Na geht doch! (Oder auch nicht)

Was für ein Wochenende!

Der Frühling hat endlich mal gezeigt, was man von ihm erwartet. Jetzt müssen nur noch die Nächte milder werden und die berühmten Gefühle dieser Jahreszeit tauen auf. Doch der klimatische Umbruch ist erkennbar.

Die deutsche Elf hat Aserbeidschan in der WM-Qualifikation geschlagen und Sebastian Vettel steht zum ersten Mal ganz oben auf dem Siegtreppchen, seitdem er einen rotlackierten Flitzer über die Rennstrecken jagt. Unser Heppenheimer Rennfahrer hat die Wende eingeleitet.

Alles hätte so schön sein können, doch dann kommt das Saarland und versaut das Wochenende mit seinem Wahlergebnis. Zumindest die Anhänger des Auf- oder Umbruchs, seitens SPD, hat es schwer gebeutelt.

Da fällt mir das Zitat von Gary Lineker ein:

„Fußball ist ein Spiel, bei dem 22 Spieler hinter einem Ball herjagen und am Ende gewinnt immer Deutschland!“

Nach dem Wahlwochenende im Saarland sieht es ganz so aus, als ob das auch für die Politik gilt.

Martin Schulz wird umjubelt, doch Merkel wird gewählt!

Aber vielleicht liegt es auch nur an Frau Annegret Kramp-Karrenbauer, dass sie diesen nicht nur baut, sondern auch aus dem Dreck zu ziehen vermag. Warten wir die nächsten Wahlen ab!

Düstere Aussichten

Normalerweise haben Sie echt Glück, wenn Sie ein Bayuware sind!

Nein, nicht weil Ihr Land Ausrichter des Ausfluges mächtiger Landesoberhäupter ist – besser bekannt unter dem Namen G7 (formerly known as G8 – allerdings den Herrn Putin lassen die nicht mitfeiern. Was den bestimmt gewaltig ärgern wird, ohne Weißwurst sowie Weißbier auskommen zu müssen), sondern weil es da immer noch den Zusatz-Feiertag im August gibt.

Doch diesmal fällt dieser Tag auf einen Samstag und damit für die meisten Saarländer sowie bayrischen Bürger ins Wasser – wie auch für uns alle der Tag der deutschen Einheit. Selbst Weihnachten zeigt sich arbeitgeberfreundlich und lässt den zweiten Feiertag auf einen Samstag fallen. Da jubelt das Bruttosozialprodukt und die Industrie.

Wir alle dürfen also leider auf Ende Dezember warten, bis es wieder einen freien Tag gibt.

Ganz Deutschland?

Nein!

Ein von unbeugsamen Sachsen bewohntes Land hört nicht auf Widerstand zu leisten.

Es hat den Buß- und Betttag – einen Feiertag den ich immer geliebt habe, weil er stets auf einen Mittwoch fiel und man bei dem herbstlichen Depri-Wetter lieber Buße im Bett tut als zur Arbeit zu fahren.

Vor Gott und den Feiertagen sind also auch dieses Jahr nicht alle Menschen gleich!

Krim´s Kram

Alle Welt – vor allem die europäische – blickt besorgt auf die Ukraine.

Die Krim ist schon „an den Russen“ verloren gegangen – und nun scheint es dem Osten auch so zu gehen.

Uns Deutschen kommt das bekannt vor – haben wir doch auch einst unseren Osten verloren – allerdings natürlich weniger freiwillig.

Wir sind Menschen und obwohl wir uns von unseren tierischen Wurzeln distanzieren möchten, agieren wir oft tierisch bestialischer gegenünber unseren Artgenossen als fast alle anderen Lebewesen auf diesem Erdball.

Insofern ist nichts wirklich sicher und beständig.

Ein Beispielszenario gefällig?

Morgen könnte es schon passieren, dass sich der Saarländer an die Zeit zurückerinnert, wo sein Bundesland zu Frankreich gehörte.

Das kommt dem französische Präsident Francois Hollande zu Ohren und nach den miesen Wahlergebnissen vor wenigen Wochen wäre so ein Land-Zugewinn ein Prestige-Zuwachs.

Also werden die Saarländer Rebellen mit Waffen und anderen „Goodies“ made in france unterstützt.

Einige Wochen später beginnt der Eklat – Die Rathäuser von Saarbrücken und Homburg werden von Rebellen besetzt – Angela Merkel lässt Panzer vor die Stadttore auffahren – und französische Fregatten ankern demonstrativ und zum Schutze der Sympathisanten in der Saarschleife.

Nun wird auch Luxembourg nervös und man beginnt Gespräche mit Angela Merkel zu führen, zu welchen Konditionen ein Beitritt zu Deutschland erfolgen könnte. Natürlich lässt man sich ebenfalls ein Gegenangebot von Frankreich erstellen.

Da die Ämter wegen der Kindergeld-Ausweitung an Saisonarbeiter total überlastet sind, wird die deutsche Offerte nicht fristgerecht ausgearbeitet. Luxembourg verbündet sich mit den Franzosen.

Die Amerikaner haben dagegen dem deutschen Freund bzw. der Freundin „Angie“ Hilfe zugesichert.

Um ein Exempel zu statuieren legt ein Bomber vermeindlich die Stadt Homburg in Schutt und Asche.

Erst Wochen später fällt auf: „Upps – there was a regular fucking Bad in front of that fucking Homburg!“

Man hatte den Auftrag “Just bomb the bad Homburg!” leider falsch gelesen und Bad Homburg als Target ausgewählt.

Nun erklären die Hessen den Ami´s den Krieg.

Stopp – alles nur wilde Fantasie!

Oder?