Hasta la vista no more

Die Kar-Woche 2017 hat es in sich: Karfreitag, der übliche Tag an dem einst den Sohn Gottes ans Kreuz nagelte und nun, kurz davor, wurden die lebenserhaltenen Maßnahmen für Vista eingestellt.

Wer sich nun fragt, um welche Gottheit es sich da handelt, dem will ich behilflich sein: Vista war der Name des im Jahr 2007 veröffentlichten neuen Betriebssystems von Microsoft, welches auf bunte Weise vom stagnierenden Verkauf eines mit Windows-XP-gesättigten Marktes wegführen sollte. Das Betriebssystem XP war gereift und stabil. Es war an der Zeit, dem Anwender neue Herausforderungen zu stellen.

In dieser Woche wurde nun der Support für Vista eingestellt und während einst bei XP ein Aufschrei durch die Menge der Nutzer ging, sieht man den neuerlichen Systemtod nun recht gelassen. Zu klein ist der Kreis derer, die bereit waren, sich von XP zu befreien oder dann nicht gleich auf den Zug des Erlösers, Windows 7, aufgesprungen sind. Daher erfolgt die Bestattung in wirklich kleinem Kreise.

Drei Jahre bleiben nun den Windows 7 Anwendern, bis diese ebenfalls gezwungen werden umzusteigen. Da Windows 8, wegen seiner geringen Beliebtheit, im Grunde besser die Bezeichnung ´Vista reborn´ verdient hätte, wird es wohl 2023 werden, bis kein Weg mehr an Windows 11 vorbei führt. Ich werde dann mit dem alten Windows 10 versuchen, die Zeit zu überbrücken, bis Windows 12 auf den Markt kommt, was das sicherlich murksige 11er Release vergessen lässt.

Kommen wir zurück zum Thema Ostern und damit verbunden auch zu meinem Ableben in einer hoffentlich weit entfernten Zukunft.

Bei mir wird dann einst auf dem Grabstein stehen:

Mit dem Ende der Laufzeit von Windows 14 stellte auch Peter Bönsch seinen Dienst ein, da er keine medizinischen Patche, Updates sowie ärztlichen Support mehr erhielt. Für weitere Fragen zu seiner Person wenden Sie sich bitte an Apple, Facebook, Google oder Microsoft.

 

 

 

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