Stau Staunen meinerseits

Laut Statistik standen Autofahrer in Frankfurt im Jahre 2017 insgesamt 37 Stunden im Stau.

Wie genial wenig ist das denn?

Ich fahre nach Darmstadt zur Arbeit und mich kostet nur die Ein- und Ausfahrt jeden Tag mindestens 30 Minuten mehr, als bei freier Fahrt nötig wäre. In der Woche also 2,5 Stunden – ergibt bei 40 Arbeitswochen im Jahr rund 100 Stunden Stau, alleine innerhalb Darmstadts!

Dagegen wirkt Frankfurt wie ein Ort an dem es flutscht.  😉

Keine Ahnung, was die Statistiker da alles mit reingerechnet haben, dass es für Frankfurt so prima aussieht. Sind da auch die Autobesitzer mit eingerechnet, die zwar ein Auto haben, aber mit der Bahn zur Arbeit fahren und dadurch 0 Stunden im Jahr im Auto im Stau stehen?

Sind die Werte vielleicht versehentlich nur für die reine Parkplatzsuche genommen worden?

Hat man die Erhebung in zwei Wochen der hessischen Sommerferien vorgenommen und dann auf das Jahr hochgerechnet?

Ich muss unbedingt sehen, dass ich wieder in Frankfurt zu arbeiten beginne!

🙂

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Ein bisserl Schwund ist immer

Regelmäßige Leser meines Blogs kennen das schon: mich amüsieren Statistiken und ich lasse mich gerne darüber aus. Heute ist mir wieder mal danach.  😉

Laut dem Statistischen Bundesamt gab es im Jahre 2016 ca. 730.000 bis 770.000 Geburten und ungefähr 900.000 bis 940.000 Sterbefälle.

???

In einem Land, wo so ziemlich alles ordentlich erfasst wird (mit Ausnahme der Flüchtlings-Zuströme), da ist bei rund 40.000 Menschen nicht klar, ob sie geboren wurden und bei einer ungefähr gleichen Anzahl noch ungewiss, ob sie das Zeitliche gesegnet haben?

Wurde da der Antrag auf Leben oder Ableben nicht rechtzeitig gestellt?

Verhält es sich vielleicht hier ähnlich, wie bei der Arbeitslosenstatistik? Wer älter als 90 ist und stirbt, wird nicht mitgezählt?

Sind womöglich ablebende Rentner generell nicht erfasst, weil diese für die Rentenkasse nicht als Todes- sondern Glücksfall gewertet werden?

Fallen bei der Geburtenzählung die Säuglinge raus, für die nicht unmittelbar ein Mobilfunkvertrag oder Prepaid-SIM-Karte erworben wurde? Getreu dem Motto: Ein Leben ohne Smartphone ist keines!

Eines wünsche ich Ihnen und mir: dass wir weder zu den erfassten, noch zu den „illegalen“ Sterbefällen in 2017 gehören werden und uns auch 2018 über die ein oder andere Statistik wundern dürfen.

Ansichtssache

Auf die Frage nach meiner Muskelmasse, kann ich diese getrost mit 50 Prozent angeben.

Das stimmt wirklich, betrachte ich einmal nur die Arme und lasse hier die Knochen bei der  Berechnung weg. Insofern gäbe es Grund zum Jubeln, würde meine Körperfettwaage nicht gänzlich andere Werte anzeigen.

Offensichtlich hat unser Staat kein solches Messinstrument, denn anders lässt sich dort der Jubel nicht erklären, ob der geringen Arbeitslosenzahlen aus Nürnberg, die mit unter 3 Millionen angegeben werden.

Mal nicht nur auf das Ärmchen geschaut, heißt das doch konkret: bei 35 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland sind fast 10 Prozent ohne Job. Dabei sind noch nicht die knapp eine Million Bürger mit eingerechnet, die wegen irgendwelcher Maßnahmen aus der Statistik fallen sowie jene, die nicht in den Genuss von Harz IV gelangen, weil der Partner zu viel verdient.

Schon sieht das Ergebnis völlig anders aus.

Und von den glücklichen 35 Millionen die einen Job haben, benötigten mehr als 20 Prozent einen Zweitjob, um den Lebensstandard wahren zu können. (8 Millionen)

Jubel ist doch da in keiner Weise angebracht!

Offensichtlich will uns der Staat auf den Arm nehmen und wie man den stark genug rechnet, das habe ich bereits am Anfang erklärt.