made in whatever

„Lass uns doch mal wieder zum Chinesen gehen!“

Wenn Sie demnächst diese Aufforderung erhalten, bedeutet das wohl nicht zwingend die Qual der Wahl, ob man mit Stäbchen oder mit regulärem Besteck seine asiatischen Köstlichkeiten zu sich nimmt.

Womöglich will nur jemand mit Ihnen Kleidung shoppen gehen.

So wie es nämlich aussieht, wird die renommierte Kette C&A an einen chinesischen Investor verhökert.

Aber was soll´s: ist ohnehin kaum noch ein größeres Unternehmen in deutscher Hand und wenn, dann lässt es meist im Ausland produzieren. So, wie wir für den Brückenbau Stahl aus Asien herankarren lassen, weil der günstiger ist, als das Pedant aus dem Ruhrpott. Da spart der eine Bereich dann beim Straßenbau das Geld, was man hinterher für die Werksschließungen wieder für die entlassenen Mitarbeiter benötigt. Aber dafür zuständig ist eine andere Person als Budgetverantwortliche. Ohne Milch und ohne Mädchen, gibt es eben keine solche Rechnung.

Aber natürlich exportieren wir auch weiterhin: unseren Müll in Drittländer!

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