Zu- und Abwendungen

Ein Gericht hat nun entschieden, dass beispielweise auch offiziell gemeldete Saisonarbeiter Anspruch auf Kindergeld haben, selbst wenn der Nachwuchs sich hier in Deutschland nicht aufhält.

Die Ämter stöhnen, weil nun 4 Jahre zurück die Anträge gestellt werden können und es ist nicht nur zu prüfen, ob die Kinder tatsächlich existieren, sondern es muss in Erfahrung gebracht werden, ob denn nicht in dem Aufenthaltsland der Kinder nicht auch schon derartige Gelder bezogen werden.

Es lässt mich der Gedanke schmunzeln, wie man in den Ämtern irgendwelcher kleinen ausländischen Orten große Augen machen wird, wenn dann Auskunftsformulare „made in Germany“ da eintreffen.

Das wird in unser ohnehin schlechtes Image in den umliegenden Ländern sicherlich noch ein wenig mehr manifestieren.

Vermutlich denke ich da einfach zu schlicht – doch wieso kann unsere Regierung solche Zuwendungen nicht klarer formulieren?

„Kindergeld dient als Unterstützungsbetrag für hier arbeitende Menschen, dass die Kosten für das Erziehen/Unterhalten von Kindern in Deutschland erträglich bleiben und Familiengründung nicht zu einem Luxusartikel wird!“

Mit so Wischi-waschi-Vereinbarungen, die jedes Gericht so drehen kann, dass es Geldhähne in alle Richtungen öffnet, nähren wir doch die rechts-populistischen Argumente von Personen, die Ausländern kritisch gegenüber eingestellt sind.

Zwar will keiner dieser Mitbürger für einen Minilohn Spargelstechen (selbst mit Kindergeldbezug) – doch das interessiert beim Entrüsten erst einmal nicht.

An die Programmierer von Apps habe ich jedenfalls eine Idee zu unterbreiten:

Erstellt doch mal eine App „Was kann ich vom deutschen Staat an Zuwendungen beantragen?“

Man gibt seinen Status ein und gleich werden alle Antragsformulare ausgefüllt – ausdrucken – unterzeichnen – absenden – abkassieren.

Ich denke, diese App würde ein Renner – nicht nur bei ausländischen Mitbürgern.

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Zu- und Abwendungen

Ein Gericht hat nun entschieden, dass beispielweise auch offiziell gemeldete Saisonarbeiter Anspruch auf Kindergeld haben, selbst wenn der Nachwuchs sich hier in Deutschland nicht aufhält.

Die Ämter stöhnen, weil nun 4 Jahre zurück die Anträge gestellt werden können und es ist nicht nur zu prüfen, ob die Kinder tatsächlich existieren, sondern es muss in Erfahrung gebracht werden, ob denn nicht in dem Aufenthaltsland der Kinder nicht auch schon derartige Gelder bezogen werden.

Es lässt mich der Gedanke schmunzeln, wie man in den Ämtern irgendwelcher kleinen ausländischen Orten große Augen machen wird, wenn dann Auskunftsformulare „made in Germany“ da eintreffen.

Das wird in unser ohnehin schlechtes Image in den umliegenden Ländern sicherlich noch ein wenig mehr manifestieren.

Vermutlich denke ich da einfach zu schlicht – doch wieso kann unsere Regierung solche Zuwendungen nicht klarer formulieren?

„Kindergeld dient als Unterstützungsbetrag für hier arbeitende Menschen, dass die Kosten für das Erziehen/Unterhalten von Kindern in Deutschland erträglich bleiben und Familiengründung nicht zu einem Luxusartikel wird!“

Mit so Wischi-waschi-Vereinbarungen, die jedes Gericht so drehen kann, dass es Geldhähne in alle Richtungen öffnet, nähren wir doch die rechts-populistischen Argumente von Personen, die Ausländern kritisch gegenüber eingestellt sind.

Zwar will keiner dieser Mitbürger für einen Minilohn Spargelstechen (selbst mit Kindergeldbezug) – doch das interessiert beim Entrüsten erst einmal nicht.

An die Programmierer von Apps habe ich jedenfalls eine Idee zu unterbreiten:

Erstellt doch mal eine App „Was kann ich vom deutschen Staat an Zuwendungen beantragen?“

Man gibt seinen Status ein und gleich werden alle Antragsformulare ausgefüllt – ausdrucken – unterzeichnen – absenden – abkassieren.

Ich denke, diese App würde ein Renner – nicht nur bei ausländischen Mitbürgern.

Wenn geben genauso unselig wie nehmen ist!

Sofern eine fremde Person vor der Haustür steht und die mir plötzlich gratis den Teppich saugen möchte oder mir eine Zeitschrift oder Zeitung schenken will, lehne ich dankend ab.

Bekomme ich am Telefon mitgeteilt, dass ich bei einem Preisausschreiben gewonnen habe, an dem ich nicht teilgenommen habe, lege ich danken auf.

Selbstverständlich nehme ich auch an keiner Gratisbusfahrt mit Kaffeenachmittag teil.

Warum?

Weil mir die Erfahrung gelehrt hat, dass es nicht umsonst gibt und an den ganzen Geschenken ein mehr als großer Haken ist.

Aus diesem Grunde macht es mich auch mehr als misstrauisch, warum Microsoft das Flaggschiff unter den Textverarbeitungen nun gratis verteilt. Okay – nur in abgespeckter Version und auch mit Werbung behaftet, so ist doch Word und Excel als Starter-Paket für Windows und sogar als als Ipad App gratis beziehbar.

Irgendetwas führen die Jungs des Softwareriesen im Schilde und ich bin gespannt, was das ist.

Erinnert Sie mich bitte daran, wenn hierzu in einiger Zeit die ersten wahren Hintergründe erkennbar sind.

Apropos Flaggschiff:

Die neuen US-Zerstörer der Zumwalt-Klasse (welche die USA derzeit zum Stückpreis von 3 Milliarden US-Dollar bauen lässt) werden mit 16 IBM-Blade-Servern betrieben, die als Betriebssystem Red-Hat-Linux nutzen.

Klar, warum da kein Windows zum Einsatz kommt: wäre schon peinlich, wenn man vor der Krim auf und ab schippert und dann im entscheidenden Moment nicht eingreifen kann, weil gerade der Patchday-Dienstag das System blockiert!

Oder durch den Tausch eines defekten Mainboards die Lizenz nicht mehr gültig ist – eine Systemwiederherstellung auch nichts gebracht hat und keine Installations-DVD vorhanden ist, weil Microsoft eine solche nicht zur Verfügung stellt.

Ganz klar: das amerikanische Militär hat (im Gegensatz zu vielen anderen Firmen) seine Hausaufgaben gemacht und umgeht Windows. So wie auch Autohersteller Ford – ein ebenfalls amerikanischen Unternehmen, das seine bisher auf Windows basierenden Multimedia-Komponenten auf QNX umstellt.

Leider spielen die anderen Nutzer weitgehend Mücken im Schwarm, die auf das Licht zu fliegen, weil sie es einfach nicht anders gelernt habe.

Nach dem verschlimmbesserten Windows 7 Weiterentwicklung, die unter der Bezeichnung Windows 8 im Umlauf ist, warten nun viel Anwender wie auch Unternehmen auf das so toll angepriesene Windows 9.

Im Grunde eine geschickte Marketing-Strategie: Führe ein OS ein, dass den Leuten nicht gefällt – kündige eine neue (und bessere) Version an und stelle für die alte (und bessere) Version den Support ein. Schon kann es die Mehrzahl der Nutzer nicht erwarten, bis man das neue Release nutzen darf.

Obama´s Armee und Ford – die haben die Zeichen der Zeit erkannt.

Der große Rest freut sich weiterhin über Gratis-Produkte made by Microsoft!

Weight Watchers und die Zeitdiebe

Viele Menschen haben sich für das neue Jahr Dinge vorgenommen – wie auch meine Frau.

Viele Menschen lassen diese neuen Vorhaben auch wieder fallen – nicht meine Frau.

So entschloss sie sich abzunehmen und meldete sich bei den Weight Watchers an.

Erste Bilanz:

Verlust einiger Kilo sowie Schlaf und Freizeit!

Alles fing mit der kleinen Frage an:

„Da gibt es eine App von den Weight Watchers, läuft die auch auf meinem Blackberry?“

Seit den Anfängen von dieser Firma, als es noch schick und auch teuer war solch ein Gerät zu besitzen – also zu einer Zeit, wo die Leute beim Namen Iphone vermutet hätten, es würde sich um eine Eieruhr handeln – betreue ich die Geräte und natürlich nenne ich auch privat ein solches mein Eigen. Selbstredend, dass ich auch meiner Frau erst einen Blackberry und dann das Ja-Wort gab.

Leider gab es für ihren alten Blackberry 8520 diese Wunsch-App nicht – neu wie auch gebraucht waren die neuen Q10 oder Q5 nicht zu einem bezahlbaren Preis zu erhalten und auf einer Glassscheibe (Z10) wollte mein Frau nicht herum tippen.

Also schauten wir uns im Android-Lager um und fanden dort einen Huawei Boulder U8350. Das Gerät besaß eine echte Tastatur, sah wertig aus und bei einem Neupreis von 60 Euro konnte man eigentlich nicht viel falsch machen  (man konnte schon, wie es sich zeigen würde), sollte doch auf dem Smartphone nur Whatsapp sowie die App von Weightwatchers laufen. Ich schenkte gleich noch eine 16-GB-Speicherkarte – da sich auch Apps auf diesen externen Speicher auslagern lassen.

Freudig  packten wir das Gerät aus, als es letzten Dienstag am Nachmittag eintraf.

Leider war nach der Installation von Whatsapp der geringe Speicher schon so voll, dass alle anderen Wunschprograme (inklusive der Gewichts-Wächter-App) nicht mehr ordentlich liefen; allen Auslagerungsversuchen zum Trotz. Nach diversen Stunden der Recherche im Internet und erfolgloser Optimierungsversuche – es ging auf die Mitternacht zu – sah sich meine Frau entnervt im Internet nach Alternativen um.

Es war mittlerweile Mittwochmorgen, als sie ein gebrauchtes Samsung Galaxy S2 erwarb. Kenner wissen: es hat keine Tastatur – doch meiner Frau war das egal und ich war so in meiner Rolle als Fachmann aus dem Bereich „mobile Solutions“ vorgeführt worden, dass ich verschämt abnickte.

Gegen 1 Uhr fielen wir in Schlaf – 4 Stunden bevor der Wecker uns wieder aus diesem reißen würde.

Die Freude war groß, als am Donnerstag schon das neue gebrauchte Gerät eintraf und gespannt begannen wird die Konfiguration, die nun recht schnell und problemlos lief.  Aus lauter Spaß an der Freude wurde gleich noch alles mit installiert, was man irgendwann mal brauchen könnte – von  Prospekten der Supermarkt-Ketten bis hin zur Blitzer-Warner-App.

Es war mittlerweile Samstag als alles so weit eingerichtet war. Nun wollte meine Frau gerne noch ein Feature, um entweder an den Icons oder in einer Übersicht, über neue Eingänge informiert zu werden.

Wir installierten NoLED – und wie der berühmte kleine Schritt eines Mannes ein großer für die Menschheit war – entpuppte sich auch diese kleine App-Installation als großer Fehler. Plötzlich war das Handy nämlich im Blinden-Modus und jede Aktion wurde mit einer nervigen Frauenstimme unterlegt und das Gerät war nahezu unbedienbar.

Der Samstag neigte sich dem Ende entgegen und wir stellten fest, dass es drei Möglichkeiten der Abhilfe gab:

Alle Signaltöne abzustellen (damit allerdings auch Klingeltöne etc.)

Das Produkt NoLED nicht zu nutzen

Oder von der Standard-Oberfläche auf einen anderen sogenannten Launcher zu wechseln. Nachteil dieser Prozedur: alle bisherigen Anordnungen waren verloren.

Entnervt und hungrig legten wir uns schlafen. Es war mittlerweile Sonntagmorgen und dieser Tag würde uns noch genug Zeit bieten nach Alternativen zu suchen.

 

Als ich gegen 9:30 Uhr auf stand, saß mein Frau schon im Wohnzimmer – und war mit ihrem Samsung S2 in irgendeiner anderen Galaxy. 

„Es hängt sich immer wieder auf.  Die passt nicht – die Maileingänge sind merkwürdig….“

Am liebsten wäre ich an dieser Stelle wieder umgekehrt, doch mit männlicher Tapferkeit stellte ich mich der Situation: „Wir sehen mal nach, was es für Möglichkeiten gibt“, meinte ich beruhigend.

Wir fanden dann die App „Missed it“ – die konnte genau das, was meine Frau sich vorstellte und… wir gaben irgendwann auf… als wir einen anderen Launcher nutzen, war das Gerät auch wie erwartet nutzbar.

Es ging auf Mitternacht zu, als meine Frau im Bett so einige Einstellungen noch anpasste und gegen 0:30 Uhr, stellte sie die Tätigkeit ein.

Montagmorgen 6:30 Uhr: Der Versand von Nachrichten funktioniert wohl einwandfrei – bekam ich die nächste Liste von Dingen, die nicht so funktionieren, wie es sein sollte, zugeschickt.

Ich wünsche mir den alten Blackberry zurück und meine Frau wohl sicherlich ähnliches.

Doch ein Vorteil hat das Ganze:

Wir haben an dem Wochenende wenig gegessen und damit weitaus weniger Punkte verbraucht als erlaubt. Vielleicht… wenn das Gewichtsziel erreicht ist… können wir die App wieder deinstallieren und noch vielleichter dann auch wieder den alten Blackberry nutzen, der stabil und wunschgemäß lief.