Stephen Hawking

In meiner Jungend verwechselte ich einmal Stephen Hawking mit dem Buchautor Stephen King und war in der Bücherei ganz verwundert, als dort „Eine kurze Geschichte der Zeit“ bei den Sachbüchern stand und nicht beim Genre Horror.

Stephen Hawking wollte immer die Rätsel der Entstehung des Weltalls lösen und war doch selbst eines.

Eigentlich hätte er schon seit mehr als 50 Jahren tot sein müssen, so die Expertise der behandelnden Ärzte.  Doch statt weisungsgemäß zu sterben, beschäftigte er sich mit unzähligen Themen: vom Kinderbuchautor bis hin zu seiner Themen als Physiker.

So wie der Blinde besser zu hören vermag, so schien sein krankheitsbedingter Muskelschwund ihn zwar körperlich einzuschränken, doch umso mehr konnten seine Gedanken umherziehen.

Ein genialer Mensch ist heute gestorben – eigentlich viel später als erwartet und doch auch irgendwie zu früh.

In Achtung seiner Leistungen widme ich ihm meinen heutigen Blog-Beitrag.

 

 

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Umwelt-Ferkeleien

Heute nutze ich mal die Gelegenheit, mir selbst an die großzügig dimensionierte Nase zu fassen.

Ja, ich bin gegen den Verpackungsirrsinn und es macht mich wahnsinnig, wenn beispielweise eine Praline mehr Lagen aufweist, als mein Super-Soft-Klopapier daheim. 25 Gramm Verpackungsmaterial beseitigen, um an 3 Gramm Leckerei zu gelangen, das ist krass.

Behälter, die aussehen, als wäre ein Liter Inhalt darin (was es ursprünglich bestimmt auch mal war), sind mittlerweile bis zu einem 5tel nur noch mit Luft gefüllt. In manchen Gegenden ist das allerdings die einzige Möglichkeit, mal an Frischluft zu gelangen.

Ich verurteile diesen Verpackungswahn, doch wenn ich die Wahl habe, mich lange an irgendeiner Theke für Fleisch oder Gemüse anzustellen, aber das Zeug in Folie eingeschweißt „on the fly“ einzupacken, dann packt mich doch die schnelle Lösung. Temporär deaktiviere ich meinen Drang nach Naturschutz.

Apropos Deaktivierung:

Auch bei meinem Auto schalte ich immer wieder die Autostartfunktion ab. Bin einfach skeptisch, ob das dem Motor, dem Turbo und auch der Batterie guttut. Und wenn diese Teile länger durchhalten, dann unternehme ich doch indirekt auch etwas für den Umweltschutz.

Feuchttücher stellen mich ebenfalls vor das Problem: Will ich ein sauberes Gewissen oder doch lieber einen sauberen Hintern haben?

Bei der Kleidung ist unsere Familie zweigeteilt. Der Junior trägt Markenware, die dem Preis nach zu urteilen handgefertigt wurde; bestimmt in Fabriken die Wellnesstempeln gleichen und wo hochbezahlte Schneider(innen) ihren Dienst verrichten. Ob die Einstellung unseres Zöglings auch noch so bleibt, wenn er eines Tages selbst die Wäsche zahlen muss, wird sich zeigen, wenn er selbst die Wäsche zahlen muss.

Ich muss es bereits tun und deshalb steht beispielweise auf meinen Unterhosen nicht in großen Buchstaben, dass mein bester Freund angeblich Calvin heißt und das Gegenteil von Groß ist. Ich freue mich, wenn ich den 3er Pack Boxershorts preiswerter erwerben kann, als mich ein Päckchen Zigaretten kosten würde. Zwar stinken die Teile beim Auspacken mehr, wie nach dem ersten Tag des Tragens, doch ob dieser Geruch womöglich Kindernasen bei der Arbeit gequält haben kann, das nimmt mein Verstand nicht wahr. Der wird gerade mit heller Glücksgefühl-Leuchtschrift geblendet: „Prima, geile Schnäppchen gemacht!“. Natürlich kaufe ich nur Ware die in unbeschädigtem Kunststoff eingeschweißt wurde. Ich will das Zeug ja nicht vor dem Tragen erst einmal waschen müssen. Ob Bequemlichkeit oder das ökologische Gewissen der Grund dafür ist, das werde ich Ihnen jetzt ganz sicher nicht verraten.

Ich könnte diese Liste meiner  Verfehlungen noch immens verlängern. Doch möchte ich wirklich erkennen, dass Umweltschutz schon bei mir persönlich beginnt?

Belassen wir es also beim ersten Schritt und ich klage einfach bei meinem Umfeld die saubere Umwelt ein. Irgendwo muss man ja mal anfangen.

😉

 

Jetzt aber

Beim HSV sieht es nach vielen Jahren Bundesliga nach Abstieg aus.

Bei der SPD kann man geteilter Meinung sein, denn die Partner-Position, die sie einst immer kleiner werden ließ, die hält sie nun erneut inne. Warum das diesmal besser funktionieren sollte, entzieht sich meiner Fantasie, doch eines habe ich gelernt: Immer positiv denken!

Nach gut 7 Jahren in Leiharbeit und befristeter Arbeitsverträge, da freue ich mich natürlich darauf, dass ab sofort alles besser wird! Haben die bisherigen sozialen Vereinbarungen doch nur dazu geführt, dass ich bereits nach 1-1/2 statt 2 Jahren ausgetauscht wurde, wird mich nun der Arbeitgeber bitten, in eine Festanstellung zu wechseln. Es soll doch nicht so aussehen, als würde man mit ständig wechselnden Miet-Menschen, dem Aktionär vorgaukeln wollen: „Schau nur, die Arbeit wird gemacht – und wir brauchen keinerlei Personal dazu!“

Der Abbau an Personal als moderne Methode für den Zuwachs an Gewinn!

Der Winter ist vielleicht vorbei, der HSV steigt vielleicht ab – doch die GroKo – die schaffen das!

Manchmal denke ich: Das Wort „Positiv“ zeigt doch schon in sich, worum es geht!

Po – si – tiv   =   mächtig verar….  werden!

😉

Der Russe peitscht!

Ist Ihnen das auch schon aufgefallen?

Da warten wir November, Dezember und Januar auf die Kälte des Winters und nicht wirklich was passiert.

Kaum ist es Februar und die Natur wie auch unsere Gefühle freunden sich gedanklich mit dem Frühling an, knallt jetzt nochmal so richtig der Winter rein. Hat mein Opa schon immer vor dem Russen gewarnt, so zeigt die klimatische Russenpeitsche: das war kein unweiser Mann, der Gute!  😉

Was habe wir im Sommer zu erwarten?

Eventuell schon Herbst? Oder dann erst Frühling?

Wir werden sehen. Nach den viel zu milden Wochen in der Vergangenheit erwarten uns womöglich viel zu wilde Wochen in der Gegenwart und Zukunft.

Ihnen ein schönes Wochenende und das ohne Frostschäden!

Tipp zum Entschleunigen

Ihnen ist die Welt zu hektisch und die Zeit rast förmlich vorbei?

Dann habe ich einen Ratschlag für Sie, der preiswert und recht einfach umzusetzen ist.

Gehen Sie an einem Montagmorgen zum Hausarzt, wenn gerade Hochzeit für grippale Infekte herrscht!

Ich habe es gestern getan und die mehr als vier Stunden Wartezeit im gleichnamigen Zimmer, waren nicht nur neuer persönlicher Rekord; sie kamen mir noch wesentlich länger vor.

Eine gefühlte Unendlichkeit wurde ich von unzähligen Menschen angehustet und ein paarmal war ich nahe daran zu gehen, verbunden mit der Überlegung, die paar Jahre die mir noch verbleiben, lieber krank daheim als krank in einem Wartezimmer zu verbringen.

Dann war es wie beim ersten Sex: man wartet jahrelang darauf und plötzlich geht ist es ganz schnell vorbei.

Nun habe ich Angst, dass ich mich angesteckt habe und am nächsten Montag wieder zum Arzt muss. Diesmal als einer von denen, die andere Patienten anhusten. So hat dann dieser Februar, mit seinen 28 Tagen, doch die gefühlte gleiche Länge wie der folgende März.

Siegreich über Umwege

Weit über die regionalen Grenzen bekannt sind in Hochheim am Main das Weinfest sowie der Hochheimer Markt.

Jetzt sind Überlegungen im Gange, diese Festivitäten einzustellen, weil sie Verluste eingebracht haben. Diese wären vor allem durch die höheren Ausgaben für die Sicherheit zurückzuführen.

Ich persönlich finde ist schlimm, dass ein paar gewaltbereite Spinner sowie fanatische Mitarbeiter machthungriger Typen (mit der Motivationshilfe „Religion“ als  Krieger rekrutiert) es indirekt doch schaffen, dass friedliebende Bürger in ihren Möglichkeiten eingeschränkt werden.

Da möchte der tapfere Mensch zu einer Veranstaltung gehen, auch auf die Gefahr hin, dass diese Ziel von Attentaten oder Schlägereien wird und wird es vielleicht bald nicht mehr tun können, weil letztendlich nicht Allah oder Gott die Welt regiert – sondern das schnöde Geld.

Das macht mich arg betroffen!

Deutschland – Wunderland

Es gibt so Dinge, an die hat man sich mittlerweile gewöhnt:

Dass der Berliner Flughafen nicht fertig wird und richtig teuer ist!

Dass Stuttgart 21 vermutlich (20)24 heißen sollte und dann sehen wir weiter!

Dass Deutschland auch ohne Regierung funktioniert – vielleicht sogar besser als mit einer Neuen!

Dass dieser Winter kein echter Winter ist!

Und nun das: nach richtig kalten Tagen, zeigt sich selbst im Rhein-Main-Gebiet eine weiße Pracht, die weihnachtliche Gefühle in der Fastenzeit aufkommen lässt.

Justin Bieber, der seit vielen Monaten in der T-Mobile-Werbung durch eine verschneite Winterlandschaft tänzelt – endlich ist dort das Optik stimmig mit der Außenwelt. Da hat sich doch diese hartnäckige und zugleich penetrante Bewerbung des Fernsehzuschauers gelohnt.

Irgendwie verspüre ich Lust auf Stollen, Vanillekipferl und Glühwein, aber zum einen soll man ja in der Fastenzeit entbehren und es ist noch etwas zu früh, bis Mon Cherie wieder aus den Regalen fliegt und dafür Weihnachtsnaschereien ausliegen. Da müssen wir uns wohl noch 6 Monate gedulden.

Aber wie weiß…?

Wir leben in einer Welt der ständigen Veränderungen und auch die Leckereien werden womöglich Gender-neutral:

Den Weihnachtshasen an Ostern und den Ostermann in der Weihnachtszeit – wer wenn nicht wir?