Kameras mit Zusatzfunktionen

Dass so ein Smartphone mittlerweile zwei SIM-Karten nutzen kann, zwei LED-Blitzlichter besitzt und zwei Objektive auf der Rückseite sowie eines im Frontbereich, daran habe ich mich gewöhnt.

Doch jetzt bringt der chinesische Hersteller Huawei ein Gerät mit drei Kameras raus plus Nummer 4 für die Selfie-Snapshots oder Videochats.

Es wird nicht lange dauern, da ziehen die anderen Hersteller nach und das Wettrüsten geht garantiert weiter.

Irgendwann wird die Rückseite eines Handy nur noch aus Linsen bestehen. Dann ist es egal, auf welche Seite ein Smartphone fällt: es wird defekt sein!

Der übliche Jugendliche kann sich leicht über die Zahl der Objektive definieren.

„Mama, der Tola hat ein Handy mit 14 Kameras – wieso muss ich noch mit einem ollen 10er herumlaufen? Ich bin total uncool.“

Uncool wird er aber auch seine Erziehungsberechtigten finden, wenn die argumentieren, dass sie einst mit Mobilfunk-Geräten telefoniert haben, die nicht einmal eine Kamera hatten.

‚Und mit was habt ihr Fotos gemacht?“

„Mit einem Fotoapparat!“

„Voll Steinzeit!“

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Moderne Einstellung damals

Habe gestern den ersten Teil von 96 Hours wieder mal angesehen, der 2008 gedreht wurde.

Ich war nicht schlecht erstaunt, als Liam Neeson nach einem flachen großen Tablet griff.

„So was gab es damals schon?“, fragte ich mich verblüfft.

Wenige Sekunden später erhielt ich die Antwort:

Das war noch, völlig „old school“, ein Bild in einem 10-Zoll-Rahmen, welches er in seinen Händen hielt.

Der Hauptdarsteller selbst nutzte noch so ein Handy von den ganz kleinen Teilen, die damals angesagt waren. Das ließ sich auch unauffälliger verstecken und später wegwerfen.

Kaum zu glauben, dass das alles erst 10 Jahre her ist!