Abel All bald weg

Ich stelle immer wieder fest, dass ich in viel zu kleinen Schubladen denke. So hätte ich den Herrn Adel Al Saleh spontan für einen indischen Rosenverkäufer gehalten, aber er ist ein in Amerika geborener Manager und das ist dann auch der einzige Aha-Effekt, den ich erzielen konnte, denn (das sind meine leidvollen Erfahrungen aus der Vergangenheit) grundsätzlich liegt es diesem Typus Mensch, „Fucking Stellenabbau“ zu betreiben.

So wie wir an Produkten gerne „made in germany“ lesen, ist das „made in america“

Herr Al Saleh ist Chef der Telekom-Tochterfirma „t-systems“ und er hat nun angekündigt, dass er bis zu 5600 Mitarbeiter des besagten Unternehmens abbauen will, um durch die daraus entstehenden Ersparnisse preislich konkurrenzfähige Services anbieten zu können.

Für mich klingt das so:

Damit t-systems mehr Serviceleistung bieten kann, will er mehr Stellen abbauen, die den Service erbringen könnten. Getreu dem Motto: „Nur ein schlechter Service ist ein Günstiger!“

Ich muss mal prüfen, ob ich amerikanische Vorfahren habe, denn ich hätte da einen Vorschlag: „Kein Service mit keinem Personal ist doch die preiswerteste Option, die man an als Dienstleister anbieten kann!“

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Alterserscheinungen

„Jetzt wo alterbedingt die Dichte nachlässt, wirkt Kürzer besser!“

Das Gute an der Aussage meiner Frau: es ging es [noch] nicht um Inkontinenz und dass in der Kürze die sprichwörtliche Würze läge!

Ihr Statement betraf meine haarige Kopfbedeckung, die altersbedingt eben nicht mehr so perfekt deckend ist und der Schädeldecke großzügig Zugang zum Tageslicht ermöglicht. So hatte ich mir in diesem Sommer zum ersten Mal einen leichten Sonnenbrand der Kopfhaut zugezogen.

Eine Nasen- und Ohrhaarverpflanzung würde sicherlich in den drei betroffenen Regionen für Ordnung schaffen. Doch lieber lebe ich mit diesen Alterserscheinungen, als die sicherlich schmerzhafte und auch teure OP vorzunehmen. Ich muss mich ja optisch nicht ertragen, sieht man von den kurzen Momenten vor einem Spiegel ab.

Wenn man älteren Menschen vorwirft, dass sie im Alter zu Grießgrämigkeit neigen, muss ich ganz klar sagen: Wir haben auch allen Grund dazu!

 

 

BMW – Bietet Mehr Wumms

Den deutschen Autobauern wird allgemein nachgesagt, sich alle Ausstattungs-Extras teuer vom Käufer bezahlen zu lassen.

Das erklärt auch, warum der bayrische Autobauer BMW in seinen Diesel-Modellen 750xd und M550xd aus Versehen eine Abschaltvorrichtung eingebaut hat.

Wäre es absichtlich passiert, hätte man diese sicherlich als Racing-Feature deklariert und gegen Aufpreis integriert. So wie es den Ausschalter der Nebellampen in den 3er BMW´s nur gegen hohen Aufpreis gibt.

Schade eigentlich: da gibt es mal was gratis und dann macht es die Staatsanwaltschaft kaputt und verlangt dafür Behebung bzw. Strafzahlungen.

Da bin ich mit einem milden Urteil mehr als einverstanden!   😉

Mir nicht ganz grün, die Cordula

Falls jemand zweifelt, dass wir von den Medien beeinflusst werden, dem sei hier ein Beispiel gegeben.

Wenn ein Radiosender (wohlgemerkt: immer der gleiche) innerhalb 5 Stunden 3x den Song „Cordula Grün“ laufen lässt, wird der Höhrer eindeutig einer gewollten Gehirnwäsche unterzogen.

Rein rechnerisch muss ich entweder das Radio vom Kollegen ausschalten lassen, einen anderen Sender erbitten oder bis zum Feierabend noch zweimal diesen Song ertragen.

An diesem Freitag rufe ich dann „Hoch die Hände, Musik am Ende!“

Never ending summer(time)

Das Europa von morgen…

… womöglich wieder mit Grenzkontrollen, wie annodazumal? Vielleicht sogar wieder die Wechselstuben, wo man sein Urlaubsgeld in Schilling, Franc, Lira, Pfund, Kilo und wer weiß was noch für regionale Währungen eintauscht?

Und eventuell ganz neu… keine Sommer- und Winterzeit mehr, dafür aber führt jedes Land Zeitzonen nach Wahl ein.

Fiktives Beispiel: Abfahrt 8 Uhr in Kufstein und Ankunft in München um 7:30 Uhr, weil wir eine permanente Sommerzeit haben und Östereich sich entschlossen hat, eine neue feste Winterzeit einzuführen (macht kürzere abendliche Servicezeiten für die Touristen möglich).

Trotz Stau, schneller ankommen als man abfährt. Plötzlich ist Zeit relativ, so wie es Einstein schon immer prophezeite.

Mit einer durchgehenden Sommerzeit in Deutschland, so wie von den meisten Bürgern hier gewünscht, würde sich einmal mehr die Klimaerwärmung verdeutlichen: Wenn es keine Winterzeit mehr gibt, wird es auch bald keinen Winter mehr geben!

Ich selbst plädiere sogar für IZZ´s = Individual-Zeitzonen!

Wenn ich morgens aus dem Haus gehe, ist es in meiner persönlichen Zeitzone 6 Uhr. Nach maximal zwei Stunden Tätigkeit im Büro, stelle ich auf eine neue Zeitzone um, und die Uhr zeigt 16 Uhr an – Zeit für den Feierabend!

Ich denke, ich sollte hier mal eine entsprechende Petition in die Wege leiten.

Positives Denken

Für Alle, die unter der Trockenheit in diesem Sommer leiden: es gibt auch gute Seiten – nicht nur für Schwimmbäder, Klimaanlage- sowie Eisverkäufer.

So ist die Chance des Ertrinkens im Rhein gesunken, weil beispielsweise bei Bingen der aktuelle Pegelstand nur noch 77 Zentimeter erreicht.

Allerdings bleibt der Rhein gefährlich für Die, die ins Wasser gehen, selbst wenn man mehr als 80 Zentimeter Körpergröße misst.

Starke Strömung ist weiterhin vorhanden und man sollte den Schiffen nicht noch den wenigen Platz rauben.

Es ist also nicht böse gemeint, sondern nett zur Natur, wenn ich Ihnen ein schönes Wochenende mit etwas Regen wünsche.

P-O-S-T: Portoerhöhung ohne Scham triggern

„Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern!“

Ein Satz, an den sich üblicherweise Politiker(innen) gerne halten und welcher dem Post-Vorstand Frank Appel auch gut stehen würde. [Hinweis: bitte nicht mit dem Comedian Ingo Appelt verwechseln!]

Doch dem Appel wurmt es bis zum Gripsch, dass er vollmundig einen operativen Gewinn von 4,2 Milliarden Euro für 2018 in Aussicht gestellt hatte und, so wie es nun aussieht, es lediglich 3,2 Milliarden werden. Damit ist zu befürchten, dass der Betriebsgewinn in 2018 noch geringer ausfällt, als die 3,7 Milliarden, die es im Jahr 2017 gab.

Das wird wieder bei unheimlich vielen Aktionäre zu Schnappatmung führen, denn ohne Wachstum des Gewinns steigt der Wert der Aktie nicht.

Sie und ich, wir haben vermutlich kein BWL studiert, doch wir wissen auch so: bevor die Anleger panisch reagieren, muss eines der zwei probaten Mittel angewendet werden: Ankündigung von „Internen Optimierungen“ – und wenn da personell nicht mehr viel ausgedünnt werden kann, da schon kräftig „optimiert“ wurde, dann eben eine satte Preiserhöhung für die Produktlinie.

Für uns Bürger aus der Mittel- sowie Unterschicht heißt es: wir lecken nächstes Jahr vermutlich 10 Cent mehr auf einen Standardbrief (zzgl. anderer Erhöhungen), damit die Post wieder die Milliarden scheffeln kann, die sie ihren Shareholdern in Aussicht stellt. Das erhöht den ekligen Beigeschmack einer Briefmarke noch um ein Vielfaches.

Für den Normalo also eher ein saurer Appel, in den er/sie da beißen muss.

Doch mal ehrlich: Wenn Fußballspieler schon für 200 Millionen einen Verein wechseln, sind letztendlich 3 Milliarden Euro Gewinn wirklich ein beängstigender kleiner Betrag.

Irgendwie kann ich auch Elon Musk verstehen, den es offenbar nervt, einer gierigen Meute von Anlegern ständig Rechenschaften, für seine Unternehmen Tesla, Space X und The Boring Company abgeben zu müssen.

Um meine Meinung zur Post mal poetisch zu formulieren:

„Nicht jeder Hintern der brennt, befindet sich tatsächlich über offenem Feuer!“