Wahl zwischen Not und Elend

Irgendwie erinnert mich die Wahl in Bayern an Situationen, wo ich auf Geburtstagsfeiern eingeladen wurde und seiten Gastgeber(in) zweifelsohne Qualitäten gab, die jedoch nicht im kulinarischen Bereich lagen.

Wenn man dann vor Speisen, Salaten und Dips steht, die geschmacklich nicht den persönlichen Vorstellungen entsprechen, bleibt notgedrungen nur der Griff zum Brot, um den Hunger zu stillen. Als Gastgeber(in) im Anschluss an die Fete das Fazit zu ziehen, Backwaren seien total angesagt, ist ganz klar die falsche Erkenntnis.

So muss ich schmunzeln, wenn sich jetzt die Wahlsieger in Bayern feiern, die nur deshalb so massive Zuwachse verzeichnen konnten, weil dem Wähler keine andere Wahl blieb.

Ich bin gespannt, wie frei die Freien Wähler bleiben, sollten sie in eine Koalition mit der CSU und es damit um Macht gehen. Ich kann mich erinnern, wie einst in Hessen die Grünen proklamierten, sie würden einem weiteren Terminal am Flughafen Frankfurt keinesfalls zustimmen. Der Wähler wählte und kaum war das Grünzeug mit an der Macht, fing es auch schon an zu welken. Das Terminal befindet sich im Bau.

Und es bleibt niemand für das Volk rechts, wenn sich links Macht & Geld befindet. Umgekehrt ist das identisch.

 

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