Die Evolutionstheorie irrt

Jetzt ist es amtlich, dank Forscher aus Südafrika: der Mensch stammt nicht vom Affen, sondern vom Leoparden ab!

Bei den Großkatzen ist der weibliche Nachwuchs rascher eigenständig und die Jungs entwickeln sich zu Muttersöhnchen; sie sind erst später auf eigenen Pfoten unterwegs.

Kommt Ihnen das bekannt vor? Dann haben Sie selbst die entsprechende Erfahrung gemacht! Wenn nicht, so kann zumindest ich die Forschungsergebnisse bestätigen.

Es gibt allerdings einen Unterschied zwischen unseren Leoparden-Vorfahren und uns Menschen: der zeitliche Unterschied beträgt dort nur ca. 2 Monate – beim Homo Sapiens viele Jahre.

Zudem ist die Studie unvollständig: die spätberufenen Söhne bei den Raubkatzen würden nachweislich keine späteren Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Welche mentalen Auswirkungen das Langzeit-Couchpotatoeing auf die Eltern hat, wurde leider nicht untersucht.

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I do I do I do

Zwei Dinge wollte ich in meinen Leben auf jeden Fall gerne erleben:

Den ersten Menschen, der den Planet Mars betritt.

Neue Songs von der Popgruppe ABBA hören.

Für die Marslandung standen meine Chancen mittlerweile besser, als für neuen Hörgenuss.

Und nun das: es sind wohl wirklich zwei neue Songs entstanden durch die vier Musiker!

Welch ein Spektakel, wenn diese nach rund 35 Jahren der kreativen Untätigkeit veröffentlicht werden!

Uns Hörer versetzt es alle zurück in die Vergangenheit: Die Abba-Liebhaber werden jubilieren und die Gegner (neudeutsch: Hater) werden sich aufregen, dass die Songs zu sehr wie die Alten sind, zu wenig den Alten gleichen, der Sound zu oldschool oder zu modern ist. Kurzum: die Gründe für Kritik werden mannigfaltig sein und diese werden garantiert kommen.

Wie auch immer: ich bin gespannt und freue mich auf die Lieder.

 

Anschließend kann ich mich wieder auf das Projekt: Marslandung konzentrieren… die sollen nicht so bummeln, denn so viele Jahre habe ich nun auch nicht mehr Zeit.

G-Punkt

In Berlin hat die Telekom das erste Testfeld für 5G eingerichtet, das in Bälde auf den Markt kommen sollen. Als Nachfolger von LTE soll es die dortigen Handynutzer mit noch wesentlich schnelleren Mobilfunkverbindungen versehen.

Warum das Ganze?

Damit Spiele und Filme in noch höherer Qualität ruckelfrei auf das Smartphone übertragen werden können und… die Rückseite der Medaille… so dem User nichts anderes übrig bleibt, als einen teuren Vertrag mit unbegrenzter Flat-Rate abzuschließen. Was nutzen 3 GB Volumen, wenn dieses in wenigen Minuten mit 5G leergesaugt wurde?

Anders kann ich mir diesen Aktionismus nicht erklären.

Ich gönne den Menschen in der Hauptstadt dieses schnelle Netz und bin mir fast sicher: das haben die Bürger schneller offiziell zur Verfügung als den neuen Flughafen. Mich ärgert jedoch, dass nur wenige Kilometer von Frankfurt entfernt nicht einmal 1G zur Verfügung steht. Natürlich ist es für ein Mobilfunkunternehmer lukrativer, neue Sendeeinheiten dort zu installieren, wo viele tausende Hotelbesucher sich abends einen Pornofilm in HD auf dem Handy reinziehen wollen, als ein paar hundert Menschen im Taunus den Zugriff auf Internetseiten zu gewähren. Doch eindeutig habe ich etwas falsch verstanden.

Flächendeckender Internetausbau bedeutet für mich: nutzbares Internet überall und nicht nicht nur mit Highspeed in den Großstädten.

Nun bin ich gespannt, was schneller eintrifft: Empfang auch in den Outbacks, meine Rente oder 10G in Berlin und anderen Großstädten?