Von Schu- und anderen Machern

Diese Asiaten… einst waren sie berüchtigt, sich unser westliches Wissen zu klauen. Mittlerweile beklagt sich die amerikanisches Firma Apple, dass das Weihnachtsgeschäft 2018 bei den iPhones deswegen so flau war, weil die Chinesen dir neuen Produkte nicht gekauft haben. So richtig ins Hinterteil gekniffen wäre Apple, wenn die chinesischen Werke auch noch die preiswerte Herstellung der Bauteile für die weniger preiswerten Smartphones einstellen würden.

Apropos Hinterteil: Die Chinesen sind seit heute die erste Nation, die erfolgreich auf der Rückseite des Mondes landeten. Auch im Weltraum nimmt das umtriebige Volk langsam Fahrt auf und während wir hier bei Wiesbaden, für die Erneuerung der Salzbachtalbrücke, noch mindestens bis ins Jahr 2024 benötigen, wird vermutlich die erste chinesische Versorgungsbrücke zum Mars bis dahin in Betrieb genommen werden.

Doch es gibt auch für uns Deutsche schöne Neuigkeiten zu berichten.

Rennfahrerlegende Michael Schumacher wird 50 Jahre alt. Er erinnert uns daran, dass wir vielleicht nicht mehr die besten Autobauer der Welt sind, aber der erfolgreichste Formel-1-Fahrer made in germany ist.

Meine Gratulation an dieser Stelle – an Michael Schumacher wie auch an die Chinesen!

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Altersvorsorge made by Putin und Schröder

Ist schon geschickt, was der russische Präsident Wladimir Putin ausgehandelt hat:

Beliefert die nächsten 30 Jahren China mit Gas zu einem Gesamtpaket von 400 Milliarden US-Dollar.

Da können nun die westlichen Länder mit Sanktionen wegen der Ost-Ukraine drohen – und er kann im Gegenzug sogar den Gashahn abdrehen, ohne nennenswert davon beeindruckt sein zu müssen.

Was in 30 Jahren ist – wenn dann noch was ist – das wird den Herrn Putin sicherlich nicht mehr jucken.

Erstaunlich auch die Einstellung der Chinesen: während der westliche Bürger kaum noch bereit ist, einen 2-Jahres-Handyvertrag abzuschließen, wird sich hier so lange beim Energie-Zulieferer festgelegt.

Na und den Altkanzler Gerhard Schröder, den höre ich schon markant lachen:

Hat er doch vor wenigen Monaten die Meinung geäußert, dass Sanktionen nichts bringen würden. Als Mitglied und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Gazprom-Tochter NEGP (seit 2006) wusste der vermutlich schon vorher, was sich da mit den Chinesen anbahnt.

Dazu passt noch, dass er als Berater des chinesischen Außenministeriums zwar nur die traditionelle chinesische Medizin in Europa populär zu machen soll – aber womöglich im Gegenzug den russischen Rohstoff als Heil-Gas deklariert.

Wie auch immer: schaden wird dem Altkanzler dieser Deal sicherlich nicht!

Und wieder mal bestätigt sich die alte Weisheit, die nicht einmal asiatischen Ursprungs sein dürfte:

„Wenn zwei sich streiten – dann freut´s die Dritten!“