Cooling down

Will mir gerade eine Suppe zubereiten. Soll man laut Packung 10 Minuten sieden, aber nicht kochen lassen.

Wie kühle ich die denn bei den Temperaturen?

Advertisements

Geheimnisse des Lebens

Wir Menschen wissen, dass es noch viel im All zu entdecken gibt, die Ozeane sind weitgehend unerforscht und was sich in unserem Erdinneren abspielt lässt sich auch nur experimentell erahnen.

Doch so weit in die Ferne oder in die Tiefen brauchen wir nicht zu schauen, ist doch viel rätselhaftes ganz nah.

So nutzen wir aktuell ein Toilettenpapier, auf dem steht in geschwungenen Lettern auf jedem Blatt: Parlez vous francais?

Wieso müssen wir eingefärbtes Papier durch die Kerbe unseres Hinterns ziehen?

Wieso will man ausgerechnet von meinem Po wissen, ob er eine Fremdsprache beherrscht?

Selbst wenn er es kann, wie will er antworten? Mit braunen Streifen, die sich zu einem „Oui“ formen?

Wer liest diese Botschaft und wie genau geht diese bedauernswerte Person vor?

Lässt sich aus den Fäkalien in unseren Abwässern dann ein Bildungsniveau ermitteln?

Hätte nicht eher die Frage lauten sollen: Beherrschst Du Griechisch?

(Meine Wissen sind gewisse „französische“ Sexualpraktiken auf andere Körperteile gerichtet und Analfixierungen wurden als griechisch tituliert, aus der Historie heraus)

Ich selbst bin nun nachdenklich beim chaise course (= Stuhlgang): kann mein Hintern nun Fremdsprachen und wenn ja, wieso verheimlichen meine zwei Backen das vor mir?

Mein Leben ist wieder etwas komplizierter geworden.

Meine Frau jedoch habe ich gebeten, beim nächsten Einkauf auf positive Texte auf dem WC-Papier zu achten.

Mein Wunsch wäre: „Yes we can!“ – aber auch „America first“ würde mir gut gefallen.

😉

Deutschland – deine Schwerpunkte!

Wir Deutschen sind schon ein lustiges Völkchen: geben Geld für den größten Unsinn aus (siehe beispielweise das Schwarzbuch für Steuerverschwendung) und fördern/investieren in dubiose Projekte.

Dafür wird an Stellen gespart, wo es zunächst nicht auffällt. Getreu dem Motto: „Was brauchen wir Feuerwehr-Personal, so lange es nicht brennt?“

Sollte es zu einem größeren Waldbrand kommen, können wir nichts weiter tun, als zu kalkulieren, ob sich die Wiederaufforstung lohnt, oder man später Gewerbefläche aus den verkohlten Arealen ausweist.

Denn so ein wohlhabendes Land wie Deutschland besitzt keine Löschflugzeuge und spezialisiertes Personal!

Größere Hubschrauber, die für Löschung geeignet sind, gibt es ein paar bei der Bundeswehr, doch deren desolater Zustand ist hinlänglich bekannt.

Also müssten Privatfirmen und andere Länder herhalten, aber so eine Ausschreibung für den preiswertesten Zuschlag, die kann länger als ein Brand dauern.

Fazit:

Beim Katastrophenschutz geht unsere Regierung gleichermaßen vor, wie mit dem einstmals prall gefüllten Rententopf: man hofft, dass des nicht so weit kommt und ein Bedarf entsteht.

Deshalb schlage ich vor, unsere Nationalhymne gegen ein Lied mit aktuellerem Test auszuwechseln.

Mein persönlicher Favorit: „Jesses, jesses, jesses na – es wird doch nichts passiert sein?…..“

Und unser deutsches Grundgesetz wird um die Paragraphen 2 bis 4 des „Kölsche Jrundjesetz“ erweitert:

Et kütt wie es kütt!

Et hät noch immer jot jejange!

Wat fott es, es fott!

Chillen ist die Manneskraft

Als Mann wird man immer wieder auf frappierende Weise seiner Weltanschauung beraubt.

So haben wir über Jahrhunderte unseren Frauen Vorwürfe gemacht, wenn diese keine männlichen Nachkommen zu Welt brachten und wenn sie dann doch kamen, die Buben dem Briefträger ähnlich sahen.

Mittlerweile wissen wir: Beim Paartanz und bei der Geschlechtsausprägung haben wir Männer noch das Sagen!

Doch jetzt hat mich die nächste Information umgehauen: unsere viel gepriesene Manneskraft ist keine solche!

Korrekt wäre die Bezeichnung: Mannesentspannung

Denn der mehr oder wenige üppig ausgeprägte beste Freund des Mannes ist nicht etwa ein Körperteil, dass durch Muskelkraft oder kräftigem Druck zu seiner Festigkeit gelangt.

Nur wenn ein bestimmter Schießmuskel entspannt, kann das Blut der Venen in das Glied fließen.

Das ist wie eine Brandschutztür, die sich leichter öffnet, wenn man die Feder entfernt.

Es bleibt wirklich nichts mehr wie es ist für uns Herren der Schöpfung.

😉

Mächtige Körpersprache

Nein, der folgende Screenshot aus einem TV-Interview der zwei vielleicht mächtigsten Männer der Welt ist nicht überarbeitet:

PureLangweile

Da stellen sich mir gleich zwei Fragen:

Was hat diese Herren eigentlich geritten, sich zu den Vertretern Ihres Volkes wählen zu lassen, wenn so viel Begeisterungsmangel am Job vorliegt?

Doch noch größeres Kopfschütteln bereitet mir die Frage: Wieso haben so viele Menschen dafür gesorgt, dass diese Herren zu Staatsoberhäuptern wurde?

Fake-Reality

Da können die Engländer bekanntlich keine Elfmeter schießen und diesmal schon.

Der Seehofer kann nicht mit der Merkel und jetzt kann er schon. Doch ob das noch geht, kann keiner sagen.

Da werden Kinder in Thailand gerettet, doch gerettet sind sie noch lange nicht.

Da gibt es mehr Auffahrunfälle weil Fahrer ihre Kfz spontan auf eine geringere Geschwindigkeit bringen. Warum? Weil sie denken, eine Geschwindigkeitsbegrenzung übersehen zu haben, die nicht existiert. Schuld daran sind die neuen Mautsäulen, die auf den ersten Blick an Radarfallen erinnern.

Da werden Retter an ihren Rettungsversuchen gehindert, um damit zu verhindern, dass zu viele Flüchtlinge darauf spekulieren, gerettet werden zu können. Man will damit der boomenden Schlepper-Industrie ins Handwerk pfuschen, die sich mit der Vision von Frieden und Wohlstand dumm und dämlich verdient.

Wer von Mercedes ein Fahrzeug der X-Klasse erwirbt, kauft einen japanischen Pick-Up aus mexikanischer Produktion zu deutschen Preisen.

Der französische Autohersteller Opel, der derzeit noch die Entwicklung in Deutschland betreibt, wird rund 4000 Stellen abbauen und diese Aufgaben outsourcen. Fahren wir also in wenigen Jahren ein in Indien entworfenen Opel Indignia, mit französischen Bauteilen aus dem Citroen, der in irgendeinem osteuropäischen Land zusammengebaut wurde?

Zwischen der realen und der virtuellen Welt werden die Unterschiede immer kleiner.