Zum Teufel mit der maßgeschneiderten Werbung

Ich kann es offen zugeben, denn dem Internet ist es bereits hinlänglich bekannt: ich habe mir ein Soundbar von der Firma Teufel geleistet.

Als ob dieser einmalige und auch höhere Anschaffungspreis nicht schon genug wäre, werde ich seitdem von allen Seiten online mit Werbung penetriert. Unzählige Firmen wollen mir nun ihre Teufel-Produkte anbieten.

Wieso? Soll ich vielleicht feststellen, dass ich irgendwo anders mein Produkt für etwas weniger Geld bekommen hätte?

Ist denn nicht bekannt, dass mein Geldbeutel es nicht zulassen würde, eine zweite Soundbar oder andere Artikel der Firma Teufel zu kaufen, so gerne ich sie auch hätte?

Offen gesandten würde ich mich lieber von jeder anderen Form von Werbung penetrieren lassen, als permanent diese teuflischen Artikel. Das nervt und zeigt auch noch, wie unausgereift das Online-Werbeverfahren ist. Die wenigsten Menschen werden zur zweiten oder dritten Soundbar greifen, wenn sie sich gerade erst eine unter den Fernseher geklemmt haben. Sinnvoller wären da Offerten für günstige Kredite oder Lehr-Literatur. Zum Beispiel: „Enthaltsamkeit – schont Umwelt und Ihr Vermögen!“

Noch besser wäre der Ratgeber: „Argumentationstechniken, wie Sie Ihrer Frau unnötige Ausgaben für Audio-Equipment als lebenswichtig anpreisen!“

Mal sehen, wie lange ich von Teufel besessen sein werde!

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