lange wie immer war – doch dank der arbeitgeberfreundlichen Konstellation der Feiertage gefühlt sehr kurz ausgefallen ist.

Ergo:  postfaktisch ist Weihnachten gewesen und prefaktisch steht der Jahreswechsel vor der Tür, der ebenfalls gefühlt kürzer als sonst ausfallen wird.

Noch Fragen?

😉

Volle Bescherung

Sie lagen mit Ihren Weihnachtsgeschenk richtig?  Glückwunsch, Sie Frauen- oder Männerversteher(in) und brauchen nicht mehr weiterlesen!

Sie wollten sich gegenseitig nichts schenken und haben den Fehler nicht begangen und sich an die Verabredung gehalten? Auch Ihnen gebührt meine Anerkennung, denn wie Sie sicherlich erkannt haben, hat sich Ihr Gegenüber auch nicht daran gebunden gefühlt und Sie beschenkt. Wie gut also, dass Ihnen da die Peinlichkeit leerer Hände erspart geblieben ist.

Doch damit müssen Sie noch nicht auf der Seite des Gewinners stehen, wenn Sie ein Mann sind und sich dachten:  „Eigentlich schenken wir uns nichts und wenn ich mich daran nicht halte, dann soll es wenigstens was praktisches sein!“

Praktisch haben Sie mit etwas praktischem die Situationen auf den allerschlimmsten Level angehoben.

Was ist noch schlimmer, als einer Frau nichts zu schenken?

Etwas praktisches zu überreichen!

Das ist so, als hätten Sie sich von den Eltern ein „Iphone 7“ gewüscht und bekommen eine siebenteiliges Bratpfannen-Set überreicht, weil die Eltern „Eipfann Sieben“ verstanden haben.

Beim nächsten Geburtstag des Partners haben Sie dich Chance für Weihnachten 2017 zu üben und an alle Punkte zu denken:

Schenken Sie – auch wenn Sie sich versprochen haben, das nicht zu tun.

Lassen Sie es unpraktisch sein und gehen Sie lieber mit einem Schmuck-Gutschein auf Nummer sicher, als der enttäuschten Partnerin anzudeuten, dass Ihrer Ex dieser glitzernde Anhänger bestimmt gefallen hätte.

Merken Sie sich die Wünsche des Partners, lassen Sie diese sich aufschreiben und googlen Sie im Netz, was genau gemeint ist. Dann haben Sie eine große Chance in erfreute Augen zu blicken und es fällt Ihnen nicht ganz so schwer, das auch bei dem neuen Frottee-Pyjama zu tun, den Sie erhalte haben.

Psychotest

Kurz vor Weihnachten möchte auch ich meine Leser mit etwas Nutzwert beschenken. Daher erhalten Sie nachfolgend einen kleinen psychologischen Test, der Ihnen die vermutlich niemals gestellte Frage beantwortet: „Habe ich eine (strenge) Erziehung genossen?“

Bitte betrachten Sie kurz das nachfolgende Bild:

Haben Sie spontan Gewinnerziehung gelesen, so lautet die Antwort auf die o.a. Frage:

Ja – Sie wurden ´ordentlich´ erzogen!

Haben Sie Gewinnerziehung erkannt, dann war entweder Ihre Erziehung lax oder Sie sind ein Klugscheißer!

Ist Ihnen überhaupt kein Wort aufgefallen, dann sind Sie wohl recht jung und/oder sehr visuell geprägt.

😉

 

Tücken des Internet

Vor ein paar Wochen habe ich wegen dem Erwerb eines Weihnachtsgeschenkes für meine Frau im Internet gesucht.

Seitdem darf das Notebook nicht mehr an, beziehungsweise das Display sichtbar sein, wenn sie in der Nähe ist. Auf unterschiedlichsten Seiten wird mir nämlich Werbung eingeblendet und zwar genau über die zwei Artikel, die ich gesucht hatte.

Das ist natürlich selten dämlich, wenn die verräterische Werbemaschinerie mir ständig Empfehlungen einblendet, zu dem Produkt welches eine Überraschung werden soll. Da fehlt nur noch eine Verlinkung zu meiner Frau auf ihren Computer mit dem Hinweis: „1850 Personen und Ihr Mann haben sich für Produkt [xy] interessiert!“

Noch idiotischer wird es, dass ich einen Gegenstand bereits käuflich erworben habe und davon nur noch eine weitere Kaufempfehlung benötigen würde, wenn ich eine Geliebte damit beschenken wollen möchte. Dann würde vielleicht meine Frau einen Infobanner bekommen: „Ihr Mann hat für Sie und für 3 andere Frauen das Produkt [xy] erworben!“

Auf jeden Fall muss ich nun sehen, dass ich meiner Holden auflauere, wenn Sie wieder durch das word wide web surft. Ich hoffe nur, dass da keine Werbung von Kravatten oder Socken eingeblendet wird.

Am besten lasse ich das und lasse mich überraschen.

Doch abgeschlossen ist das Thema damit nicht – im Gegenteil:

So wie die Werbung scheinbar maßgerecht eingeblendet wird, so sieht das auch mit News aus der Welt aus.

Da kauft man sich keine Zeitung mehr wie die „Bild“ und blättert bis zum Sportteil oder dem Horoskop. Da wird man nicht mehr gestreut mit Sensationsnachrichten bedient, sondern maßgeschneidert.

Beispielweise rege ich mich über pädophil ambitionierte Straftaten auf und seit neuestem habe ich das Gefühl, dass ich nur noch Kinderschänder-Nachrichten zu lesen bekomme.

Wir müssen aufpassen, dass uns maßgeschneiderte Information nicht zu verzerrter Meinungsbildung führt.

Eine besondere Danksagung

Zum Jahresende wird sich reichlich bedankt bei diversen Stellen und heute möchte ich es ebenfalls tun, bei einer ganz besonderen Personengruppe:

Den Programmierern von Online-Adventskalendern.

Ihnen gebührt mein besonderer Dank, da sie so rücksichtsvoll agieren!

Seitdem ich vor vielen Jahren zweimal bei Preisausschreiben zur Weihnachtszeit etwas gewonnen habe, bin ich nun regelmäßig für 24 Tage am Gewinnspiel-Zocken. Immer wieder sind die Adressdaten auszufüllen sowie das Geburtsdatum und genau hier wird es bitter:

In der Regel öffnet sich ein Scroll-down-Fenster und da ich am an einem Zehnten in der Mitte des Jahres geboren bin, geht das noch im Bereich Tag und Monat recht einfach. Beim Jahr allerdings ist Geduld gefragt und es erfordert ein festes Gemüt, sich eine gefühlte Ewigkeit durch die Jahreszahlen nach unten zu navigieren, bis endlich das Geburtsjahr erreicht wird.

Hier setzt nun mein Dank an: Zu einem Zeitpunkt, wo ich schon damit leicht rechne, dass irgendwann der Vorgang stoppt und es nicht mehr weiter geht, da taucht mein Jahr auf und wenn ich aus Neugier weiter scrolle, dann geht das runter bis auf das Jahr 1900 und manchmal sogar noch weiter.

Recht unwahrscheinlich, dass eine 116-jährige Person noch beim  Online-Adventskalender mitwirkt, doch mit gibt es das nette Gefühl, noch nicht ganz am Ende der möglichen Lebenserwartung zu stehen.

Ich fühle mich alt – aber eben nur mittelalterlich!  😉

„Merci vielmals dafür!“

Jetzt gibt es nur noch ein Problem: Muss ich wirklich steinalt werden, um endlich mal wieder einen Gewinn einzuheimsen?

Vorweihnachtszeit extrem

Das ist nun heute schon der dritte Tag in dieser Woche, wo ich mit einer Alkoholfahne zur Arbeit fahre.

Schuld daran: mein Adventskalender, der mich jeden Morgen zu einer Fuhre Schnaps aus einer Praline verhilft, die sich hinter einem Türchen versteckt.

Übrigens eine ganz merkwürdige Entwicklung in meinen Leben….

Als Kind bekam ich irgendwann einmal Kalender mit bunten Bildchen drin. Einige Jahre später allerdings ließen sich meine Eltern nicht lumpen und beschenkten mich mit Adventskalender, die ein kleines Stück Schokolade hinter jeder Klappe beinhalteten. Da vom Hasen bis hin zum Glücksschwein alle Naschsachen völlig gleich schmeckten, landeten die gegossenen Schokostücke direkt und ohne nähere Betrachtung in meinem hungrigen Teenager-Schlund.

Irgendwann bekam ich die enttäuschende Info an einem ersten Dezember:

„Peter, Du bist jetzt zu alt für so ein Zeug!“

Und das ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, als es vereinzelt auch schon Adventskalender gab, die hochwertigere Inhalte aus Schokolade aufwiesen. Es brach nun eine sehr dunkle Adventszeit über Jahre hinweg für mich an.

Seitdem es allerdings die Schnaps-Kalender gibt, bin ich wieder alt genug, bekomme einen solchen regelmäßig von meiner Frau geschenkt und darf (ohne Altersnachweis), mir jeden Morgen einen Genehmigen.

Leider verpflichtet mich das nun zu einer Gegenleistung und jedes Jahr gibt es noch teurere Kalender zu kaufen, die irgendwelche Produkte enthalten, die von Kosmetik bis zu Erotikspielzeug reichen.

Ich frage mich wirklich, wie sich mehrköpfige Familien es leisten können, kurz vor Weihnachten und gerade erst nach Halloween, eine Batterie von Adventskalendern zu finanzieren. Zumal – bei deren üppigen Dimensionen – bereits bei mehr als 4 Kalender –  in einem Haushalt ein Raum als ´Adventskalenderzimmer´ zur Verfügung gestellt werden muss. Wer hat denn so große freie Wandflächen zur Verfügung?

Wer nun auf die Idee kommt, seiner Partnerin mit einem Kalender „hausmacher Art“ aufzuwarten, den muss ich warnen: Ich habe einen solchen gebastelt und jeden Tag findet meine Gattin so Dinge vor, wie ´Eine Handmassage´ oder ´Eiskratzen am Auto´ und ich kann Euch sagen… der Monat Dezember beginnt sich schon jetzt mächtig zu ziehen, denn wenn meine Frau die Einlösung am Abend fordert, hat sich mein Alkoholspiegel schon wieder aufgelöst.

In Kürze werde ich also auf einen Morgen- wie auch auf einen Abendadventskalender für mich bestehen müssen.