Fischlein duck dich!

Karfreitag, ein Feiertag, der über alle Konfessionen hinweg ohne Meutern genutzt wird. Das ist auch gut so, denn stellt Euch Mal das folgende Szenario vor:

Der Moslem meutert, denn er will arbeiten, weil es für ihn nur Allah gibt und er den Todestag des christlichen Gottes nicht feiern möchte. Feiern mag allerdings die jüngere Generation und will deshalb auf den Tag ‚Sonderurlaub durch Todesfall‘ verzichten.

Ebenfalls guter Dinge ist auch der/die/das Mensch, dessen Fastenzeit sich dem Ende neigt. Nur noch heute durchstehen und dann darf es wieder Fleischtomaten wie auch Fruchtfleisch satt geben!

Selbst die Speisefische atmen auf, sollten sie auch noch den Karfreitag überleben. Die stehen nämlich gerade heute im Fokus des menschlichen Verzehrinteresses. Für die Kiementräger ist es unverständlich, warum ausgerechnet ihr Fleisch nicht als solches zählt.

Doch der entspannt futternden Gans rufen sie hämisch zu: „Friss du nur! Bald ist wieder Sankt Martin!“

Auch das mit Fischmehl gefütterte Hähnchen befindet sich in einer moralischen Verzehr-Grauzone. Kann es als Fisch gewertet werden, wenn es danach schmeckt?

So, ich wünsche Ihnen nun ein paar schöne sonnige Ostertage! Ich werde gleich eine Wurst verzehren und bevor nun kritisches Stirnrunzeln abgesagt ist: Ich nehme Wurst aus Mett, heute gibt’s natürlich keine Fleischwurst!“

Es grüßt herzlich

Ihr Freund der Fische

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