Extreme Urlaubing

Bungee-Springen ist was für Weicheier – ebenso Freeclimbing!

Wer einen richtigen Adrenalinschub erfahren will, geht heutzutage anders vor:

Buchung eines Urlaubs – in Deutschland und für besonders risikofreudige Menschen: in den ersten oder den letzten drei Monaten eines Jahres!

Ein Aufenthalt an der Nord-/Ostsee oder in den Bergen kann da zur persönlichen Grenzerfahrung werden; Stürme, Überschwemmungen, Schneechaos – alles ist denkbar.

Milde Temperaturen, wie wir sie beispielweise jetzt die ganze Zeit hatten und nach denen sich so mancher Sommerurlauber in Deutschland im Monat August sehnt, sind ebenso zu möglich, wie zweistellige Minusgrade. Eine Reise im März kann dann zu einem Winter- oder auch Sommerurlaub mutieren. Wenn da überhaupt etwas kalkulierbar ist, dann das: packe keine gefütterten Klamotten ein und es wird garantiert schweinekalt. Das Wort Reizklima bekommt eine völlig neue Bedeutung, wenn man genervt feststellt: „Ich bin völlig falsch ausgestattet!“

Wem das alles noch zu wenig „risky“ ist, dem empfehle ich zusätzlich die Reise mit der Bahn oder dem Flugzeug – ohne irgendwelche Erstattungsgarantien. Das muss ein Zittern nicht unbedingt vom Wetter her resultieren und eher nervlich sein.

Es kommen eben nur die Harten in den (deutschen) Garten!

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Von Sturm und Stürminnnen

Sturm Friederike ist über Deutschland hinweg gerast und auch auf die Gefahr hin, dass man mich für frauenfeindlichen Typen hält: ich finde es passend, dass dieser Sturm einen weiblichen Namen trug!

Wieso ich das so sehe?

Meine Erfahrung als Autofahrer lehrte mich das, bei werktäglich 80 Kilometer Fahrt von und zur Arbeitsstätte. In meiner Jugend fuhren wir gerade mal auspubertierten Kerle, mit Adrenalin und Testosteron bis zum Anschlag bepackt, unsere Autos. Die Kisten waren Wunderwerke der Technik, denn es erstaunte oft, dass diese alten Mühlen überhaupt noch eine TÜV-Plakette erhalten hatten. Dann hieß es: fahren bis zum Limit. Mädels fuhren besonnener und schienen auch nicht so heiß auf den Führerschein zu sein.

Wenn mir heute ein Wagen fast schon im Auspuffrohr hängt, mich schneidet oder durch andere, schon leicht aggressiv anmutende (aber nicht anmutige) Manöver meine erhöhte Aufmerksamkeit fordert, dann sitzt meist eine junge Frau am Steuer.

Ich habe da so einen Verdacht: der frischgebackene Mann der Gegenwart will keinen Frauen mehr imponieren oder ist auf der Suche nach einer solchen. Erotik lässt sich virtuell verwirklichen und so eine Freundin, die will echte Treffen, die enorm viel Online-Zeit verpulvern. Wozu also durch einen Führerschein da was riskieren?

Es ist statistisch nachgewiesen, dass junge Männer wesentlich länger im Hotel Mama bleiben. Im beiderseitigen Idealfall: durch eine längere Schulbildung bedingt. Im einseitigen Idealfall: weil Hans überhaupt nicht mehr lernen will, was er bereits als Hänschen nicht gelernt hat. So lange der heimische Lieferheld auf ein rufendes „Mama“ oder „Papa“ reagiert und die elterlichen Services funktionieren, besteht kein Bedarf die Wohnung zu verlassen – erst recht nicht wegen eines Jobs.

Wäre Sturmtief „Friederike“ ein „Daniel“ oder „Tom“ gewesen, würden wir jetzt noch auf diesen Orkan warten. Vermutlich käme er erst nach diversen Aufforderungen der Wetterfrösche und mehr als ein chillig laues Lüftchen wäre daraus nicht geworden.

😉

made in whatever

„Lass uns doch mal wieder zum Chinesen gehen!“

Wenn Sie demnächst diese Aufforderung erhalten, bedeutet das wohl nicht zwingend die Qual der Wahl, ob man mit Stäbchen oder mit regulärem Besteck seine asiatischen Köstlichkeiten zu sich nimmt.

Womöglich will nur jemand mit Ihnen Kleidung shoppen gehen.

So wie es nämlich aussieht, wird die renommierte Kette C&A an einen chinesischen Investor verhökert.

Aber was soll´s: ist ohnehin kaum noch ein größeres Unternehmen in deutscher Hand und wenn, dann lässt es meist im Ausland produzieren. So, wie wir für den Brückenbau Stahl aus Asien herankarren lassen, weil der günstiger ist, als das Pedant aus dem Ruhrpott. Da spart der eine Bereich dann beim Straßenbau das Geld, was man hinterher für die Werksschließungen wieder für die entlassenen Mitarbeiter benötigt. Aber dafür zuständig ist eine andere Person als Budgetverantwortliche. Ohne Milch und ohne Mädchen, gibt es eben keine solche Rechnung.

Aber natürlich exportieren wir auch weiterhin: unseren Müll in Drittländer!

Merkwürdiges Phänomen zum Jahresende

Als ich gestern Nachmittag ins Freie ging, hatte ich ein kurioses Erlebnis:

War das Ozonloch gerissen?

Hatten Menschen bereits vorzeitig Silvesterraketen verschossen, die dem Himmel eine seltsame aber durchaus ansehnliche Verfärbung bescherten?

Hatte sich bei mir die weihnachtliche Völlerei auf den Verstand niedergeschlagen und mir die Sinne manipuliert.

Hatte ich womöglich an einem Geldschein geschnuppert und mir damit eine Portion Rest-Kokain von der Oberfläche reingezogen? (Angeblich soll ja ein beträchtlicher Teil unserer Papierwährung damit verunreinigt sein)
Vielleicht halten Sie mich für einen Spinner, doch es regnete gestern einmal nicht und ich sah hellblaue Flecke am Firmament!

Ich schwöre, dass ich es so erlebt habe!

Ja, ich hatte einst Bücher gelesen, in denen von weiße Winterlandschaften, bei strahlender Sonne mit blauem Himmel berichtet wurde, doch ich dachte, das seien Fantasieprodukte oder Berichte aus Alaska oder der Antarktis.

Ich muss unbedingt einen Psychologen kontaktieren und hoffentlich bekomme ich noch so zeitnah einen Termin, dass ich mich an dieses Erlebnis noch erinnern kann. Vielleicht kann er mir ein Medikament verabreichen, dass mir regelmäßig eine solche herrliche Erfahrung schenkt, blauen Himmel zu sehen.

Vorsorglich schnuppere ich auch nochmal an den paar Scheinen in meiner Brieftasche… blauer Himmel… das war so genial anzusehen… einfach der Hammer!

Alle Jahre wieder

Die Festtage sind vorbei und damit auch mal wieder die Zeit, wo wir von den TV-Sendern unaufhörlich mit Weihnachtsmännern in der Werbung behelligt werden. Die unzähligen Clips von Parfums weichen und lassen wieder Platz für die wild gestikulierende Wäscheexpertin/Schauspielerin Amy Sedaris, damit sie -gefühlt unstopable- von ihrem Produkt schwärmen kann. Auch die Kinder Pinguis werden langsam wieder mit den anderen Ferrero-Produkten über den Bildschirm wackeln.

Doch am meisten wird es mich freuen, wenn endlich die Telekom aufhört, uns derart heftig mit Werbung zu penetrieren. Fand ich das am Anfang noch ganz witzig, wenn Justin Bieber um ein junges Mädel tänzelte, wurde mir nach der zwanzigsten Wiederholung an einem Tag einiges klar:

  1. Ich war schon wieder mehr als 2 Stunden vor der Glotze
  2. Ich würde ganz sicherlich nicht einen teuren Magenta-Tarif buchen, um damit die Telekom zu motivieren, noch mehr Geld aus dem Gewinnen in die Werbung zu pulvern. Wir werden also keine „Friends“!
  3. Ich bin noch nicht senil – mein Kurzzeitgedächtnis funktioniert noch gut

Mal sehen, was uns demnächst in der Osterwerbung erwartet.

Doch bis dahin erst einmal ein schönes Restjahr 2017!

Das Kiki-Kaka-Koko-Land

Uns deutschen Bürgern wird schon einiges zugemutet! Da müssen wir uns im Laufe der letzten Jahre mit immer mehr Regierungsmodellen auseinandersetzten, die dann so schicke Namen haben, wie: Ampel oder Jamaika. Ich stelle mir gerade vor, wie sich beispielsweise 5 kleine Parteien eines Tages zusammentun und eine Regierung bilden. Die sind dann so bunt, dass der Begriff Bundestag wie eine hessisch ausgesprochene Variante von Tagung der Bunten klingt.

Auch an den Begriff GroKo haben wir uns gewöhnt, für große Koalition, und nun bekommt die gute alte KoKo (eigentlich einst einmal das Kürzel für Kostenkommission, also  einer Gruppierung, die für teuer Geld plant, wie Kosten in einem Unternehmen gespart werden können) eine neue Bedeutung: Kooperations-Koalition.

Keine festen Vereinbarungen im Vorfeld, sondern entschieden wird während der Legislaturperiode von Fall zu Fall und jede Partei kann wählen für was. Eigentlich also eine NoKo – normale Koalition!  Denn wieso im Vorfeld Dinge vereinbaren,  an die sich ohnehin hinterher niemand mehr hält?

Für die SPD sicherlich die beste Wahl, um den Machthunger einiger Parteigenossen zu befriedigen und den Kritikern an dem politischen Zulieferservice für die CDU beruhigend zu sagen: „Das ist keine GroKo und wir können in der KoKo nein sagen, wenn wir was Kaka finden!“

Im Grunde also nichts anderes als Mitregieren light!

Tja, wäre doch alles so einfach, wie die Entscheidungen, die Diäten zu erhöhen, dann würden wir dieses Gerangel nicht erleben. Da gibt es immer schnell Einigkeit über alle Farben hinweg. Eine RaffKo = Raffgierigen-Kommision – die wird es wohl niemals geben müssen.

Dönerwetter

Ich bin kein Freund von Nahrungsmitteln, bei denen ich nicht weiß, wie oft die sich schon um sich selbst gedreht haben, egal ob es sich um  Gyros vom Spieß, Grillhähnchen oder auch Döner handelt.

Dass sich in diesen Produkten (teils auch lebende) Stoffe befinden können, mehr als uns lieb ist, davon bin ich ausgegangen.

Insofern war ich fast überrascht, dass man in Dönerfleisch lediglich Phosphat entdeckt hat. Der Verzehr mag ungesund für uns Menschen sein, doch sicherlich auch für so kleine Krabbeltierchen, wie Bakterien und Viren. Schon fast wieder ein Grund, doch ohne Bedenken zuzugreifen.

Aber nun das: in Niedersachsen ist wohl eine Dönerbude explodiert und dabei wurden sieben Menschen verletzt!

Bei all der Tragik, was heißt denn das für mich persönlich?

Ist im Döner womöglich durch das Phosphat ein explosives Gemisch entstanden?

Wird die Gefahr einer Sprengung durch Verwendung von Knobisauce eher verringert oder erhöht sie sich signifikant?

Waren es gerade die herumfliegenden Dönerfleischbrocken, die die Druckwelle reduziert haben und damit schlimmeres verhinderten?

Sollte man fortan Dönerbuden weit umgehen, wenn sich da mehr als 5 Personen im Laden befinden? Womöglich hat das Kraut die Verdauung angeregt und durch Menschenhintern erzeugte  Abwinde sind zu einem brisanten Gas-/Luftgemisch mutiert?

Oder ist alles nur ein dummer Zufall und jemand wollte eigentlich nur auf die neue moderne Art Bargeld am Automaten nebenan im Vorraum einer Bank abheben und hat lediglich den Eingang verwechselt?

Ich gehe auf Nummer sicher und lasse mir mal lieber heute eine Pizza bringen!