EUROPA = Eine Unheimlich Raffgierige Organisation Persönlicher Ausbeuter

Freundschaften zeigen immer erst in der Krise ihre wahre Qualität. So geht es auch dem Freundeskreis namens „Europäische Union“

Die einen wollen die Freundschaft mit aller Macht bewahren, denn sie haben dadurch wirtschaftliche Vorteile. Die anderen wollen sie nur erhalten, wenn sie dadurch neue Vorteile erhalten und wieder gibt es Mitgliedsstaaten, die sich an den Wahlspruch halten: „Nehmen ist seliger als geben!“

Wen wundert es also, dass die Kanzlerin vehement versucht, Europa bestehen zu lassen und so lange dort hinein investiert, so lange sich der Einsatz für die Wirtschaft rechnet.

Es überrascht auch nur sehr gläubige Menschen, dass ausgerechnet das erzkatholische Polen (meines Wissen nach mit rund 6 Milliarden Euro in 2015 durch Europa subventioniert) von den erhaltenen Geldern ungern wieder ein Teil in die Flüchtlingsversorgung investieren möchte. So weit geht dann die christliche Nächstenliebe auch nicht.

Interessant auch, dass die Türkei 3 Milliarden Euro von der EU für die Flüchtlingsversorgung fordert, jedoch offensichtlich genug Kohle hat, um die Kurden in Syrien unter Beschuss zu setzen. Hat Erdogan also wirklich vor, von diesen Geldern den Flüchtlingen zu helfen oder ist sein Ziel nur das, noch weitere vor seinem Regime fliehen zu lassen?

Der Grieche droht: „Griechisch Geld – sonst griecht ihr Flüchtlinge!“

Und als ob da im Süden und Osten Europas nicht genug Zoff herrscht, nutzen die Insulaner im Nord-Westen die Gunst der Stunde und drohen ihrerseits mit einem Brexit, wenn der Wunschliste der Briten keine Beachtung geschenkt wird.

Europa mutiert damit zur Kuh, welche die einen zu Steaks verarbeiten wollen, die anderen zur Produktion von Milch nutzen möchten und wieder andere schielen nach der Haut, um daraus Leder zu produzieren.

Uns Bürgern allerdings versucht man das Ganze als reine Tierliebe zu verkaufen!

Und so wird auch der Flüchtling zum Instrument, um zu erpressen, drohen, Ängste zu schüren oder Bedenken als Extremismus zu definieren. Schade, dass Europa sich von einer so hässlichen Seite zeigt.

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Was ist eigentlich Europa?

Auf die Frage „Was ist Europa?“ fällt einem sofort die Gestalt aus der griechischen Mythologie ein und damit sind wir auch schon fast beim Thema.

Vorab sei noch erwähnt: ich bin kein Gegner der Europäisierung und auch kein Rassist – doch wie in so vielen Bereichen mag ich es nicht, wenn ein Thema nur halbherzig angegangen wird und man den Eindruck gewinnt: „Es wird so agiert, wie es gerade passt!“

Wir führen eine Einheitswährung mit einer gemeinsamen Handelszone ein – unterstützen die Griechen und andere Mitglieder bei der Begleichung der Schulden, weil wir ein vereintes Europa sind – und dann sperrt uns der europäische Gerichtshof wiederum national ein.

Schon als Kind besaß ich einen Lieblings-Affen, der einen Knopf im Ohr hatte – und den ich noch mehr liebte als den Steiff- Teddy aus der Kindheit meiner Mutter, den ich auch überlassen bekam.

Ich konnte noch nicht schreiben sowie lesen, doch mir war klar: alle diese Stofftiere mit dem Knopf im Ohr waren toll (und teuer, wie meine Eltern sagten).

Erst später stellte ich die Frage, wieso die Stofftiere Steiff heißen obwohl sie sich weich und kuschelig anfühlen.

Seit vier Jahren nun möchte die besagte Firma erreichen, dass dieser Knopf im Ohr ein europäisches Markenzeichen wird und… kaum zu glauben… sie ist vor dem europäischen Gerichtshof gescheitert.

In der Ablehnung hieß es unter anderem: „Es ist nach Auffassung der Prüfungsabteilung unwahrscheinlich, dass in weiten Teilen der Europäischen Union ein Metallknopf auf einem Stofffähnchen als Herkunftshinweis auf ein bestimmtes Spielwarenunternehmen gesehen wird, wenngleich die Lage auf dem deutschen Markt eine andere sein könnte.“

Ganz offensichtlich hat keiner der Prüfer sowie Richter meine Kindheitserlebnisse geteilt, denn sonst wäre es zu so einer schrägen Urteilsfindung nicht gekommen.

Mal abgesehen davon, dass es damit die Produkt-Piraterie  auch innerhalb der europäischen Handelszone erleichtert, frage ich mich:

„Wieso darf beispielweise das französische Kleinkind nicht die gleichen Erfahrungen machen, wie ich es durfte? Wieso hört hier Europa plötzlich schon an der deutschen Staatsgrenze auf?“

In meinen Augen ein Armutszeugnis, dass überhaupt solche Marken-Beantragungen vor den europäischen Gerichtshof gezerrt werden müssen und es nicht selbstverständlich ist, dass ein Markenzeichen (ob nun aus Deutschland oder einen anderen europäischen Staat) nicht automatisch innerhalb unserer Handelszone geschützt gilt.

Daher mein ernst gemeinter Appell an die europäische Gerichtsbarkeit:

„Von den Menschen in der Union erwartet man europäisches Denken – es wird Zeit, dass Europa auch von euch gelebt wird!“