Weihnachtszeit = Plätzchenzeit

Der Vorstand von VW hat angekündigt, dass die von der EU verordneten CO2-Grenzwerte (knappe Halbierung bis 2030) vom großen Automobilkonzern erreicht werden können. Allerdings müsse dafür einiges umstrukturiert werden und das dürfte Arbeitsplätze kosten.

Klingt erst einmal dramatisch, doch Hand aufs Herz: ob nun Arbeitsplätze zur Gewinn-Optimierung gestrichen werden oder die die Plätzchen dem Umweltschutz geopfert werden, wirkt sich nur für die Betroffenen (Vorstände/Aktionäre bzw. Umwelt) unterschiedlich aus.

Hatte nicht schon die Einführung des Katalysators die deutschen Autohersteller in den Ruin geführt? So zumindest lauteten einst die Prognosen der Experten.

Dann legt mal los, ihr Entwicklungsabteilungen von VW, Audi, BMW, Mercedes und Opel: es gilt Wege zu finden, wie man neuen Schadstoffgrenzwerte erreicht, ohne dafür technisch teure Umstellungsarbeiten vornehmen zu müssen. Schummelsoftware 2.0 beispielweise oder Rekrutierung weiterer Lobbyisten im Bereich Umwelt.

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